| Wie macht man was ? Grundwissen in der Profiküche und Bäckerei , hier zeigen Profis und welche die es mal gewesen sind ihr Können..... |
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Harry, wo ist das Rezept für die Blumenkohlsauce?
Uwe
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Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß. http://www.facebook.com/u.h.richter https://www.xing.com/profile/UweH_Richter |
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Ich hab mir mal dieses Rezept kopiert
Blumenkohlsoße Man nehme: • das Blumenkohlkochwasser • 30 Gramm Butter • 50 Gramm Mehl • Salz und Pfeffer • Muskat • Zitronensaft • evtl. Weißwein • 1 Eigelb • 2 Esslöffel Sahne oder Sauerrahm Zubereitung: Zuerst einmal verrühre ich das Eigelb mit der Sahne oder dem Sauerrahm und stelle es beiseite. Nun schmelze ich die Butter in einem Topf - nicht zu heiß, sie soll nicht "britzeln" sondern lediglich schmelzen. Nun nehme ich den Schneebesen und rühre das Mehl in die Butter, bis alles Mehl durch und durch glasig und buttrig ist. Das vermindert später die Klümpchengefahr ![]() Die Soße bereite ich immer schon zu, während der Blumenkohl noch kocht. Wenn das Timing stimmt, lege ich den Blumenkohl mit dem Saucenkochen nach und nach trocken, aber so einen Stress muss man sich nicht machen. Wer gerne alle Zutaten vor dem Kochen bereitstellt, der macht entweder erst den Blumenkohl fertig, fängt das Kochwasser auf und stellt den Blumenkohl warm - oder man klaut dem Kohl nach der Hälfte der Kochzeit einfach soviel Kochwasser wie man für die Sauce braucht. Man braucht ca 500 ml. In das buttrige Mehl gibt man zuerst einmal nur Esslöffelweise etwas von dem Kochwasser und verrührt alles immer direkt wieder zu einem Brei. Später, wenn man schon ein paar Löffel hineingerührt hat, kann man schneller Wasser dazu kippen und wieder verrühren. Diese Sauce muss ca 20 Minuten lang vor sich hin köcheln. Wenn sie zu fest wird, wieder etwas Wasser hineinrühren. Da Mehlsorten recht unterschiedlich sind, kann man keine ganz exakten Angaben machen, aber bei einer Soße dieser Art, kommen auf 50 Gramm Mehl ca 500 ml Flüssigkeit für die Grundsoße. Nach 20 minütigem Köcheln stelle ich den Herd aus und schmecke die Sauce mit Salz, Pfeffer, Muskat, 2-4 Esslöffeln Zitronensaft und wenn es edel sein soll, auch noch Weißwein ab. Wenn ich fast glücklich mit der Soße bin, rühre ich noch die Eigelbmischung herein. Ich mag den säuerlichen Tick vom Sauerrahm dabei lieber als Sahne. Wer die Soße gerne gelber hat, nimmt mehr Eigelb. Aber bitte daran denken, dass die Soße nun keinesfalls mehr kocht. Den Blumenkohl gebe ich nun auf eine Servierplatte und schöpfe Soße rundherum und auch ein wenig darüber. Ich lasse die kleineren Rößchen in der Soße und püriere sie noch |
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Vielen Dank, das wird bald im Sauerland gekocht.
Gruß, Uwe
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Hallo Harry,
![]() da werden Kindheitsträume wach. Ist dir als Schwabe die Zubereitungsart der Grundsauce, evtl. auch unter dem Namen "Mehlschwitze" bekannt? Ähnliches kenne ich noch von meiner Großmutter. Die Oma (aus Schlesien), bekam das immer perfekt ohne Klümpchen drin hin. Ich habe diesen Klassiker irgendwann, - obwohl es jeder Koch-Azubi nach der ersten Woche beherrscht, aufgeben. Beste Grüße nach Wangen buersty
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Zuerst sehen was sich machen lässt, dann machen was sich sehen lässt |
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