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Original Idar-Obersteiner Spießbraten

2009-06-06
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Zutaten:

1 kg ausgebeinten Schweinekamm
Pfeffer
Salz
Zwiebeln

Hauptzutat:

Schweinefleisch

Kategorie:


Schwein

Bewertung:

8

Schwierigkeit:

Schwer

Beschreibung:

Vorbereitung
Den ausgebeinten Schweinekamm so zuschneiden, dass man ihn mit den Zwiebeln füllen kann. Das Schweinefleisch mit Pfeffer und Salz würzen, die Zwiebeln zerkleinern und in den Schweinekamm füllen. Danach das Ganze mit einer Wurstkordel zusammenbinden und ca. 24 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Zubereitung
Den Spießbraten ungefähr zentriert längs auf einen Spieß aufstecken und mit 2 Gabeln feststellen. In das Grillgerät einhängen und ca. 1,5 Stunden 2-3 cm vor der Befeuerung, die mit glühenden Buchenholzscheiten gefüllt ist, drehen bis der Braten schön knusprig und braun ist. Den Garzustand kann man auch mit dem von uns angebotenen Grillthermometer kontrollieren.

Während des Grillens tropft ein Teil des Bratensaftes ab. Beim Vertikalbräter kann man den Bratensaft in einer Saftschale auffangen. Als Beilage empfehlen wir Salat und Quellkartoffeln und ein kühles Bier. Die Quellkartoffeln schmecken am besten, wenn man sie in der Saftschale mit dem Bratensaft unter dem Spießbraten gart.

Kommentare(9)

Idar-Obersteiner Spiessbraten wurde ursprünglich aus gut abgehangenem Rindfleisch gemacht. Die Stücke sind dicker wie ein Steak.
Verwendet wird vor allem Roastbeef oder hohe Rippe. Also nichts für arme Leute.
Schweinefleisch kam erst später, weil es billiger ist. Heute kaqnn man auch kaum noch gut abgehangenes Rindfleisch kriegen.

Die Rindfleischstücke wurden am Tag vor dem Grillen in reichlich Zwiebelringe und Pfeffer eingelegt. Das gibt dem Spiessbraten seinen typischen Geschmack. Gegrillt wurde mit Buchen- oder Eichenholz oder dem gut abgelagerten Holz eines Obstbaumes, wie z. B. von Kirsch- oder Zwetschgenbaumes. Zum Spiessbraten gab es im Feuer gebackene Kartoffeln und oft Salat bzw.Rettichsalat. Den Spiessbraten haben Obersteiner Auswanderer aus Brasilien mitgebracht.

2011-06-25

Der original Obersteiner Spiessbraten ist entstanden, weil die Obersteiner Bürger arm waren. so steckte verschiedene Personen jeweils ein Stück geüwrztes Fleisch auf den Spieß und haben dies auf offenem Feuer gebraten. In Idar konnte sich jeder ein Stück Fleisch für sich leisten. Man würzte die Stücke und legte sie auf einen Schwenkrost. Besonders beliebt sind Hohe Rippen oder Roastbeef. Man hatte und hat eben in Idar mehr Kultur.

2010-02-13

Wie das edle Fleisch genannt wird ist mir wurscht.Jedenfalls schmecht das Teil SAUGUT.

2010-02-08

ausserdem wird der spiessbraten nicht "längs" sondern "quer" auf die gabel gesteckt. so bekommt man(n) mehr auf eine gabel. ich persönlich hatte schon 4x4 pfund auf einmal drauf... jou!

2009-08-24

call urgently 49-6781-64-0, Amt Krum-biere + Bürgeranliegen. try.

awa daba!

Dies ist kein Original Idar Oberstein Spießbraten

Dies ist kein original Idar-Obersteiner Spießbraten. Die Bezeichnung ist irreführend, anderorts nennt man den Idar-Obersteiner Spießbraten einfach Schwenkbraten, weil das Fleischstück nicht auf einem Spieß sondern auf einem pendelnden Rost über der Glut gebraten wird.

Falsch ! Es gibt keinen anderen Ort, an dem ein Schwenkbraten zugleich ein Idar-Obersteiner Spießbraten ist ! Im übrigen handelt es sich in dieser Beschreibung eben um die Obersteiner Variante. Die Idarer - wenn sie schon mal aus dem Keller kommen - braten ihr Fleisch auf eine Art, die sicher ans Schwenken erinnert. Doch auch dieser Teil der lokalen Bevölkerung schwenkt nicht nur so einfach dahin, sondern wiegt bzw. schaukelt den Braten zärtlich und mit Muße hin und her und rund herum. Sowohl die Obersteiner als auch die Idarer bereiten ihren Braten nämlich mit Liebe zu. Die ist dabei mindestens so wichtig wie das Buchenholz.Wenn man sich auch über die Garzeiten und den Abstand zum Feuer bei Glut oder Flammenentwicklung streiten kann, so gewiß nicht über die Terminologie, denn: 1. ist Spießbraten kein Rostbraten, 2. darf man die Spießbratengabel getrost als richtigen Spieß ansehen, der ebenfalls nicht geschwenkt, sondern, wie oben richtig geschildert, gedreht wird.
Nicht zuletzt ist ein Spieß- (allenfalls noch ein Schwenk-)braten dann ein solchiger, wenn er von einem (ich nenne die jetzt einmal zuerst) Idarer oder Obersteiner gemacht wird. Im optimalen Falle hat dann auch die Frau des Bräters den Braten gewickelt, aber die örtlich ansässigen Metzger sind ebenfalls sehr versiert.
Bleibt noch zu sagen, daß dort, wo ich zur Zeit lebe, die Voaussetzungen und Bedingungen dafür, einen Spießbraten zubereiten und geniessen zu können, sehr ungünstig sind. So gibt es in meiner Wahlheimat gar "nur" Olivenholz, Olivenöl und Schweine, deren Fleisch die Zusatzbezeichnung "iberico" enthält - mit denen sich allerdings auch sehr leckere Gerichte erstellen lassen. Doch letztlich erinnere ich mich immer gerne an den Idar-Obersteiner Spießbraten und seinen sich verströmenden Duft. Und auch bei der oben genannten Beschreibung läuft mir schon das Wasser zusammen. Awa dabba ! Jou !

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