Archive for April, 2004

Die Deutschen und das Grillen

Freitag, April 30th, 2004

Kraft Grillstudie 2004: Frauen würden am liebsten mit Rudi Völler grillen, aber meist steht der eigene Mann am Grill

Die Deutschen sind absolute Grill-Fans – das zeigt die “Kraft Grill-Studie 2004″, für die 1.071 Deutsche befragt wurden. Rund 80 Prozent grillen regelmäßig, das Brutzeln ist vor allem Männersache und in Süddeutschland am beliebtesten. Es ist ein Gemeinschaftserlebnis: Auf die Frage, mit wem sie am liebsten zusammen grillen würden, antworteten rund die Hälfte der Deutschen “mit Familie und Freunden”. Unter den Promis ist Rudi Völler nicht nur bei den Männern, sondern auch bei den Frauen am beliebtesten.

Gerade um Ostern herum, wenn die Tage allmählich länger und die Abende milder werden, bricht in Deutschland das Grill-Fieber aus. Männer, Frauen und Kinder – alle machen mit: Im Garten, auf Terrasse und Balkon wird zwischen April und Oktober gegrillt, was das Zeug hält. Was es mit der beliebten Freizeitbeschäftigung auf sich hat, zeigen die Ergebnisse der aktuellen, repräsentativen “Kraft Grill-Studie 2004″. Ein unabhängiges Marktforschungsinstitut hat im Auftrag des Grill-Experten Kraft bundesweit 1.071 Frauen und Männer zwischen 16 und 60 Jahren nach ihren persönlichen Grill-Vorlieben gefragt.
Grillen & Genießen mit Freunden oder Prominenten

Grillen & Genießen mit Freunden oder Prominenten
Grillen ist das sommerliche Gemeinschaftserlebnis schlechthin. Auf die Frage, mit wem man am liebsten sein Würstchen vom Rost teilen möchte, zieht jeder zweite Deutsche (51 Prozent) Familie und Freunde einem Prominenten vor. Mit 59 Prozent am wohlsten im vertrauten Kreis fühlen sich Frauen, aber auch Süddeutsche und jüngere Grillfans (16 bis 30 Jahre) legen kaum Wert auf prominente Grillpartner. Und wer doch davon träumt, in hochkarätiger Gesellschaft am Grillrost zu stehen, bevorzugt Stars zum Anfassen: Bundestrainer Rudi Völler macht mit seiner unkomplizierten, bodenständigen Art bei 28 Prozent der befragten Männer das Rennen und auch bei den Frauen liegt er mit 11 Prozent vorne – noch vor Moderator Kai Pflaume. Koch-Virtuose Alfred Biolek und Mutter Beimer aus der Lindenstraße sind dagegen weniger gefragt und finden sich auf den letzten Plätzen wieder.
Grillen: Männer und Süddeutsche sind die größten Fans

Selten sind sich die Deutschen so einig, wie bei ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung im Sommer: Acht von zehn Bundesbürgern (79 Prozent) grillen regelmäßig, mindestens jedoch einmal im Monat. Dabei sind die “Intensivgriller” auf dem Vormarsch: 40 Prozent grillen mehrmals im Monat, viele sogar ein- oder mehrmals in der Woche (11 Prozent), so ein Ergebnis der “Kraft Grill-Studie”. Außerdem outen sich die Deutschen als Schönwetter-Griller: Im milden Süden wird öfter die Glut angefacht als im kühleren Norden. Traditionell haben die Männer beim Grillen die Nase vorn, nur 16 Prozent der Herren grillen selten oder nie, während ein Viertel der befragten Frauen (24 Prozent) wenig Interesse hat am glühenden Grill-Erlebnis.
Favoriten: Würstchen, Koteletts & Co.

Glühende Einigkeit herrscht in der Frage, welche Leckereien auf den Grill kommen und auf welche Zutaten man beim Grillvergnügen nicht verzichten will. Um es kurz zu machen: Ohne Fleisch geht gar nichts. Für 78 Prozent der Befragten sind Steaks, Koteletts und Würstchen ein unbedingtes Muss. Was die “Fleischeslust” angeht, halten erwartungsgemäß die Männer, aber auch die Süddeutschen eine Spitzenposition. Frauen grillen auch gerne mal “ohne”. Leichter Fisch (19 Prozent) und zartes Geflügel (17 Prozent) spielen auf der Grill-Besetzungsliste aber immer noch eine Nebenrolle.
Leckeres zum Grillgut: Saucen, Ketchup und Salate

Gefragt nach dem leckeren §Zubehör§ bei Grillen, machen eindeutig Grillsaucen das Rennen: Für acht von zehn Grillfans (82 Prozent) bringen die feurig-scharfen bis pikanten und milden Saucen Abwechslung und Vielfalt, viele greifen auch zu Ketchup (34 Prozent) wie z.B. zum Kraft Grillketchup mit Curry. Bei den Beilagen bevorzugen 52 Prozent Brot oder Baguette, auch Kartoffeln sind beliebt (47 Prozent). Vor allem Frauen mögen Salate: Blattsalate – zum Beispiel mit gewürfeltem “Philadelphia” für Salat“ – sind bei 41 Prozent beliebt. Auf den weiteren Plätzen folgen bei ihnen Gemüse (39 Prozent) sowie Kartoffel- und Nudelsalate (25 Prozent).

Details der Studie gibt es hier als pdf-Datei

Umgebauter Fön zum Grillen

Donnerstag, April 29th, 2004

Hierbei handelt es sich um eine elektrische Anzündhilfe für den Holzkohlegrill. Da sich fast jeder Heimwerker das Gerät nachbauen könnte, habe ich den Bericht mal unter Tipps und Tricks eingestellt.

Allgemeines
Jeder kennt sicher das Problem, wenn der Grillanzünder runtergebrannt ist, aber die Holzkohle noch nicht richtig brennt. Nochmal Flüssiganzünder nachschütten ist nicht ganz ungefährlich. Deshalb bleib eigentlich nur das Feuer durch Luftzufuhr zum Brennen zu überreden. Bei Windstille geht einem da schon mal der Atem aus. Ein Ventilator oder ähnliches eignet sich auch nicht besonders und ist zudem noch recht umständlich zu Handhaben.

Die elektrische Anzündhilfe
Dabei handelt es sich um einen umgebauten Fön. Damit kann man einfach in der Holzkohle ein ausreichendes Glutnest erzeugen, da die Luft relativ gebündelt ist. Die Handhabung ist dabei relativ einfach. Sie unterscheidet sich kaum in der Bedienung eines normalen Fön. Lediglich die Heizspirale ist ohne Funktion, da ja sowieso nur kalte Luft benötigt wird.

Bauanleitung
Als Ausgangsmaterial benötigt man nur einen alten oder neuen Billigfön und einige Batterien oder Akkus der Größe Mignon plus Batteriehalter. Hier reichen schon 4-8 Stück.
Als erstes wird der Fön ausgeschlachtet und alle Teile, außer dem Motor mit Lüfterrad und Schalter, ausgebaut. Da der Motor üblicherweise mit Wechselstrom betrieben wird, aber ein 12V Gleichstrommotor ist, hat noch 4 Dioden zur Gleichrichtung angelötet. Diese müssen auch entfernt werden. Sämtliche Kabel und Drähte müssen natürlich auch raus. Aber nicht wegwerfen, da man sie später noch gebrauchen könnte. Nun werden die Anschlüsse des Batteriehalters über den Schalter mit dem Motor durch Kabel verbunden. Dabei ist auf richtige Polung zu achten, damit die Luft später auch vorne und nicht hinten rauskommt. Nun kann wie gewohnt mit dem Schalter der Fön ein- und ausgeschaltet werden. Wenn im Griffstück genügend Platz ist, kann man die Batterien darin unterbringen. Andernfalls können sie auch außerhalb mit Kabelbindern oder Klebeband befestigt werden.

Funktion
Einige werden denken, dass das nie funktionieren kann, da man einen Fön nicht mit Batterien betreiben kann. Irrtum! Die größte Leistung benötigt die Heizspirale, die ja entfernt wurde. Der Motor benötigt gerade einmal 2-4 Watt, die natürlich von Batterien bereitgestellt werden können. In fast allen Billigfönen werden Jonson Motoren der Größe 380 verwendet. Diese benötigen normalerweise 6-12 Volt Gleichspannung, die über einen Spannungsteiler in der Heizspirale und einen Gleichrichter bereitgestellt werden. Daher ist auch ein problemloser Batteriebetrieb möglich.

Satans Brennstoff

Mittwoch, April 28th, 2004

Wer schon einmal seine Grillsession wegen mangelnder, weil bereits ersterbender, Glut unterbrechen musste, der weiß, den Wert lange hitzespendenden Brennmaterials zu schätzen.
Ein wahres Teufelszeug mit ewig langer Brenndauer sind Grillbriketts aus Kokosnussschalen (erhältlich zum Beispiel bei Havaria, einem Kölner Havariegütermarkt, der aber, meines Wissens auch in anderen Regionen aktiv ist). Es ist durchaus möglich, über 2 Stunden lang mit demselben Brennmaterial zu grillen.
Einziges Problem: man benötigt dennoch etwas Holzkohle zum Anzünden, da es nicht so einfach ist die Kokosnussschalenbriketts “einsatzbereit” zu machen. Wenn sie aber einmal brennen, dann…..

http://www.grillkatalog.com/grillkohle.html

Grilltuning auf Finnisch

Dienstag, April 27th, 2004

Sagenhaft, leider lässt mich hier mein Finnisch im Stich, aber die Bilder und Videos sprechen für sich!

Zu den Finnen geht es hier, sollte der Link nicht mehr funzen, war ich so frei, einen Mirror anzulegen :)

Grillen mit Holz statt Kohle im Kamingrill

Montag, April 26th, 2004

Hier eine Alternative zum klassischen Grillen mit Holzkohle.

Grillen mit Holz!

In einem ganz normalen Kamingrill aus Fertigteilen vom Baumarkt wird anstatt der Holzkohle einfach ein Holzfeuer entfacht. Mit kleinen Ästen anzünden und dann dickere Äste auflegen. Sind diese durchgebrannt kann auf der entstandenen Kohle wie mit Holzkohle gegrillt werden. Wenn längere Zeit Glut benötigt wird einfach in einer kleinen Grillpause, in der die bereits fertig gegrillten Sachen gegessen werden, Holz nachlegen und runterbrennen lassen. Schon geht’s weiter.

Wer einen Garten besitzt, dann fällt bei Baumschnitt oder Baumfällen genügend Holz an. Auch Nachbarn können einen versorgen mit schon in Stumpen zersägten Stämmen und viele sind froh, das Holz loszuwerden.
Es ist nur wichtig, trockenes und unbehandeltes Holz zu verwenden, also nichts lackiertes oder imprägniertes, da sonst Giftgase bzw. ein übler Geschmack entstehen können.

Der Kamingrill verträgt dies ohne Beeinträchtigungen, dass nun ein Feuer in ihm brennt statt nur der Kohleglut.
Es sieht auch abends wunderbar aus wenn die Flammen im Kamin flackern und man hat keinen Dreck vom Kohlenstaub am Grill und an der Kleidung! Außerdem kann man sich gemütlicher dem Biertrinken widmen.

Natürlich grillt sich auch perfekt mit Holz im normalen Grill:

Gott lenkt, der Saarländer schwenkt

Sonntag, April 25th, 2004

Vielleicht kennst Du ihn schon z.B. aus der Fernsehserie “Familie Heinz Becker”, vielleicht besitzen Sie selbst einen oder haben Bekannte im Saarland – die haben bestimmt einen.
Der “Schwenker” ist der Inbegriff saarländischer Freizeitkultur. Wie schon ein altes Sprichwort sagt: “Gott lenkt, der Mensch denkt, der Saarländer schwenkt.”
Ein Standard-Schwenker besteht aus einem Dreibeingestell mit Kette, an dem der Rost befestigt ist. Je nach Ausführung mit beweglicher Rolle, Kettenverstellmechanismus, manchmal sogar aus Edelstahl gefertigt. Der Schwenker kann mit Holzkohle, wird aber bevorzugt mit Buchenholz gefeuert.
Das Grillgut wird auf dem Rost in einer Rotationschwingbewegung über das Feuer “geschwenkt” – daher der Name.
Der Grill ist für jegliches Grillgut geeignet, Gesundheitsfanatiker legen den Rost mit Alu-Folie aus um ein abtropfen des Fettes in die Glut zu verhindern – der Nutzen ist zweifelhaft und statthaft ist das schon gar nicht. (siehe Satzung)
Wer ein Stück saarländischer Tradition, funktionell, ästhetisch und auch oft besungen sein eigen nennen will sollte sich ein solches Gerät zulegen.
Zu Erwerben über die “Kontakte” eines jeden Saarländers.

Also, wenden Sie sich an den Saarländer ihres Vertauens

Oder man kauft ihn hier:


Edelstahlgrill

Begriffsdefinition:

Was versteht man im Saarland unter einem Schwenker?
Das Wort Schwenker hat im Saarland gleich drei Bedeutungen.
1. Der Schwenker, auf dem der typisch saarländische Schwenkbraten gegart wird;
2. der Schwenker, der Schwenkbraten selbst;
3. der Schwenker, der Mann, der den Schwenkgrill über dem Feuer in Bewegung hält.

Zu 2, der Schwenker, Schwenkbraten, Schwenkgut

Als der Schwenker, wird im Saarland auch schon mal der Schwenkbraten selbst bezeichnet. Der urtypische Schwenkbraten wird ca. 12 – 24 vorher in eine eigens zubereiteter Beize eingelegt, dazu verwende man folgende Zutaten:
  ca. 2 kg. Schweinkamm
  1/4 lt. Öl
  10 Zwiebeln (in Streifen)
  4 zerdrückte Knoblauchzehen
  7 zerdrückte Wacholderbeeren
  1 EL. Senf
  Thymian, Oregano, Curry, Paprika, Cayennepfeffer, Pfeffer
Zubereitung:

Den Schweinkamm in ca. 250 gr. schwere Steaks schneiden und in eine Schüssel geben. Die restlichen Zutaten miteinander verrühren, über die Steaks geben und gut vermengen. Im Kühlschrank mindestens 24 Stunden bedeckt durchziehen lassen. Vor dem Grillen muss das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden.
Der Rost muss vor dem Grillen gut eingefettet und über dem Feuer erhitzt werden. Den Schwenkgrill auf mittlere Höhe einstellen, warten bis das Feuer fast nieder gebrannt ist, den Schwenkgrill etwas ablassen und die eingelegten Steaks auflegen. Je nach Dicke des Steaks etwa 10-15 min. von jeder Seite grillen.

Aber kreativ, wie der Saarländer ist, lässt sich vieles mehr auf dem Schwenker grillen, z.B. die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Lyoner (Fleischwurst im Ring), oder auch diverse Grillwürste, vom normalen Rostwurst über Jägerwürste bis zum Käseknacker. Auch Schweinebauchscheiben, sogenannte Holzfällersteaks eignen sich vorzüglich zum Schwenken. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Weitere Rezepte:

Eingelegter Schwenkbraten
Hunsrücker Schwenkbraten
Original Idar-Obersteiner Schwenkbraten
Schwenkbraten

Weber One Touch Gold

Samstag, April 24th, 2004

Beim Weber One Touch Gold handelt es sich zweifelsohne um einen der besten Grills – weltweit. Das Grillen mit geschlossenem Deckel ist eine Weber-Tradition. Dieses Heißluftprinzip sorgt für ein gleichmäßiges Brennen. Der geschlossene Deckel reduziert die Sauerstoffmenge und verhindert ein “hochschlagen” der Flammen.
Der Grill verfügt über einen Holzkohlehalter, großer geschlossener Aschebehälter und einen, seitlich einklappbarer Grillrost zum mühelosen Nachlegen von Kohle.

Der Grillrost hat einen Durchmesser von 47 cm. Es gibt auch die eher zu empfehlende XXL Version mit 57 cm Durchmesser, ein zu kleiner Grill darf nicht sein.
Und wie sagt der Volksmund so schön: Das Auge isst ja schließlich auch mit :
Den Grill gibt’s in schwarz, burgund, grün und blau.
Alle Weber-Grills haben 10 Jahre Garantie.

Er bietet auch die Möglichkeit des indirekten Grillens.
Man stellt, mittig, unter den Rost, also quasi auf den Kugelboden, die Alu-Auffangschale und die Kohle häuft man rechts und links daneben an. Somit tropft nichts in die Glut, sondern in die davor vorgesehene Alu-Schale. Wenn man z.B. ein Hähnchen auf den Grill legt (es kann ja sein, dass man mal eine Chicken-Woche einlegt) und mit gesschlossenem Deckel arbeit, dann wird das Hähnchen rundum knusprig durchgebraten – ohne es zu wenden.
Aber das allerschönste am Weber Grill ist, dass er 2 Räder hat. Dies bedeutet man kann ihn ganz genüsslich aus dem Geräteschuppen “fahren”.
Das wirkt um einiges professioneller, als wenn man einen Grill “anschleppt”.

Kosten:
47 cm: 200 €
57 cm: 250 €

Kaufen kann man ihn beispielsweise hier.

Serverumzug

Freitag, April 23rd, 2004

Grillsportverein.com liegt jetzt auf einem neuen Server. Leider kam auch ein IP-Wechsel dazu, was zu einer mehr oder weniger kurzen Nichtverfügbarkeit führte.

BBQ Fan

Freitag, April 23rd, 2004

Wer kennt es nicht, das lästige Fächeln und Pusten am Grill? Hier ein kleines Gerät, das Abhilfe schafft:

Es handelt sich um ein Handgebläse mit einer leider etwas windigen Kurbel, das überall einsetzbar ist!
Ideal für unterwegs, denn es benötigt keine Batterien! Mit dem Windzugfächer an der Front direkt auf die Glut zielen und in Sekunden breitet sich die Hitze aus!

Hier noch ein kleines Video vom Praxiseinsatz.


Gibt es oft bei Ebay zu kaufen, für den Preis von nicht mal einem Steak beim Metzger

The world’s largest BBQ-pit

Donnerstag, April 22nd, 2004

Der größte Barbecue-Smoker der Welt fährt – wie sollte es auch anders sein – durch die USA:
Der “Undisputable Cuz” wiegt 22,5 Tonnen und ist 23,5 Meter lang. Das Smoker-Rohr selbst hat 48 Klappen und bietet eine Grillfläche von 260 Quadratmetern – und damit mehr als die Wohnfläche zweier geräumiger Einfamilienhäuser. Da passt natürlich auch einiges rein:
Zum Beispiel, um beim Thema Geflügel zu bleiben, 1.300 ganze Hähnchen. Oder rund 3.000 Kilogramm Rinderbrust. Oder 570 Kilogramm Spare Ribs (die wiegen halt dummerweise nicht so viel und nehmen trotzdem Platz weg).
Und wer sich nicht zutraut, diesen Smoker in Gang zu setzen – kein Problem: Der “Undisputable Cuz” rollt stets mit Koch und Fahrer an. Besitzer des imposanten Gerätes ist der “What’s Left” Club im Bundesstaat Texas. Wo sonst…

Undisputable Cuz

Das Schärfste aus der Welt der Chili Peppers

Mittwoch, April 21st, 2004

Bei dieser Seite dreht sich alles um die scharfe Verfeinerung des Grillgutes. Ein Brenn-o-meter liefert die Erkenntnis, wie man am schnellsten seine Geschmacksnerven kitzeln kann.
Umfangreiche Stories drehen sich um die Geschichte des Barbecues und liefern auch Beispiele aus aller Welt zur Zubereitung und zu Gerichten. Auch wer sich näher mit der Botanik der scharfen Pflanzen beschäftigen will, findet reichlich Stoff und Informationen.
Man hält es nur kurze Zeit auf der Seite aus, ohne Hunger zu bekommen. Aber kein Problem, der Shop ist in rettender Nähe.

Leckere Grillsaucen, die man hier in den Supermärkten normalerweise nicht bekommt, lassen dem Grillsportler die Augen leuchten wie einem Kind vor dem Weihnachtsbaum. Die Produkte haben solch bezeichnenden Namen wie Bayou Butt Burner, Pain is Good Sauce, Angel Dust from Heaven,Crazy Jerrys Brain Damage, Holy Shit! Hot Sauce.
Wem das noch nicht genug ist, kann sein Geld noch für allerlei andere Spezialitäten ausgeben.

Schnell hin zu http://www.pepperworld.com/

Digitales Fleischthermometer

Dienstag, April 20th, 2004

Thermometer bei Conrad
Sehr praktisch, da magnetisch, Timerfunktion und lange Sonde.(die Sonde ist sehr praktisch, da das Bratgut immer überwacht wird, und das Display ist außerhalb des Ofens)
Das kannst Du überall in der Küche einsetzen, beim Backen und beim Grillen sowieso.
Und ist recht günstig mit 18 €.

Pinsel ohne Haarausfall

Montag, April 19th, 2004

Dieser Pinsel ist hygienisch und langlebig. Verteilt Fett, Öl, Marinade und Glasur gleichmäßig und optimal dosiert. Die speziellen Kunststoffborsten sind hitzebeständig und lassen sich einfach reinigen.
Die Länge beträgt 20,5 cm und er verträgt bis 300° C und kann problemlos in der Spülmaschine gewaschen werden.

Der ergonomisch geformte Griff aus mattiertem Edelstahl sorgt für sicheres Handling. Auch bei hohen Temperaturen bleiben die Borsten wie neu – kein Verbrennen und Versiffen wie bei herkömmlichen Pinseln.

Tolle Sache, nicht nur zum Grillen zu gebrauchen.

Preis:
ca. 20 €

http://www.gefu-kuechenboss.de

Wissenswertes zum Räuchern

Sonntag, April 18th, 2004

Beim Räuchern werden Fleisch, Fisch oder Geflügel mit frischem Rauch von zerkleinerten, naturbelassenen Hölzern behandelt. Der Rauch wird dabei durch eine beschränkte Luftzufuhr erzeugt, das so genannte “Verschwelen” der Hölzer, so dass diese nur unvollständig verbrennen.
Zur Gewinnung des Räucherrauchs können verschiedene Holzarten verwendet werden: Laubharthölzer wie Buche, Esche oder Eiche, Laubweichhölzer wie Akazie, Pappel, Erle oder Ahorn und Nadelhölzer wie Tanne, Fichte oder Kiefer. Zusätzlich wird den Hölzern Wacholderreisig oder -beeren sowie Kräuter für ein intensives Aroma zugesetzt.
Das Räuchern dient der Verlängerung der Haltbarkeit, Farbgebung und Bildung des charakteristischen Raucharomas. Für die haltbarkeitsverlängernde Wirkung des Rauches sind dabei verschiedene bakterizide und fungizide Bestandteile des Rauches verantwortlich. Während des Räuchervorganges verliert die Räucherware etwa zehn bis fünfzehn Prozent ihres Wassergehaltes, die Oberfläche der Rauchware trocknet aus und damit wird eine Bakterienvermehrung verhindert. Je nach Rauchtemperatur und Rauchintensität können Kalt-, Warm- und Heißräucherung, außerdem Feucht-, Nass- und Schwitzrauch sowie Schwarzrauch unterschieden werden.

Kalträuchern
Das Kalträuchern erfolgt bis 25°C und dauert je nach Räuchergut zwischen einigen Stunden und mehreren Wochen. Dieses besonders zeitaufwändige Verfahren wird vor allem angewendet, wenn das Rauchgut über lange Zeit haltbar gemacht werden und ein intensiver rauchiger Geschmack entstehen soll. Die Ware wird beim Kalträuchern nicht gegart. Sie bleibt roh. Kalt geräuchert werden vor allem Waren wie beispielsweise Schinken, Speck, Dauerwurst, Rohwurst, Räucherlachs oder Rauchfleisch. Das Fleisch wird beim Kalträuchern meist zuvor gepökelt oder gesalzen.

Warmräuchern
Zum Warmräuchern wird eine Temperatur von 25° bis 50°C benötigt. In diesem Bereich, insbesondere ab 30°C, fördern die eiweißspaltenden Enzyme das Aroma und die begehrte Zartheit des Räuchergutes. Weil Fleisch oder Fisch dadurch besonders saftig bleiben, wird es von Kennern sehr geschätzt. Im Gegensatz zum Kalträuchern ist das Räuchergut aber nicht so lange haltbar, es ist für den alsbaldigen Verzehr bestimmt. Warm geräuchert werden zum Beispiel Dauerbrühwürste oder Kasseler.

Heißräuchern
Heißräuchern mit über 50°C wird bei Waren angewendet, die zügig verzehrt werden sollten, zum Beispiel Wiener-Würstchen sowie frische oder schwach gesalzene Fische. Beim Heißräuchern erhöht sich die Kerntemperatur des Räuchergutes bis in den Garbereich. Dies verleiht den Wursterzeugnissen die geschätzte Räucherfärbung und das appetitanregende Räucheraroma. Halbdauerwürste zum Beispiel werden vor dem Brühvorgang in einen ca. 80°C warmen Rauch gehängt und verbleiben dort für 6 bis 8 Stunden.

Feucht, Nass- und Schwitzrauch
Feucht-, Nass- und Schwitzrauch sind Sonderformen des Warm- bzw. Heißräucherns. Dabei wird während der Räucherung Wasserdampf eingeblasen. Durch diese gezielte An- oder Durchfeuchtung der Sägespäne kann in der Räucherkammer die Luftfeuchtigkeit variiert werden. Je nach vorhandener Feuchtigkeit spricht man dann von Feucht-, Nass- oder Schwitzrauch.

Schwarzgeräuchertes
Vorwiegend Fleischwaren wie beispielsweise roher Schinken und Speck werden dunkel- oder schwarzgeräuchert und sind als rustikale Delikatesse gefragt. Die Fleischstücke bleiben über längere Zeit im Rauch, verlieren dadurch die meiste Flüssigkeit und werden besonders fest im Fleisch, teilweise auch hartfaserig. Die im Rauch enthaltenen chemischen Stoffe setzen sich am Räuchergut ab, verfestigen die Oberfläche und bilden die typische dunkle Färbung. Schwarzgeräuchertes hat ein intensives Raucharoma und lässt sich gut lagern.

Wann ist Fleisch gar?

Samstag, April 17th, 2004

In Rezepten werden zwar i. d. R. Angaben über Garzeiten gemacht, aber kein Fleischstück gleicht dem anderen, so dass persönliche Erfahrung gleichermaßen erforderlich ist, um eine schmackhafte Fleisch- und Grillmahlzeit auf den Tisch zu bringen.
Am einfachsten lässt sich die Garstufe eines Fleischstückes durch Druck mit einer Gabel feststellen. Je mehr das Fleisch unter dem Druck nachgibt, um so weniger ist es durchgegart. Genauer ist die Nadelprobe. Diese erfolgt durch Einstechen einer dünnen Fleischnadel durch die Oberfläche bis zur ungefähren Fleischmitte des Bratstückes. Die Farbe des austretenden Fleischsaftes zeigt die erreichte Garstufe an. Auch anhand der Innentemperaturen der Fleischstücke lässt sich die Garstufe feststellen. Nun sind die Vorstellungen über die Garstufen von Fleischstücken individuell unterschiedlich – dies gilt insbesondere für Steaks.
Hier unterscheiden wir “bleu”, “englisch”, “medium” und “durchgebraten”.


Schnelles kurzes Anbraten produziert ein Steak der Stufe “bleu”. Man kann das Steak auch kurz am Grill vorbeitragen.


Übersteigt die innere Fleischtemperatur nicht 45°C und ist der austretende Fleischsaft noch dunkelrot, so ist das Steak “englisch”. Diese Garstufe erreicht man nach einminütigem scharfem Anbraten und einem zweiminütigen Garen auf jeder Seite, bis sich eine dünne, braune Kruste gebildet hat. Diese Garzeit gilt für “normale” Steaks von etwa 200 g Gewicht; sind diese sehr dick, müssen die Zeiten entsprechend verlängert werden.


Gart man ein 200 g-Steak ein bis zwei Minuten weiter, wird die Kruste dicker, der Fleischsaft hellrot und der Kern ist immer noch saftig: Garstufe “medium”.


“Well done” ist ein Steak, wenn die Innentemperatur etwa 70°C erreicht hat.

Als Garzeiten für große Braten im Ofen gibt es die Richtwerte etwa 50 Minuten je 500 g Rind- und Hammelfleisch, 40 Minuten je 500 g Schweinefleisch und 30 Minuten je 500 g Kalbfleisch.

Tipp vom Grillmeister: Anschneiden darf man gegartes Fleisch erst nach 10 Ruhe, denn sonst tritt zuviel Bratensaft aus und dann verliert das Fleischstück an Saftigkeit.

Nachwuchs für den Grillsportverein

Freitag, April 16th, 2004

Liebe Freunde des Grillsports,

der Grillsportverein hat am 15.04. Nachwuchs bekommen. Um 09.56 wurde ein zukünftiger Grillsportler geboren und wird unsere traditionsreiche Zunft weiterführen.

Wer ebenso einen Latz will, kann den hier kaufen:

Merchandise

Konstruktion eines sich selbst belüftenden Grills

Donnerstag, April 15th, 2004

Wem die ständige Fächelei beim Anfeuern des Grills langsam auf die Nerven geht, dem bleibt nur eins: seinen eigenen Grill konstruieren.

Der Umbau dauert 3h und kostet ganze 5 Euro. Vielen Dank an Matthias für diese tolle Tutorial!

Video vom Bau des Grills (46,3 Mb)

Wissenswertes zu Spareribs

Mittwoch, April 14th, 2004

Man unterscheidet drei Sorten:


1. Die Brustrippen, die -wie es der Name schon sagt – aus der Brust geschnitten werden. Hierbei kommt nur der leicht durchwachsene Teil der Brust zum Einsatz. Aus dem Speckteil wird der typische Frühstückspeck hergestellt. Die Brustrippen werden entweder 3 bis 5 Stunden langsam im warmen Rauch oder in geschlossenen Grillsystemen circa 1 Std. und auf dem Grill circa 40 Minuten gegart.


2. Die Brustspitzenrippen, auch oft Schälrippchen genannt, gehören zu den strukturkräftigeren Rippchen. Nach Barbecue-Methode werden sie circa 3 bis 5 Stunden bei 110 Grad Celsius langsam gegart. Im geschlossenen Grillsystem brauchen sie circa 1 Stunde bei 180-200 Grad Celsius. Auf dem offenen Grill circa 50 Minuten bei größerer Hitze.


3. Die Short Ribs vom Lendenfiletstück (Kotelettstück)
Spare-Ribs – oder auch Baby-Back-Ribs – werden unter Barbecuern auch California-Ribs genannt. Es sind die kleinen Rippen vom hinteren Rippenbogen des Schweins und sie sind ideal für Barbecue geeignet.
Am besten werden die Ribs bei einer Temperatur zwischen 80 bis maximal 100 Grad Celsius und einer Garzeit von 3 bis 3,5 Stunden. So bleiben die Rippen herrlich saftig und zart und schmecken mit einer typisch amerikanischen Marinade aus Ketchup, etwas Senf, einer ordentlichen Portion Honig, etwas Knoblauch und ein bisschen Öl besonders gut.

Rezepte hierzu:
Grillrezepte Schwein oder per Suchfunktion in der: Rezeptdatenbank, zu der ich leider aufgrund der Sessionverwaltung nicht direkt linken kann.

Wayne’s BBQ in Alaska

Dienstag, April 13th, 2004

An old Texas cowboy said it best, “good barbeque is cooked the same way that a cowboy dances – slow, easy and often,” muses the Big’ Un. “It’s as tender as a lady’s heart, as moist as her goodnight kiss and as lean as a cowboy’s wallet.”

Wen es in Kürze in die USA verschlägt, der sollte sich diesen Laden nicht entgehen lassen. Dort werden leckere Speisen im Rauch schonend gegart, was bis zu 20 Stunden dauern kann.
Natürlich wird auch alles auf Wunsch vorbereitet und geliefert.
Sollte man noch leckere Rubs und Soßen suchen, kann man sie gleich mitnehmen oder im Onlineshop bestellen.
Also auf nach Anchorage!

http://www.waynesbbq.us

Rumo 16” Chuckwagon Smoker

Montag, April 12th, 2004

[IMG]http://www.grillsportverein.com/blog/images/rumo-chuckwagon-16.jpg[/IMG]

[b] Reichlich Platz auf allen Ebenen[/b]

Mit dem großen Barbecue-Smoker von Rumo kann man gleichzeitig Barbecuen, Grillen und Kochen. Denn der 16” Chuckwagon bietet drei verschiedene Temperaturzonen: Große Hitze über der Feuerbox, typische Barbecuetemperaturen von 100 bis 140 Grad Celsius in der Garkammer bis hin zu niedrigeren Temperaturen von 60 bis 100 Grad im Kamin, der sowohl dem Warmhalten als auch dem langsamen Garen sensibler Speisen dient. Die Ausstattung des Smokers ist ebenfalls reichhaltig:
6,5 Millimeter dicker Stahl sorgt für Wärmekonstanz und die Grillroste sind allesamt aus massivem Edelstahl mit einem Stabdurchmesser von 6 Millimetern gefertigt. Zwei Edelstahlthermometer, eine Schwenkarmöse an und eine Kochplatte auf der Feuerbox, ein Schürhaken sowie ein Tropfkübel sind ebenfalls dabei. Wie alle Barbecue-Smoker von Rumo ist auch der Chuckwagon TÜV-geprüft und mit GS-Zeichen versehen und wird vor dem Lackieren sandgestrahlt, um Flugrost und Verunreinigungen zu entfernen. www.rumo.de

[b] Fazit [/b]

Der 16″ Chuckwagon ist handwerklich sehr gut verarbeitet und bietet dem Barbecue-Enthusiasten viel Raum für kreatives Barbecue:
Ob Kochen mit einem Stahltopf direkt über dem Feuer, Barbecuen von Fleisch, Fisch und Gemüse in der Garkammer oder Warmhalten beziehungsweise Räuchern im Kamin – und das alles gleichzeitig.
Daher sind Smoker auch von Grill- und Barbecue-Wettbewerben nicht mehr wegzudenken. Dass man für den Betrieb eines großen Smokers stets viele Gäste haben sollte, ist allerdings ein weitverbreiteter Trugschluss: Denn ein Barbecue-Smoker lohnt sich ebenso für das Barbecue zu zweit. Denn der Holzverbrauch ist aufgrund der hohen Wärmekonstanz sehr gering und bleibt auch immer gleich – egal, ob der Smoker vollgepackt ist oder nicht.

[b]Garmethode:[/b]
Direktes und indirektes Grillen, Langsames Garen nach Barbecue-Methode, Kochen
[b]Brennmaterial:[/b]
Holz und/oder Holzkohle
[b]Preis:[/b]
2.550,- Euro

Das Blog ist eröffnet

Montag, April 12th, 2004

Liebe Freunde des Grillsports.

[IMG]http://www.grillsportverein.com/blog/images/gold.gif[/IMG]

Ab heute startet das neue Blog.

Wir wünschen allen viel Spaß und hoffen auf eine rege Beteiligung!