| Tipps, Tricks und Bauanleitungen für Grills Alles, was uns das Leben leichter macht! |
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Hallo
Ich besuche zurzeit eine Designweiterbildung und plane für die Abschlussarbeit einen "Grill" zu bauen. Ich bind gelernter Schlosser und habe in meiner Lehrzeit schon gelegentlich Grille aus Teilen die im Schrottcontainer lagen gebaut und daher "ein bischen" Erfahrung damit. Jedoch waren diese Grille jeweils für den Eigengebrauch oder zum verschenken gedacht und der Grill den ich jetzt bauen will soll sich möglichst auf dem Markt beweisen können. Dieser Grill soll folgende Kriterien erfüllen: - er soll Platz für 6-8 Erwachsenenportionen bieten damit möglichst zeitgleich serviert werden kann - gleichzeitig soll der Grill "relativ" platzsparend sein, sprich weniger in die breite gehen sonder in die höhe - der Grillrost soll aus zwei Flächen bestehen die jede für sich Höhenverstellbar ist um gleichzeitig auf verschiedenen Hitzestufen grillen zu können - eine Steinplatte ( evtl. glasierten Cordieritstein) optional zum warm halten oder zum Braten (z.B. Spiegeleier, Schinken usw.); die Wärme soll durch Kupferstäbe welche die Wärme weiterleiten regelbar sein - die größte Besonderheit soll eine Garkammer sein in die kochender Wasserdampf hinein steigt um somit sogar Eier abzukochen oder eben andere Lebensmittel zu garen. Da nicht alle garbaren Lebensmittel auf selber Hitze gegart werden, will ich den Dampfzufluss regelbar machen und über ein Thermometer wird die Innentemperatur der Garkammer anzeigen. Die Garkammer lässt den Dampf auch wieder entweichen damit kein Überdruck entsteht zumal ich durch meine Schlosserelehre trotzdem nicht qualifiziert wäre Schweißnähte zu schweißen die druckbeständig sind. Ich weis dass dies ein ziemliches Monsterprojekt wird und ich habe auch ein bischen bammel davor aber ich habe an sich ausreichend Zeit dafür. Bis zum 10.01.2012 habe ich für den Grill zeit. Entwurfszeichnungen werden so früh wie möglich folgen. Voraussichtlich werde ich nächste Woche mit den Skizzen zeichnen beginnen. Ich würde mich über Meinungen und Feedback zu meinem Projekt freuen und auch für Tipps wäre ich sehr Dankbar. Gruß Paolos |
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Hat was von der eierlegenden Wollmilchsau .... hört sich jedenfalls äußerst interessant an.
Ich bin mir sicher, dass da noch ein paar Features hinzukommen werden, wenn hier die Bauprofis anfangen, Dir zu antworten. Viel Erfolg jedenfalls jetzt schon PrinzPoldi1402 |
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Zitat:
Wie bei einem Heizungsverteiler, da klappts ja auch. Setze mich jedenfalls sehr gespannt dabei. So viel Zeit wie es sich anhört ist bis zu dem o.g. Zeitpunkt gar nicht.
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Gruß Micha BAM Bayerische Alpen Mafia - Beutebayer
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Hallo Paolos,
bau eine Chuck waggon smoker, dann ist bis auf den Dampfgarer alles da, nur musst Du diesen dann auf optimale Breite respektive Hochhaus (hier Bauvorschriften beachten) bringen, dann klappt das. ![]() Sorry und Entschuldigung, nicht ganz Ernst gemeint, aber so ein Projekt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. ![]() Gruß Wolfgang
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57er, 47er und 36er Portabel, Rundgrill 50cm, UDS, AZK für "Starke"(8Kg), Feuerschale mit Rost, seit 24.10.2011 20", zu 90% fertig und noch immer nicht fertig!
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@bierwurst-Franken: Ich verstehe die Problematik die du ansprichst doch will ich mich trotzdem dabei möglichst auf eine Hitzequelle beschränken und habe mir daher auch schon Gedanken gemacht und auch schon Ideen dazu gehabt. Ich habe diese Ideen aber nicht mit aufgeschrieben bevor ich sie nicht getestet habe. Ich versuch jetzt trotzdem mal die Ideen zu erklären. Die Hitze soll, wie von M.B schon erwähnt, jeweils regelbar zum Stein oder zur Garkammer gelangen.
Für den Stein habe ich mir überlegt mehrere längliche Nuten an der Unterseite der Steinplatte einzufräsen in denen die Kupferstäbe entlanglaufen können. Dabei ist der Stein seitlich vom Glutbehälter angebracht. Wenn der Stein jetzt nur zum warmhalten genutzt werden soll, bleiben die Kupferstäbe direkt unter dem Stein wodurch sie praktisch keine Wärme weiterleiten und die Steinplatte seine wärme lediglich durch die Hitzeabstrahlung des Glutbehälters erhält. Wenn die Steinplatte jedoch auf hochtouren laufen soll kann man die Kupferstäbe in die Glut schieben wodurch die Kupferstäbe die wärme nun aktiv an die Steinplatte weitergeben. Das ganze lässt sich dann natürlich auch noch regulieren in dem ich nur einen Teil der Kupferstäbe in die Glut halte. Sehr wahrscheinlich werde ich auch eine Haube für die Steinfläche anbringen um die Hitze zu reflektieren und somit Indirektes Grillen zu ermöglichen. Für die Garkammer habe ich mir überlegt einen Tank anzubringen der nicht mit der Hitze in Verbindung komm. Statt dessen läuft von diesem Tank das Wasser über eine Leitung in die Garkammer. Dabei läuft die Leitung durch die Glutbehälter und erhitzt lediglich das Wasser welches sich an dieser stelle in der Leitung befindet von wo der Dampf dann zu Garkammer gelangt. Vorteil ist/wäre: - die Garkammer muss nicht direkt an der Hitzequelle angebracht werden sondern kann z.B. weiter oben angebracht werden was meinen Plan relativ Platzsparend zu bauen unterstützt -mit der Leitung kann ich die Wasserdampfzufuhr regelbar machen um die Temperatur in der Garkammer zu kontollieren. WICHTIG dabei ist natürlich das die Dampfzufuhr nie ganz gestoppt werden kann damit sich kein großer Überdruck in der Leitung entwickeln kann -auf diese weise muss kein ganzer Liter auf einmal erhitzt werden sondern nur die Wassermenge in der Leitung was zum einen Zeit und zum anderen Energie spart Nachteil ist: -das ganze ist bisher Theorie ![]() Überhaupt lässt sich die Temperatur in der Garkammer auch durch die größe der Abluftöffnugen regeln und diese Öffnungen kann ich ja ebenfalls einstellbar machen. Um die Temperatur kontrollieren zu können will ich ja ein Thermometer an die Garkammer mit anbringen. Würde mich interessieren was ihr von diesen Lösungsvorschlägen haltet oder wo ihr Probleme dabei seht. Letztendlich will ich das ganze ohnehin erstmal als Funktionsmodellen testen. Ich will schließlich nicht die Katze im Sack fertigen. @benn: Danke für den Tipp. Allerdings kann ich Chuck waggon smoker nicht wirklich nachbauen da ich diesen Grill nicht für private Zwecke entwickel sondern den Grill ja möglichst oder zumindest potentiell Markttauglich fertigen muss und ich will ja nicht vom ursprünglichen Entwickler verklagt werden. Allerdings kann ich vom Chuck waggon smoker lernen, also danke nochmals. Geändert von Paolos (21.10.2011 um 17:53 Uhr) |
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Danke für die Erleuterung.
Für mich klingt das konzeptionell derzeit nach: -Mach ein krasses Feuer - steuer den Rest über Leitsysteme. Die Zielgruppe dürfte deutlich speziell und damit klein sein. Aber ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.
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