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Brennraum mit Alufolie Isolieren

Gechinger

Militanter Veganer
Hallo Zusammen,

Ich würde gerne mal eure Meinung oder Erfahrungen zu diesem Thema wissen.

ich habe schin an verschiedenen Stellen gesehen dass manche ihren Brennraum von aussen mit Alufolie abdecken und dann weitere Isolierungen in Form von z.B. Steilwolle, Perlit o.ä. anbringen.

Wie stheht ihr zu dieser Alufolie?

Bringt das was oder holt man sich so eventuell Probleme rein mit Schwitzwasser und Feuchtigkeit an der Aussenseite der Brennkammer?
Meine ist z.B. mit Feuerzement germacht und ich würde befürchten dass sich dann zwischen der zementkugel und der Alufolie Schitzwasser bilden könnte.

Ich habe die Foren durchsucht ob es eventuell schon einen Post dazu gibt aber nichts gefunden.

Danke für eure Meinungen.

Gruss

Oli
 

John F

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Ich habe das bei meinem Ofen auch gemacht, damit keine Feuchtigkeit in die Schamotte von außen eindringen kann. Von Schwitzwasser habe ich noch nichts bemerkt. Das wäre in meinem Fall aber auch schwierig, denn das könnte man meines Erachtens nur über die zum Anheizen benötige Zeit herausfinden. Und dafür fehlt mir ein Vergleich.
 

John F

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Blöde Spracherkennung. Ich meine Danke
Ja..die habe ich gedanklich ausgeblendet und durchaus verstanden, was Du eigentlich schreiben wolltest. :-)

Also mein HBO besteht aus Schamotte-Formteilen und ist ein italienischer Pizzaofen. Hier mal ein paar alte Bilder.

Bild033.jpg


Bild034.jpg


Da der Ofen an der dünnsten Stelle ca. 60mm und an der stärksten gut das Doppelte an Dicke aufweist, habe ich auf zusätzliche Isolierung verzichtet. Lediglich eine Trennlage aus dünnem Geovlies, auf das dann Putzarmierung aufgelegt wurden, habe ich noch darübergelegt. Dann habe ich mit dünnem Silikatputz verputzt und abschließen eine wasserabweisende Lasur aufgetragen.
Das sieht (sah) dann so aus:

Backofen_Front.jpg


Nachteilig ist allerdings die doch erhebliche Temperaturanfälligkeit so ganz ohne Isolierung. Jetzt, nach ca. 7 Jahren überlege ich doch ernsthaft, den Ofen nachträglich zu dämmen und mit einem Dach zu versehen. Das hat allerdings nichts mit Wasser, sondern ausschließlich mit dem Backverhalten zu tun.
Übrigens ist das Wasser im Ofengewölbe eher im Winter schädlich als im Sommer, wegen der möglichen Frostsprengung. Deshalb sollte es nicht eindringen können.

kleiner Nachtrag: Bauphysikalisch hättest Du eventuell Recht mit Deinen Bedenken, da der Temperaturunterschied zwischen Backraum und Umgebung erheblich ist. Allerdings ist es beim Backen zu warm für das Wasser und wenn nicht gebacken wird, ist der Temperaturunterschied viel zu gering für einen Taupunkt.
 

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Grappaschlucker

Peka-Dealer
5+ Jahre im GSV
Das Dumme ist nur, dass im Teig auch Feuchtigkeit sitzt. Und die muß irgendwo hin. Ich denke nicht, dass die ausschließlich durch den Schornstein verduftet.
Schließlich hat man beim Brot backen den Abgasschieber geschlossen. Und das Schwaden tut ein übriges.
M.E. nehmen die Steine da schon einiges an Wasser auf. Beim nächsten Heizen wird dieses Wasser dann durch den Stein hindurchwandern und sich an der Folie niederschlagen. Es kann von dort aus ja nicht weiter verdunsten.
Ich hab keine Folie genommen . Bringt m.E. nach nix und kostet nur Geld. Dafür lieber vernünftig isolieren.
Und: Wasser im Ofengewölbe ist auch im Sommer gefährlich: Wenn die Steine nämlich zu viel aufgenommen haben und zu schnell aufgeheizt wird, dann können sich Dampfblasen bilden. Und was Dampf für Kräfte entwickeln kann, wissen wir alle!
 

John F

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Schließlich hat man beim Brot backen den Abgasschieber geschlossen.
Solche Rafinessen hat mein Pizzaofen doch gar nicht. Ich kann sicher auch nur meine Erfahrungen widergeben. Die sind allerdings nicht negativ geprägt und, wie bereits erwähnt, bei meinem Ofen funktioniert es. Keine Abplatzer, Dampfblasen, Frostsprengung oder sonstige Schäden haben sich am Ofen gezeigt. Un die kleine Klappe im Abzug läßt sich ohnehin nicht vollständig schließen. Da entweicht der Dampf trotzdem recht gut (zu gut manchmal). :-)
 

Grappaschlucker

Peka-Dealer
5+ Jahre im GSV
Aber aufpassen!!
Nicht die Häuslesbauer- Steinwolle nehmen! Die darin verarbeiteten Harze sind nur bis ca. 150° Dauerhitzebeständig. Darüber verflüchtigen sie sich und die Steinwolle ist hin.
Du mußt hochtemperaturfeste Steinwolle für Ofen- oder Kaminbau verwenden.
 
OP
OP
Gechinger

Gechinger

Militanter Veganer
Die Steinwolle die ich gekauft habe von Isover (weiss leider den Typ grad nicht) hat eine Anwendungstemperatur ca. 700°C mit Schmelzpunkt >1000°C. Sollte das nicht ausreichen?
 
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