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Bulgogi

2006-06-15
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Zutaten:

500 g Rinderlende oder -filet
1 Knoblauchzehe
1 Apfel
1 Birne
8 EL Sojasauce
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 EL Sesamöl
2 EL Wein oder Sake
1 Zwiebel
3 EL (brauner) Zucker
1 TL Pfeffer

Hauptzutat:

Rinderfilet

Kategorie:


Rind

Zubereitung:

Grillen

Bewertung:

6

Dauer:

10 Minuten

Autor:

Admin

Beschreibung:

Das Gericht ist auch unter dem Namen "koreanisches Feuerfleisch" bekannt. Dünne Streifen Rind- seltener Schweinefleisch, werden eingelegt und anschließend am Tisch gegrillt. Es gilt als Festtagsessen. Traditionell bereitet man es in einem Holzkohlegrill zu. In darauf spezialisierten Restaurants sind die Tische mit gasbetriebenen oder elektrischen Grillplatten versehen.
Bulgogi zählt zu den Lieblingsspeisen vieler Ausländer, kein koreanischer Gastgeber wird es sich nehmen lassen, seinen westlichen Gast wenigstens einmal mit Bulgogi zu verwöhnen.
Das Fleisch vom Metzger mit der Maschine in 2-3 mm breite Scheiben schneiden lassen. Für die Marinade Zucker, Sesamöl, Pfeffer, Sojasauce, Wein und den gepressten Knoblauch in eine Schüssel geben. Apfel, Birne, Ingwer und Zwiebel schälen und hineinreiben. Das Rindfleisch in eine Tüte legen und die Marinade daraufgießen. Mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

Natürlich kann dieses Gericht auch auf jedem herkömmlichen Grill zubereitet werden. Jedoch ist es am geselligsten, wenn es direkt auf Tisch zubereitet wird. Die übliche Menge Kohlen im Anzündkamin vorbereiten und dann in den Grill füllen.
Da das Fleisch sehr dünn geschnitten ist, reichen wenige Sekunden, um das Fleisch zu garen. Ist es zu lange der Hitze ausgesetzt wird es trocken und zäh. Versuche erst ein Stück zu grillen und kontrolliere das Ergebnis, bevor Du die anderen Fleischstücke auflegst.
Jeder Gast kann mit einer Gabel oder mit einer Grillzange beliebig viele Scheiben auf den Grill legen und nach seiner Vorliebe rösten.


Kommentare(4)

Ich möchte immer auf Alkohol in meinem Essen verzichten. Ist Wein/Sake entscheidend für dieses Rezept oder kann man es auch weglassen (oder ggf. ersetzen?).

2012-05-13

Eine herrliche Anregung das Grillen einmal anders zu gestalten. Interessant klingt auch die Zusammensetzung der Marinade.
Ein wirklich gut gelungener Beitrag, bei dessen Durchlesen sich jetzt schon das bei mir das Wasser im Munde sammelt.
Werde ich bei moderateren Aussentemperaturen unbedingt nachgrillen.

Ich habe Bulgogi das erste mal in einem koreanischen Restaurant gegessen. Es wurde auf einem speziellen Pyramidenförmigen Grill am Tisch zubereitet. Wie ein englischer Freund sagen würde: I died and went to heaven! Sehr empfehlenswert! Wenn kein Reiswein zur Hand ist empfiehlt es sich ihn durch einen trockenen Sherry zu ersetzen (kommt dem Sake geschmacksmässig am nächsten). Statt Zwiebeln empfehlen sich Frühlingszwiebeln, die etwas 'frischer' im Geschmack sind und hervorragend mit dem leicht fruchtigen Geschmack harmonieren. Ein Teelöffel geröstete Sesamkörner runden das ganze dann ab. Viel Spaß

Ich habe Bulgogi nach diesem Rezept schon über 10 mal gemacht - es ist der Knaller - dazu mache ich das Salatbett von ADMIN`s Atlantische Rotbarbe auf Teriyakizucchini -
Rezept für das Salatbett:
Ruccola
Dijonsenf
8 EL Balsamico
2 EL Honig
2 EL Kürbiskernöl
3 EL Pinienkerne
10 Minitomaten
3 Lauchzwiebeln
Danke ADMIN

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