Zitat:
Zitat von Mr. Pink
Fiskars ist einer der größten Schneidwarenhersteller der Welt. Die Produkte sind in absoluten Worten recht durchschnittlich, aber für das, was sie kosten, durchaus lohnenswert. Wenn man für wenig Geld eine Axt sucht, ist Fiskars sicher keine schlechte Wahl. Eine Gränsfors-Axt z.b. ist aber schon eine völlig andere Liga.
|
Bei den Messern geb ich Dir recht, da sind die Fiskars Messer eher untere Schublade, aber bei den Äxten sind sie wirklich gut. Klar fühlt sich eine Gränsfors Axt schöner an, aber wenn es ans Arbeiten geht bringt sie nicht wirklich mehr als eine Fiskars Axt. Bei meiner Gränsfors habe ich den Stiel schon zweimal getauscht, bei meiner Fiskars noch nicht (naja, geht ja auch nicht). Beim Schleifen fühlt sich die Fiskarsaxt auch härter an als meine Gränsfors Axt. Beide sind aber natürlich härter als die Baumarktbilligaxt.
Ganz allgemein zu den Spaltäxten, da macht eine übermäßige Schärfe wirklich keinen Sinn, denn sobald das erste Eindringen in Stirnholz längs der Faser stattgefunden hat, ist die Schneide gar nicht mehr im Einsatz. Dann wirkt nur noch die Geometrie von dem Axtblatt.
Das aufwendige Schärfen macht aber durchaus Sinn bei Fälläxten, da man hiermit ja die Holzfaser durchtrennen muss und nicht nur zur Seite schieben muss wie beim Holzspalten. Hier macht auch die Politur Sinn, um die Reibung zwischen Holz und Axtblatt zu verringern. Wenn Ihr Euch noch an die Timbersport Sendungen erinnert, da waren die Racing Äxte immer schön poliert. Auch Äxte zum Entasten sind poliert leistungsfähiger als mit rauhem Schliffbild.
Andererseits macht man's beim Fällen ja meist mit der Kettensäge

. Da kommt die Axt kaum noch zum Einsatz.