wundert mich das hier nur einmal kurz (und mit'm Smiley) Adobe Lightroom genannt wurde, da es alle anderen genannten Alternativen
IMHO um Längen schlägt. Im wesentlichen 3 Argumente:
- verlustlose Bearbeitung der RAW Formate (ok, Photoshop+Camera Raw kann das auch, kostet allerdings das dreifache und is nich halb so elegant)
- Library-Funktion: wenn man 100 Bilder im Jahr schiesst, ist das Overkill. Wenn man aber ab und zu mal paar hundert Bilder importiert, Müll wegwirft, bewertet, mit Stichwörtern versieht, kategorisiert, und mit der ersten groben Nachbearbeitung bekinnt (Weissabgleich, Bildschnitt usw), der wird LR lieben, denn dafür wurde es gebaut.
- alles in einem: Import, Verwaltung, Nachbearbeitung, Präsentation .. es ist alles in einem Paket, mit einer konsistenten Oberfläche, zugeschnitten auf fotografische Nachbearbeitung
So Funktionsbomber wie Photoshop (oder Gimp, um mal ein Opensource Tool zu nennen) bringen viel zu viel mit, was man nie braucht, das sind Tools zum "manipulieren" von Bildern, weniger für eine fotografische Nachbearbeitung.
All die typischen Tasks wie Rote-Augen-Entfernen, Belichtung, Lichter und Schatten anpassen, Farbräume anhübschen, Abbildungsfehler korrigieren, Perspektive entzerren, Rauschen rausfiltern, Nachschärfen etc ... all das kann man auch mit anderen Tools, aber eben meist mit mehreren Tools, und nirgendwo so einfach und intuitiv wir in LR.
Ich weiss, LR gibts nicht für'n Appel&Ei, aber wer mehr als paar hundert Bilder produziert sollte das echt mal antesten.
PS: habe ich erwähnt das ich LR liebe?!