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Jaja, es ist mal wieder soweit: Beklopptentreffen der Männer an der Kugel des Ribbers. Nach äußerst gelungenem Gyros und klasse Shoarma soll es heute abend mal ein Dönerspieß werden. Spießgrillen ist einfach nur geil!
Da für Döner Schweinefleisch tabu ist, stand ich vor der Frage: Hähnchen-, Puten-, Lamm- oder Kalbfleisch? Lamm ist aber geschmackskritisch. Nehmen wir also mal Kalb, für meine Jungs ist mir nix zu teuer. Aber fragt lieber nicht nach dem Preis. Da der Entschluß bei F1-Clubtreffen am Sonntag gefaßt wurde, hatte ich bereits Montag meinen MdV angerufen und mich nach Kalb erkundigt. Sollte man auf jeden Fall im vorhinein klären, denn wie ich leider erfahren mußte: Kalb gibt's bei meinem Metzger frisch immer nur Donnerstags früh ab 8 Uhr morgens! Also nix mit Mittwochs in Ruhe abholen, marinieren, eintüten und 24 Stunden ziehen lassen... Ein klassischer Dönerspieß besteht aus geschichteten Fleischlappen, abwechseln mager und durchwachsen, damit es nicht zu trocken wird. Ich hatte daher jeweils 1,5kg geordert. An der Fleischtheke heute morgen hat man mir dann schöne dünne Lappen geschnitten, aber das "durchwachsene" Fleisch vom Bug des Kalbs hat nicht wirklich Fett zu bieten. Mist. Hoffentlich wird das keine trockene Angelegenheit... Da so ein Drehspieß ja bekanntlich dauert, bis man vom ihm essen kann, nehme ich noch ein dreiviertel Pfund Rinderhackfleisch mit für schnelle Köfte und 200g Mett für meine Frühstücksbrötchen. Zuhause dann Kaffee gekocht und Mettbrötchen gemacht. Mettbrötchen gehen immer! ![]() Erstmal Marinade frei Schnauze anrühren. Diese besteht aus: - 1 Liter Naturjoghurt - Olivenöl - Saft einer Zitrone - eine geriebene Gemüsezwiebel - drei gepresste Knoblauchzehen - Salz - Pfeffer, schwarz - Paprikapulver, süß - Paprikapulver, scharf - Majoran, getrocknet - Thymian, getrocknet - Petersilie, getrocknet - Dill, getrocknet - Muskatnuß - Piment - Zimt - Koriander, gemahlen - und viel Cumin (Kreuzkümmel) ![]() Sieht gut aus, riecht lecker und schmeckt schonmal klasse. Jetzt zum Fleisch: ![]() Links 1,7Kg magerer Kalbsbraten in dünnen Scheiben, rechts 1,5Kg vom Kalbsbug in dünnen Scheiben. Dann wollen wir mal mit dem Trimmen beginnen. An den Bugstücken ist z.T. exzessiv dicker Talg dran, wech damit. Dann alle Scheiben mit dem Fleischhauer noch dünner klopfen und auf Größe schneiden. Ächz, das dauert und ist schweißtreibend. Da ich kein Freund einseitiger Arm-Belastung bin werde zum Ausgleich heute abend meine Biere nur mit Links trinken. ![]() Dann abwechselnd eine Scheibe mageres und "durchwachseneres" Fleisch durch die Marinade ziehen und in die Schale betten. ![]() Deckel auf die Schale und bis heute abend kalt stellen. Ein paar kleine Abschnittsstücke gehen mariniert in ein kleines Schälchen in den Kühler. Heute mittag dann hab ich mir die Abschnittsstücke zum Vorab-Test mit Olivenöl in die Pfanne gehauen. ![]() ![]() Mmmh, riecht auf jeden Fall dönermäßig! Noch schnell scharfe Sauce und etwas Brot dazu und verkosten: lecker! ![]() Aber es fehlt entschieden an Salz. Muss ich also nachher beim Spießen noch nachsalzen. Paßt schon... |
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