Bärlauchspätzle

Spätzle handgemacht, wunderbar. Macht Arbeit, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

 


Zutaten
  • Option
Sehr leicht

Anweisungen
  1. Einen Bund Bärlauch klein schneiden und mit einem Ei fein verquirlen.
  2. Alle Zutaten werden in einer Schüssel vermengt und geschlagen, bis der Teig Blasen wirft.
  3. Traditionalisten verwenden dazu ihre Hände, andere immerhin noch einen Kochlöffel mit Loch.
  4. Bei mir kommt ein Handrührgerät zum Einsatz. Wenn der Teig langsam und zäh von einem Löffel fließt ohne zu reißen, hat er die richtige Konsistenz. Andernfalls mehr Eier oder Mehl dazugeben.
  5. Nun die Bärlauchmasse gut mit dem Teig vermengen.
  6. Einen großen Topf mit Wasser füllen und zum Kochen bringen; reichlich Salz zugeben. Eine Schüssel und ein Sieb zum Abtropfen bereitstellen.
  7. Wenn das Wasser kocht, das Spätzlebrett und den Schaber zum Anfeuchten kurz in den Topf halten. Etwa zwei Löffel Teig auf das Brett geben und glatt streichen.
  8. Das zugespitzte Ende des Bretts an die Wasseroberfläche halten und mit dem Schaber mit raschen Bewegungen kleine Stücke vom Teig direkt in den Wassertopf schaben.
  9. Bei den ersten Versuchen noch langsam und behutsam vorgehen, um die Technik zu verstehen. Die ersten Spätzle werden sicher etwas zu groß, das tut ihrem Geschmack aber keinen Abbruch.
  10. Falls man kein Spätzlebrett zur Hand hat, kann man sich auch mit einem Holzbrett und einem Messer mit langer Klinge helfen. Serviert werden die Spätzle zu Gulasch.
  11. Hinweise: Gerne nehme ich das „Spätzlemehl“ Dies hat eine spezielle Körnung. Ich lasse das Wasser weg und ersetze es durch Eier, wobei ich mehr Eigelb nehme Die Farbe der Spätzle wird dadurch schön gelb.