Servus,
das Robert-Koch-Institut empfiehlt, Essen 10min über 70° zu erhitzen um alle relevanten Salm. abzutöten.
RKI-Bulletin Salmonellose
Inwieweit das dann jeweils durchführbar oder sinnvoll (Mett) ist, steht da nicht

. Wenn die Temperatur nicht erreicht wird, dauerts im besten Fall länger (so ca. bei 60°), im schlechtesten Fallen freuen sich die Bakkis über tolle Bedingungen.
Wichtig zu wissen ist bei Salmonellen, dass sie extrem oft vorkommen(knapp 1/4 der Legehennen in Deutschland, ähnlich hoch bei Zuchtschweinen), für den (gesunden) Menschen aber erst eine bestimmt Bakteriene-"Dosis" gefährlich wird - bis zu der schafft die Magensäure es recht gut, die Dinger abzutöten. Aufhorchen sollte man also, wenn Fleisch / kontaminiertes Essen lange rumsteht und die Bakterien Zeit haben, sich zu vermehren. So wird nämlich in den meisten Fällen die Dosis erst erreicht.
Also z.B. bei:
- Hendl fürs
BBC aufgetaut - weils schnell gehen muss, aufm Küchentisch, nicht im Kühlschrank.
- Hendl aufm Teller, Auftauwasser steht im Teller - da tummeln sie sich (IM Hähnchen ists steril, draußen sind die Bakterien), und in der Flüssigkeit gefällts ihnen besonders (also abtupfen, heiß abspülen, danach die Sachen gut waschen).
- Auf einenm Schneidbrett erst das (rohe) Hendl, dann die gekochten Kartoffeln geschnitten. Der Kartoffelsalat steht von 19-24 Uhr draußen bei 20°. Selbstgemachte Mayo (rohe Eier) ist auch noch drin. Das alles ist ein wunderbarer Brutschrank. Weil vom Kartoffelsalat am nächsten Tag noch was übrig ist, wird er erst dann gegessen.
usw, usw.
Also:
Es ist vor allem mangelnde Hygiene, die Salmonellen erst gefährlich machen. Das damit (neben dem Durchfall und den (bei Gesunden gottseidank seltenen) Komplikationen) nicht zu spaßen ist, sagt das Infektionsschutzgesetz:
Zitat:
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Nach § 42 IfSG dürfen Personen, die an Salmonellose erkrankt, dessen verdächtig sind oder Salmonellen ausscheiden, beim gewerbsmäßigen Herstellen, Behandeln oder Inverkehrbringen der in Absatz 2 dieser Vorschrift aufgelisteten Lebensmittel außerhalb des privaten hauswirtschaftlichen Bereiches nicht tätig sein oder beschäftigt werden, wenn sie dabei mit den Lebensmitteln in Berührung kommen.
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Lieber ein bisschen aufpasasen und leckeres
BBC essen
Grüße,
Michi