Liebe Kollegen von der Presse,

wie jedes Jahr zu Himmelfahrt tauchen in den Medien
die Anleitungen auf für Griller und solche, die es
werden wollen. Wir vom Grillsportverein als die
deutsche Referenzadresse für Outdoor-Küche möchte Ihre Recherchen unterstützen und haben hier eine Anleitung zum Sicheren und schnellen Anzünden des Grills beigelegt. Vielleicht können Sie diese für Ihre
Berichterstattung verwenden. .

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur
Verfügung


Mit freundlichen Grüßen und einem Gut Glut!



Honorarfrei bei Nennung der Quelle:

www.grillsportverein.de 


Tag für Tag sieht man im Sommer Menschen in ihren
Gärten und öffentlichen Parks, die ihre Gesundheit und
das Leben ihrer Kinder gefährden. Munter wird dort
alles Brennbare in die Grills geschüttet und
angezündet. Jeden Sommer muß man leider wieder in der Zeitung lesen, daß leichtsinnige Griller oder
neugierige, herumstehende Kinder mit schwersten
Verbrennungen in das Krankenhaus eingeliefert wurden.
Wir möchten Ihnen nun die verbreitetsten Methoden mit ihren Vor- und Nachteilen darstellen:

Spiritus/Benzin/Lampenöl
Sollten Sie sich zu gesund fühlen oder ihres Lebens
überdrüssig sein, könnte Ihnen diese Anzündmethode
hilfreich sein. Ansonsten raten wir dringenst: Finger
weg!
Schulnote: 6

Flüssige Grillanzünder
Flüssigen Anzünder kann man gleichmäßig verteilen.
Solange ein TÜV-Zeichen auf der Packung steht, können auch flüssige Anzünder bedenkenlos verwendet werden.
Dabei verteilt man die Holzkohle flächig in der
Glutschale und besprüht sie vor dem Anzünden
gleichmäßig. Leider stinken die meisten flüssigen
Anzünder fürchterlich und die Gäste und Nachbarn
werden hier mit unangenehmen Gerüchen bedacht. Nachdem das Feuer erloschen ist, muß meistens noch gefächelt und gepustet werden, um die Glut voranzutreiben.
Schulnote: 4

Fester Grillanzünder
Feste Anzünder gibt es aus unterschiedlichen
Materialien, meist in Form von kleinen Würfeln. Bei
festen Anzündhilfen werden die Holzkohle oder die
Briketts zu mehreren kleinen Pyramiden aufgeschichtet, dort die Würfel hineingesteckt und entzündet.
Anschließend wird die glühende Holzkohle verteilt.
Wichtig auch hier: Vom TÜV geprüfte Anzünder sind
lebensmitteltauglich und schaden selbst dann nicht,
wenn noch Rückstände in der Glut vor sich hin schmoren und das Grillgut obendrauf liegt. Absolutes Tabu sind allerdings billige Kaminanzünder, die furchtbar stinken und einen bitteren Geschmack auf dem Fleisch hinterlassen. Um hier nicht auch ewig warten zu müssen, empfiehlt sich der Einsatz eines Föns oder einer anderen Art der Winderzeugung.
Schulnote: 3

Elektrostäbe
Etwas teurer, zwischen 15 und 30 Euro, sind
Elektrostäbe, die funktionieren wie ein großer
Tauchsieder. Man sollte aber beachten, daß der
Stromzähler sich dann doppelt so schnell dreht.
Außerdem kann man hier nur eine begrenzte Fläche
erhitzen und kommt um das Fächeln nicht herum. Jedoch die kohlenfremde Geruchsbelästigung bleibt aus. Diese Stäbe taugen aber nichts, wenn der Grill auf einer freien Wiese aufgebaut wird ? weil dann die Steckdose fehlt.
Schulnote: 3

Heißluftpistole oder großer Bunsenbrenner
Schnell läßt sich die Glut in einem Holzkohlengrill
mit einer Heißluftpistole oder einem großen
Bunsenbrenner entfachen. Daß Heißluftpistolen sehr
universelle Geräte sind, ist bekannt. Auch beim
Grillfest im Garten können sie wertvolle Dienste
leisten, denn sie entfachen die Glut im
Holzkohlengrill schnell und ganz ohne Streichhölzer,
nur mit heißer Luft. Bei Lufttemperaturen von zirka
600 Grad und mehr entzündet sich die Holzkohle ganz
von allein. Der Luftstrom dient zugleich als bequemer
Ersatz für den Blasebalg.
Zum Anzünden genügt es, die heiße Luft (höchste
Temperatureinstellung, niedrigste Luftmenge) nur
wenige Minuten in die Grillkohle zu blasen. Schon nach
ein paar Sekunden entzündet sich der feine
Kohlenstaub. Der starke Luftzug treibt die Flammen
schnell durch die Holzkohle, so daß im Nu eine
herrliche Glut zum Grillen entsteht.

Jedoch braucht man hier wieder eine Steckdose.
Fast analog gilt obiges für den Bunsenbrenner. Dieser
ist jedoch aufgrund der großen Gasflasche sehr
unbeweglich. Aber Sie werden damit schon vor Beginn
der Grillparty Aufsehen erregen.
Schulnote: 2

Anzündkamin
Das beste und leider noch viel zu unbekannte
Hilfsmittel zum Grillen ist ein Anzündkamin, der die
Kohle in einem Behälter schnell und einfach zum
Brennen bringt. Legen Sie einen Anzündwürfel oder auch zerknülltes Zeitungspapier auf einen feuerfesten
Untergrund oder auf den Holzkohlerost des Grills und
zünden es mit einem langstieligen Feuerzeug an. Füllen
Sie den Anzündkamin mit der benötigten Kohlemenge.
Stellen Sie den gefüllten Anzündkamin über die
brennenden Würfel. Nach 15 bis 20 Minuten ist die
Kohle mit einer weiß-grauen Ascheschicht bedeckt und
grillfertig durchgeglüht.

Legen Sie nun die heiße Kohle unter Benutzung der
Kamingriffe auf den Holzkohlerost und verteilen Sie
sie gleichmäßig je nach direkter oder indirekter
Grillmethode.

Und so funktioniert der Anzündkamin: Warme Luft steigt auf und zieht nach oben ab. Dadurch entsteht ein Unterdruck, welcher durch ein Nachströmen von Luft
ausgeglichen wird. Diese Frischluft enthält jedoch
mehr Sauerstoff, welcher das Feuer weiter anfacht,
dadurch steigt die Temperatur im Anzündkamin und mehr Luft wird erwärmt und steigt auf: so schön kann Physik sein.
Schulnote: 1

Auch bei Anzündkaminen gibt es verschiedene Qualitäten und Fassungsvermögen. Kaufen Sie Ihren Anzündkamin nicht zu klein. Und vor allem sollten Sie beim Kauf Wert auf eine solide Verarbeitungs- und
Materialqualität legen. Im Kamin herrschen leicht
Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius, die
das Material stark beanspruchen. Es gilt die alte
Binsenweisheit: "Kaufst Du billig, kaufst Du zweimal."
Ein ordentlicher Anzündkamin ist eine Investition fürs
Leben und nicht nur für eine Saison. Die Kamine der
Marke Weber haben sich am besten bewährt.

 

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