Vielen Dank an Spacko13 für diesen Bericht!

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Ferkel
Grillsportverein


Meinen diesjährigen Sommerurlaub verbrachte ich dieses Jahr mit meiner Liebsten, Plitty,
ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrem Bruder in der Bretagne, auf einem ehemaligen Bauernhof namens Resclen in der Nähe von Le Faouet.

Hier ein Blick auf unser Häuschen:

Man kann unschwer erkennen: Feinstes Grillwetter! Natürlich hatten wir schon vorher sichergestellt, dass ein Grill vorhanden war.
Ein brandneues Teilchen stand zur Entjungferung bereit! Also los, erstmal Bier


und ein bißchen was zu Grillen

 geholt:

Mein skeptischer Blick gilt hier dem, was die Franzosen so Brot nennen. Als Paderborner ist man nämlich Paderborner Brot gewöhnt:

Aber egal, wir hatten ja auch Fleisch und Wurst gekauft. Hier der Grill vor der Benutzung:

Die französische Holzkohle war zwar nicht billig, aber sehr gut. Wenig kleine Stücke und eine lange Brenndauer. Während andere sich noch von der anstrengenden Fahrt ausruhen

mache ich schon einmal den Grill an

 

Am ersten Tag gab es Koteletts (kein Bild) und Würstchen, normale und Merguez aus Rind- und Lammfleisch, lecker:

30 °C, ja da macht das Grillen Spaß:

Mehr Bilder vom ersten Tag gibt es nicht, da Plitty vom Fahren müde war und keinen Bock zum Fotografieren hatte. Alle waren satt und daher ab ins Bett

 

Am nächsten Tag war Sightseeing angesagt


 

Danach sind wir in eine Crêperie eingekehrt und haben Crêpes gegessen. Aus Buchweizen,
das ist eine bretonische Spezialität und sieht mit bretonischer Wurst und Käsesauce so aus.

 

Sieht gar nicht übel aus und schmeckt auch gut. Allerdings muss man von den Teilen ca. 8 essen
um satt zu werden und das hätte die Urlaubskasse bei Stückpreisen um 6 Euro doch arg gesprengt.
 Also lieber wieder grillen, da weiß man was man hat. Zunächst noch ein paar bretonische Biere gekauft

 

 

 

Dann haben wir uns nach Grillbarem umgesehen:

zu klein

zu gefährlich

ebenso

niedlich, aber auch zu klein

schmeckt auch nicht. Also auf den Wochenmarkt und „Boudon noir“ geholt.
Das ist eine Art Blutwurst, die sich vortrefflich grillen lässt. Dazu gab es lecker Zwiebelringe, auch vom Grill.

 

 


 

Danach erst einmal ausruhen

 

und ein wenig im Atlantik plantschen

Muscheln sind schlecht zu grillen, also wurden diese Kameraden noch einmal verschont

Dann habe ich einen netten Franzosen kennengelernt und ein paar Bier mit ihm getrunken. Sehr gesprächig war er nicht!

 Dann wurde auch mal wieder gegrillt. Es gibt nicht von jedem Grillen Fotos,
aber dieses ist mal wieder erwähnenswert.
Plitty
hat eine schnelle Senf-Knoblauch-Zwiebel-Marinade für das Bauchfleisch improvisiert
und dazu gab es Knoblauchkartoffeln vom Grill.
Wie immer ein paar Merguez. Von den Nachbarskindern hatte sich ein roter Tennisball auf den Grill verirrt.
 

 

 

 

 
Sehr, sehr lecker. Das hat Plitty prima hinbekommen und es war wirklich gut geknofelt. Danach hatten wir Durst und haben was getrunken

 

 

Allerdings war so viel Knoblauch drin, dass ich mir nachts noch ca. 1,5 Liter Wasser einverleiben musste. Oder lag es an den Zehen, die wir uns roh einverleibt haben?

Dann wurde das Wetter leider schlechter und es regnete. Das hielt uns natürlich nicht vom Grillen ab. Hier einige Impressionen

 

 

Die hungernde Meute wartete im Trockenen

 

Die Würstchen auf dem Spieß waren die besagten Blutwürste und eine weiße. Das schlimme daran war nur, dass die eine Sorte Blutwurst mit Zwiebeln (jammi!), die andere hingegen (Boudon noir à l’Antilles) mit Kokosnuss gewürzt war! Bäääh! Ja, ja, die Franzosen.

Zum Nachtisch bereitete meine Liebste Crêpes auf dem Grill zu. Mehr Fotos dazu später

 

Dann musste erstmal wieder Bier besorgt werden und Leergut entsorgt:

 

 

Am letzten Urlaubstag haben wir dann mal Fisch gegrillt, der natürlich vorbereitet werden musste

 

Schon mal kosten

 

Mmmmh, lecker, mehr davon

 

 

Das waren Sardinen, des weiteren hatten wir Thunfischkoteletts, Lachssteak und Krabben. Ich Gierschlund hatte die große Packung Krabben geholt, die waren sehr billig (1kg=8 Euro) und habe mir dann auch ca. 35 reingehauen (zusätzlich zu den anderen Fischis), musste allerdings vor den letzten sechs Spießen kapitulieren. Hier einige Impressionen

 

 

Auch an den Kleinen wurde gedacht

 

Danach hat meine liebste wieder Crêpes gemacht, d.h. eigentlich wurden sie nur aufgewärmt und mit allerlei Süßzeug bestrichen. Da die Krabben bei mir am Magen aber noch Schlange standen, habe ich darauf verzichtet. Aber eine schöne Möglichkeit, die Restglut zu nutzen

 

 

 

 

Das war es dann auch. Auf der Rückfahrt Baguette gefuttert und eine Pulle Cidre auf dem Autobahnparkplatz geköpft

 

 

 

 

Verantwortlich für die Grillaktionen sind übrigens diese beiden Grillsportler