Heute mußte
Gasi ran, nachdem ich noch mal den vorgeschriebenen Dichtigkeitstest gemacht hatte. Vorbereitet waren schöne Rindersteaks, leicht gehämmert/geklopft. Ferner Knödelscheiben und Champignons für das kleine Kochfeld.
Bei Minusgraden habe ich die Kiste mit der Piezozündung angemacht, Deckel zu, 10 Minuten gewartet. Das eingebaute Thermometer zeigte 220 Grad im Deckel an. Nun habe ich die Steaks draufgepackt und nach 3 Minuten gewendet. Dabei konnte ich eine sehr schöne Zeichnung vom Grillrost feststellen. Nun mit der Hammergeschmiedeten schnell die Champignons und die Knödelscheiben auf dem Kochfeld angebraten.
Dann alles auf die auf der Grillhaube vorgewärmten Teller und wieder rein ins Haus. Erster Geschmackstest. Fazit: Schmeckt wie vom Holzkohlegrill, kein erkennbarer Unterschied, guter Geschmack. Leute, Gasgrill rulez, too.
Vielleicht liegt es daran, dass über den Brennerabdeckungen noch kleine zusätzliche "Blechdächer" sind, auf denen der Fleischsaft verdampft wird, ohne zu verbrennen bzw. zu verkohlen. Auch die dadurch hervorgerufene Geruchsentwicklung beim Grillen kann ich nur positiv beschreiben. Vergleichbar mit indirektem Grillen auf dem Holzi-Weber. Also muß ich leider feststellen, dass die Gasgriller nicht so verkehrt liegen, wenn sie von ihren Teilen überzeugt sind. Man sollte die Augen nicht verschließen vor allen Alternativen zum Holzkohlegrill (Elektrowarmmacher ausgenommen).
Fazit: Gasgrill ist nicht so schlecht, wie es hier im Forum manchmal rüberkommt.