Hallo zusammen,
am Samstag hatten wir meine Schwester und ihren Mann eingeladen. Der sagt immer, Schweinerücken möge er nicht, der sei so trocken.
Thermo_nator hat aber einen Schweinerücken vorgestellt, der alles andere als trocken aussah – also wollte ich den meinem Schwager servieren, um ihn eines Besseren zu belehren
Zunächst mussten Semmelknödel vorbereitet werden – das wurde hier ja schon einige Male beschrieben, deshalb nur 3 Bildchen:



Dann musste der Schweinerücken präpariert werden:

...pariert...

...und mit Magic Dust eingerieben:

Ganz ohne Sauce sollte der Braten dann aber nicht bleiben. Also Knochen und Gemüse scharf anbraten...

...mit Rotwein ablöschen...

...und etwas köcheln lassen. Diese Basis wurde mit Wasser aufgefüllt und kam dann in die Schale unter den Rücken. Vor dem Servieren wurde das Ganze passiert, ordentlich reduziert, abgeschmeckt und mit etwas Sahne verfeinert.

Zurück zur Hauptsache: der Rücken wurde mit Senf und etwas Öl bepinselt...

...und kam bei 111° in den Grill.

Alle halbe Stunde wurde er mit selbstgemachter Kräuterbutter eingestrichen, ein kleines Rauchpäckchen war auch mit im Spiel:

Ich hatte etwas mehr Kräuterbutter gemacht, den Rest gab es dann mit 5-Korn- bzw. Schinken-Röstzwiebel-Jalapeño-Baguette vorneweg:

Nach zwei Stunden habe ich den Rücken gewendet...

...die Kerntemperatur war schon bei 59°:

Das ging mir ein bisschen schnell, bei 63° wollte ich den Braten in Folie packen. Da es noch eine schöne Vorspeise geben sollte, habe ich die Grilltemperatur so weit als möglich heruntergefahren, das hat mir dann noch eine halbe Stunde Zeit verschafft. Während der Rücken eine ¾ Stunde ruhen durfte, haben wir uns dann diese schöne Leckerei munden lassen (Dank an [url=http://xn--einfachkstlich-2pb.com/blog/?p=249]Franz von einfachkoestlich.com
Die grüne Sauce war ein Basilikum-Pesto mit wenig Knoblauch (drei Zehen durften es aber schon sein, schließlich sind Spargel und Knoblauch miteinander verwandt), die weiße Sauce war eine Sahne-Reduktion mit Parmesan und Muskat und die rote bestand aus Tomatenconcassée mit Zucker, Salz und Pfeffer kurz in Olivenöl geschwenkt – eine großartige Kombination, die nachzumachen ich wärmstens empfehle!
Danach wurden die Semmelknödel gegrillt und dann konnte auch schon der Rücken aufgeschnitten werden:
- wunderbar saftig, zart und duftend, mein Schwager konnte es kaum glauben, dass ein trockener Rücken so saftig sein kann
– Danke Peter!
Wie -fast- immer, wenn wir Gäste haben, vergesse ich die Tellerbilder, hier noch zwei nicht so schöne von bereits benutzten Tellern, ohne den Romana-Salat, den es auch gab....
Eine schöne Woche wünsche ich Euch allen!
am Samstag hatten wir meine Schwester und ihren Mann eingeladen. Der sagt immer, Schweinerücken möge er nicht, der sei so trocken.
Thermo_nator hat aber einen Schweinerücken vorgestellt, der alles andere als trocken aussah – also wollte ich den meinem Schwager servieren, um ihn eines Besseren zu belehren

Zunächst mussten Semmelknödel vorbereitet werden – das wurde hier ja schon einige Male beschrieben, deshalb nur 3 Bildchen:



Dann musste der Schweinerücken präpariert werden:

...pariert...

...und mit Magic Dust eingerieben:

Ganz ohne Sauce sollte der Braten dann aber nicht bleiben. Also Knochen und Gemüse scharf anbraten...

...mit Rotwein ablöschen...

...und etwas köcheln lassen. Diese Basis wurde mit Wasser aufgefüllt und kam dann in die Schale unter den Rücken. Vor dem Servieren wurde das Ganze passiert, ordentlich reduziert, abgeschmeckt und mit etwas Sahne verfeinert.

Zurück zur Hauptsache: der Rücken wurde mit Senf und etwas Öl bepinselt...

...und kam bei 111° in den Grill.

Alle halbe Stunde wurde er mit selbstgemachter Kräuterbutter eingestrichen, ein kleines Rauchpäckchen war auch mit im Spiel:

Ich hatte etwas mehr Kräuterbutter gemacht, den Rest gab es dann mit 5-Korn- bzw. Schinken-Röstzwiebel-Jalapeño-Baguette vorneweg:

Nach zwei Stunden habe ich den Rücken gewendet...

...die Kerntemperatur war schon bei 59°:

Das ging mir ein bisschen schnell, bei 63° wollte ich den Braten in Folie packen. Da es noch eine schöne Vorspeise geben sollte, habe ich die Grilltemperatur so weit als möglich heruntergefahren, das hat mir dann noch eine halbe Stunde Zeit verschafft. Während der Rücken eine ¾ Stunde ruhen durfte, haben wir uns dann diese schöne Leckerei munden lassen (Dank an [url=http://xn--einfachkstlich-2pb.com/blog/?p=249]Franz von einfachkoestlich.com
Die grüne Sauce war ein Basilikum-Pesto mit wenig Knoblauch (drei Zehen durften es aber schon sein, schließlich sind Spargel und Knoblauch miteinander verwandt), die weiße Sauce war eine Sahne-Reduktion mit Parmesan und Muskat und die rote bestand aus Tomatenconcassée mit Zucker, Salz und Pfeffer kurz in Olivenöl geschwenkt – eine großartige Kombination, die nachzumachen ich wärmstens empfehle!
Danach wurden die Semmelknödel gegrillt und dann konnte auch schon der Rücken aufgeschnitten werden:
- wunderbar saftig, zart und duftend, mein Schwager konnte es kaum glauben, dass ein trockener Rücken so saftig sein kann
– Danke Peter!Wie -fast- immer, wenn wir Gäste haben, vergesse ich die Tellerbilder, hier noch zwei nicht so schöne von bereits benutzten Tellern, ohne den Romana-Salat, den es auch gab....
Eine schöne Woche wünsche ich Euch allen!
...und großes Lob für diesen, mal wieder sehr gelungenen, Beitrag
...richtig zubereitet gibt es da nix auszusetzen... 
Morgen gleich Floisch holen.
wow,