| Messer Ohne scharfe Messer sind wir alle verloren. Nur wie bleiben die Werkzeuge scharf und welche Messer machen glücklich? |
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@ cbo
danke für den tip, aber ich begreif nicht ganz, warum ich das öl weglassen soll, hat eigentlich immer ganz gut hingehauen. muss aber dazusagen, das ich viele jahre lang meine kochmesser mit der lamellenschleifmaschine geschliffen hab, weils wurscht war, wenn das ding runter war, wurde neues gekauft. seit ich aber wieder im angestelltenverhältnis bin, und ich mein global und auch meine taschenmesser wie auch meine japan imitate länger erhalten möchte, hab ich mir das ding halt bestellt, ohne den 10,--gutschein hätt ich eh net gewusst, was ich dort kaufen sollte, hab vor monden mal was dort bestellt. bei diesen lansky-dingern bin ich ein wenig skeptisch, ich möcht die sache halt noch gern selbst in der hand haben. und zum schleifen ein messer weggeben, das hab ich einmal gemacht, auf empfehlung. NIE MEHR WIEDER. das war das gleiche ergebnis, als wie wenn ich meinem junkoch ein stück fleisch in die hand geb .aber egal, ich bin abgewichen. also warum kein öl? mein opa (von dem hab ich es gelernt, alter metzgermeister jahrgang 1909) nahm immer wasser her, obwohl die arkansassteine immer mit öl propagiert werden. wird a bissl kompliziert. werd am besten mal ein paar ganz stumpfe messer ausm fundus rauskramen, und die ganze sache mal einem feldversuch unterziehen.
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Ich sach mal so: Ich benutze für den Grobschliff den "Heikri Schnellabzieher" mit Öl (das ist ein Kombi-Kunststein der Firma Heinz Krings, der eigentlich nicht mehr zu ergoogeln ist), der wurde mir vor 20 Jahren von einem befreundeten Mtzgermeister empfohlen und tut auch seitdem brav seinen Dienst.
Im Lauf der Jahre haben sich bei mir einige Wassersteine für den Feinschliff angesammelt. Dabei habe ich festgestellt, daß der eine Stein mit dem einen Messer besser zurecht kommt, als der andere ...Man kann also pauschal nicht sagen, je feiner der Stein, umso schärfer das Messer. Man merkt aber sehr wohl mit etwas Übung (und die sollte man nach über 20 Jahren haben 8) ), ob der Stein "zieht" oder nicht. Die Sache mit dem Bandschleifer und der Polierscheibe finde ich für Messermacher sicher ne geniale Technik (geht schnell und sieht gut aus), nur für den regelmässigen Gebrauch ist mir der Materialabrieb zu groß. Das einzige Messer, das mich zur Verzweiflung bringt, ist mein Global, das ich im täglichen Gebrauch habe (seit zwei Jahren und immer noch scharf, aber eben nicht mehr so "Rattenscharf" wie am Anfang). Da bekomme ich zwar Schärfe drauf, habe aber den richtigen Stein, der "zieht" noch nicht gefunden. Wobei das Teil wirklich eine brutale Schärfe hatte, als es neu war! Bin gerade am überlegen, ob ich mir doch mal einen Original Global Stein, oder einen Belgischen Brocken zulegen sollte... Passt aber beides im Moment nicht ins Budget .Gruß, Alex P.S: Aber trocken schleifen ???
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Hallo,
habe zum Thema Messer schleifen eine Interessante Seite: http://www.messer-machen.de/ kann vielleicht helfen |
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Ich sage nur wieder: Lansky, mit Gradgenauer Schleifmöglichkeit und ordentlichen Steinen. Damit kriegt sogar ein Nasenbluter wie ich was ordentliches hin. Aber mir glaubt ja keiner und dein Globi wird so bleiben wie es ist. Schnüff
...oder soll ich Dir das Teil mal leihweise schicken? |
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Das Lansky hab ich mir vor 10 Jahren gekauft, 10 mal angewendet und seitdem liegt es ungenutzt im Karton. Ein riesen Nachteil von dem Ding: Es dauert ewig!
Ich hab früher meine Berufsmesser trocken auf dem Lamellenschleifer und anschließend auf der Filzscheibe geschärft (mit anschließendem Finetuning auf einem Wasserstein). Zwischendurch immer wieder den Wetzstahl eingesetzt. 30 mal..50 mal am Tag? So ungefähr jedenfalls, habs nie gezählt. Immer rattenscharf und bei fortgeschrittenem Materialverlust eben neues Messer gekauft. Die Dinger waren ja auch billig. Messer sind ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger. Und Werkzeuge sind zum Arbeiten da. Können wir das so festhalten? Auch im Heimbereich? Ja? Ok, danke. Werkzeuge werden beansprucht, kriegen Macken, müssen einiges abkönnen. Wenn sie in ihrer Wirkung nachlassen, werden sie wieder in Stand gesetzt, geschärft, was auch immer. Aber ich kaufe mir kein Werkzeug, um die meiste Zeit zu verbringen, es in Stand zu halten. Es muss funktionieren, basta! Ich brauche Messer, die führig und schnitthaltig sind, mit denen ich arbeiten kann. Wenn sie stumpf sind, will ich sie schnellstmöglichst wieder fit machen und weiter gehts. Ein Messer ist zum Schneiden da und nicht zum Schleifen. Wer sich ein Santoku für 300 EU kauft, soll sich freuen und das schöne Stück in die Vitrine legen und vorm Besuch damit angeben. Und es immer wieder auf dem Wasserstein schmirgeln. Mit Funktionalität, und darum gehts doch bei einem Werkzeug, hat das nichts zu tun. Das ist - sorry -reichlich "overdressed". Sammler, Liebhaber und profesionelle Anwender sind ausdrücklich ausgenommen. Also kauf ich mir ein Dick oder Giesser oder einen preiswerten Japaner (wenn es mir denn gut in der Hand liegt, ich mag die Haiku) und wenns nach 5 Jahren runtergeschliffen ist, hol ich mir das Nächste. Meine Haikus zieh ich am Wasserstein und am Stahl ab. Wenn der Schliff mal total am Arsch ist, wird der Schleifbock angeschmissen und die Dinger sind sofort wieder einsatzbreit und schneiden nasses Papier. So what?
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Der Koch kann gebildet werden, der Bratkünstler wird geboren. Jean Anthelme Brillat-Savarin, (1755 - 1826), französischer Schriftsteller, Jurist und Gastronom, Lehrbuch der Gastronomie und Tafelfreuden |
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Zitat:
net anders hab ich meine messer die letzten jahre behandelt
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