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Hast Du Fisolen/Bohnen im Bauch
dann kannst Du gut pup… und schmecken tut‘s auch 😉
 
Schöne Gerichte.

Danke für Deine Bemühungen 👍
 
Hab auch das Buch…😀
aber noch nichts nachgekocht 🙁
Bisher genau ein mal und warum? Weil es a) hier in NRW nicht einfach ist das richtige Fleisch zu bekommen und weil b) das Zwiebel schneiden recht anstrengend ist.
Allerdings lohnt es sich wenn man das richtige Fleisch dafür bekommt 🥰
 
@grob1234 Danke für diese Variante aber Österreich, Wien, Gulasch, Wirtshaus, ergibt was?
Genau: https://www.ziiikocht.at/2013/01/wiener-wirtshausgulasch-aus-dem.html
Vor vielen Jahren hab ich dieses Gulasch nachgekocht und war leider etwas enttäuscht. Für meinen Geschmack wird es zu süßlich und es ist mir auf gut Wienerisch auch "zu viel Umscheissen".

hier in NRW nicht einfach ist das richtige Fleisch zu bekommen
Schermrippe bzw Short Ribs wären ein adäquater Ersatz.
 
Grüner Paprika / Letscho mit Wurst

1 kg grüne Spitzpaprika

50 dag Paradeiser bzw Tomaten

2 große Zwiebel

4 Paar Würste (Debreziner, Kolbász, Rauchwurst)

1-2 Teelöffel Paprikapulver

Fett oder Speck

Salz

ev Zucker, Majoran, Knoblauch, Sauerrahm u. Mehl


Speck auslassen. Geschnittene Zwiebel im Fett anschwitzen. Derweil die Paradeiser 20-30 Sekunden blanchieren und häuten, anschließend grob würfeln. Breitnudelig geschnittene Paprika zu den Zwiebeln hinzufügen, paprizieren und halbgar dünsten. Dann die Paradeiser hinzugeben. Salzen, zuckern, eventuell Gewürze beigeben und fertig dünsten. Die Wurst miterhitzen. Nach Belieben mit Sauerrahm und Mehl etwas binden.

Beilage: Reis oder Weißbrot


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Wiener Küche, Olga u. Adolf Hess, 1938

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Kleines Ungarisches Kochbuch, Károly Gundel (Nachdruck der Ausgabe von 1934)

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Culinaria Ungarn, Anikó Gergely

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ich hatte sehr wahrscheinlich nicht das richtige Paprikapulver, aber "einen tiefroten Fettspiegel" hat das Gulasch auf jeden Fall.
@grob1234: Wird der Fettspiegel abgeschoepft oder bleibt der im Gulasch? Es kommt mir insgesamt etwas sehr oelig vor.

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Graubrotscheibe nehmen, damit oben drauf den Fettspiegel aufsaugen, essen ;) Ich mag das :)
Abschöpfen mit dem Löffel oder Kelle geht natürlich auch.
 
Kleiner Einwurf…
Fett ist Geschmacksträger 😉
 
Was für ein schöner Thread! Gerade erst gesehen. Danke für die vielen tollen Anregungen! Ich meine, auch meine Gulaschs (meist frei Schnauze gekocht) werden keine zweimal gleich, aber das sind echt mal ein paar schöne Varianten.
LG, Johannes
 
muss ich jetzt auch kommentieren:

das ist ein wirklich sehr guter Thread. Ich liebe Gulasch, und aus diesen alten Rezepten kann man noch sehr viel mitnehmen :thumb2:
 
Das echte Gulyas. Der Urvater.

1 Stück Rindfleisch gewürfelt

2 EL Paprikapulver

2 TL Kümmel

Salz

Wasser

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Das echte Gulyas.
Nicht bloß in Ungarn und der Türkei, sondern auch in Österreich, ja sogar in Deutschland und Frankreich lassen sich Bauern und Fürsten, Dumme und Gelehrte, Lebemänner und holde Damen ein Gericht schmecken, welches meist ebenso unrichtig zubereitet, wie unrichtig geschrieben und ausgesprochen wird. Dieses Gericht - ein wahres Weltgericht - ist das bekannte Gulyas. Wir hoffen, dass die nachstehenden aufklärenden Bemerkungen allen unseren Lesern nützlich und willkommen sein werden. In den Tiefebenen und Puszten Ungarns weiden zahlreiche Pferde- und Rinderherden, welche letztere gulya (spr. Guja) genannt werden. Der Hirt einer Rinderherde heißt gulyás (spr. Gujasch), der Pferdehirt heißt hingegen csikós (spr. Tschikosch). Diese Rinderhirten oder Gulyas haben nun die folgende Speise erfunden:

Sie hängen über ein auf der freien Puszta entfachtes Feuer einen Kessel, in welchen sie frisches Ochsen- oder Hammelfleisch in Würfelform schneiden, darauf gießen sie Wasser, aber nicht viel, so dass das Wasser beim Kochen verdunsten kann bis auf einen Rest, welcher während des Kochens mit Salz und echtem Paprika (ohne Ziegelmehl) und mit ein wenig Kümmel gewürzt wird und so zu einer vortrefflichen Sauce sich umwandelt. Genau so muss das echte und schmackhafteste Gulyas zubereitet werden, nicht aber mit allerhand anderen raffinierten Beimengungen oder mit einer langen dünnen, unausstehlich überpaprizierten Sauce. Was nun die Schreibart und Benennung dieser Allerweltspeise anbelangt, so heißt diese eigentlich gulyás hus, Rinderhirtenfleisch, d.h. Fleisch, welches Rinderhirten essen. In Österreich schreibt man aber schlichtweg Gollasch, in Deutschland Gullasch oder Kullasch, in Frankreich sogar Goulache und spricht es Wort demnach auch unrichtig aus. Man wolle also die dreifache Regel beobachten, nämlich: Gulyas schreiben, Gujasch aussprechen und nach der beschriebenen einfachen Weise dasselbe zubereiten!


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Muß das Fleisch für das wirklich total echte und originale und einzig wahre Gulasch nicht erst unter dem Sattel weichgeritten werden?
Mir dünkt, da gab es mal so ein Wissen.

Auch sozusagen Sekundärwissen, angelesen und unüberprüft: Gulyas sei im Ungarischen die Gulaschsuppe, das richtige Gulasch hieße Pörkölt.

Für's Genießen aber irgendwie nicht wirklich relevant.
 
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