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Bitte um Kaufberatung kompakter Gasgrill ~350 € / Enders Urban Pro | Burnhard Wayne | Campingaz Attiude 2100 LX & Alternativen

Can22

Militanter Veganer
Hallo an Alle :)

Zuerst einmal danke für dieses tolle Forum und für die Möglichkeit, hier seine Fragen bezüglich einer Kaufberatung stellen zu können!

Vorab möchte ich mich entschuldigen für den neuen Thread. Mir ist bewusst das bereits einige Threads erstellt worden sind über die von mir angesprochenen Grills, jedoch ging es in diesen jeweils um ein einziges spezifisches Modell, weshalb ich diesen hier erstelle um einen direkten Vergleich zwischen den drei haben zu können. Dazu kommt das sich die von mir erwähnten Modelle kaum bzw. nicht so stark unterscheiden voneinander, weshalb mir eine Entscheidung so schwer fällt...

Mein Anforderungsprofil ist eigentlich recht "anspruchslos", nicht jedoch was die Qualität anbelangt, nur weiß ich als Laie nicht ob ich diese auch erwarten kann/darf in dieser Preisklasse.

Der Grill sollte wie im Thread-Titel bereits angesprochen kompakt sein, also eher ein Tischgrill, für 4 Leute genügen für überwiegend Fleisch was direkter Hitze ausgesetzt werden soll. Der Gemüseanteil ist eher zweitranging, einzig Maiskolben sind vorgesehen. Dazu sollte ein vernünftiges, langlebiges Grillrost vorhanden sein, ob aus Edelstahl oder Gusseisen ist erstmal nicht so wichtig, wobei ich eher zum letzteren tendiere. Kurze Zwischenfrage: Ist eine Deckelverkleidung aus Aluminium ratsam oder eher trivial?

Aus den gefundenen Threads konnte ich jetzt nichts konkretes zum Burnhard Wayne entnehmen, außer das er wohl "brauchbar" ist.
Der Campingaz Attitude LX 2100 (Bzw. EX 2100, fast das selbe Modell) scheint ziemlich solide sowie leistungsfähig zu sein zu sein, was ich in diesem tollen Test hier nachlesen konnte (Danke hierfür an @cavinrocks ). Der Enders Urban Pro ist wohl ebenfalls eine vernünftige Wahl, jedoch nicht ganz so überzeugend wie der Campingaz.

Als Alternativen wären da noch der Napolen TravelQ Pro 285 und der Outdoorchef Minichef 420 G. Ersterer soll laut einigen Bewertungen qualitativ wohl nicht so überzeugend sein.
Beim Outdoorchef missfällt mir die Konstruktion vom Brenner.
Mit Weber habe ich mich ehrlich gesagt nicht so beschäftigt, da sie mir, mit Verlaub, stets etwas "überteuert" vorkommen, ohne wirklichen Mehrwert.
Falls dem jedoch nicht so ist und ich aus Unwissenheit Bullsh*t erzähle, würde ich noch den Weber Q2000/2200 in Betracht ziehen.

Nun wäre meine Frage an euch: Zu welchem würdet ihr eher raten/tendieren in dieser Preisklasse und meinen Anforderungen?

Ich danke euch allen herzlich im Voraus! :)

 

Mute

Militanter Veganer
Wenn es nicht unbedingt ein Tischgrill sein muss kann ich Dir als Alternative zum Minichef 420G noch den Chelsea 420G empfehlen. Der hat einen Griff am Deckel statt dem Klappscharnier und einen kleines Untergestell. Das Untergestell ist zu niedrig um im Stehen zu arbeiten, im Sitzen geht es aber wunderbar. Habe den Grill selbst seit knapp 5 Jahren, da hieß er noch City 420G; damals bei den Prime Deals für knapp 150€ geschnappt. Meine Eltern hatten ihn vor 2 Jahren etwa zum gleichen Preis gekauft. Vielleicht bekommst Du den mit etwas Glück zu einem ähnlichen Preis.

Auf dem Grill habe ich quasi das Grillen gelernt, da man durch den Trichter ganz einfach zwischen direktem und indirektem Grillen wechseln kann. Von Steaks über Bacon Bombs (selbst 2,5kg) bis zur Pizza hat bis jetzt alles super geklappt. Mit dem Grill kann man gemütlich zwischen 120 und 350+ Grad grillen und den Gasverbrauch kann man nahezu vernachlässigen; glaube bei Vollgas zieht er 400g pro Stunde.
Über die Qualität kann ich auch nichts schlechtes sagen. Außer ab und an mal mit dem Schaber auskratzen und den Rost abbürsten habe ich nicht wirklich Pflege betrieben. Der Trichter ist etwas rostig, aber noch lange nicht durchgerostet. Er funktioniert noch wie am ersten Tag und ich nutze ihn immer noch regelmäßig für Pizza oder "Longjobs". Mir ist sogar mal der Deckel runter gefallen und die Emaille abgeplatzt. An der Stelle setzt er auch oberflächlich Rost an, aber noch absolut unkritisch. Er stand überwiegend draußen (teilweise überdacht) mit einer billigen Haube drüber.

Als Nachteil ist zu nennen, dass die direkte Grillfläche bei der direkten Position des Trichters doch sehr klein ist. Daher habe ich überwiegend den Trichter in der indirekten Position gelassen und mit geschlossenem Deckel gearbeitet. Bei Vollgas schafft er aber auch so laut Deckelthermometer gute 300°. Damit habe ich bis jetzt noch alles super hinbekommen.
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Da wir mittlerweile ein Eigenheim mit großem Garten haben musste was Neues und Größeres her, daher habe ich mir jetzt einen Broil King gekauft.
Wenn Du aber was Kleines, Günstiges für den Balkon suchst kann ich dir den Grill absolut empfehlen wenn Du ihn günstig bekommst.

Grüße
Sebastian
 
OP
OP
C

Can22

Militanter Veganer
Hätte sonst noch jemand einen Vorschlag bzw. eine Anregung oder einen anderen geeigneten Grill auf dem Radar den er empfehlen könnte? Der von Sebastian angesprochene Grill ist nun in meiner engen Auswahl gemeinsam mit dem Wayne von Burnhard. Ich denke mal mit beiden kann man nicht viel falsch machen. Wenn man sich denn mal bloß entscheiden könnte... :D

LG und ein schönes Wochenende
 

fjm

Oldschool Grillrost Griller
10+ Jahre im GSV
Supporter
Als Alternativen wären da noch der Napolen TravelQ Pro 285 und der Outdoorchef Minichef 420 G. Ersterer soll laut einigen Bewertungen qualitativ wohl nicht so überzeugend sein.
Wer sagt das denn? Bzw. woher stammt diese Info?

Für mich wäre der Napi unter den Kandidaten die erste Wahl...
 
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