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Farbe stimmt. Denke aber, es hätte mehr Fettanteil im Fleisch sein können.
Habe mit etwas Bio-Rinderfond nachhelfen müssen.

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Da steht gerade eine nächste Abwandlung bei mir im BO bei um die 100 Grad. Wird dann eher ein Paradeiser Gulasch ;-). Ich werde berichten...
Ehrlich: ich habe mir einmal den Aufwand Saftgulasch nach Zii im Winter gegeben (weil Topf raus in den Schnee in den Pausen), das war einfach gut. Aber wie immer: gute Zutaten. Kommt aber sicher wieder im Winter.
 
Das Ziii Wirtshausgulasch (aus ihrem Blog) sollte man natürlich einmal gekocht haben, damit man in der Gulaschblase mitreden kann, aber niemand kann mir überzeugend erklären, dass das Ergebnis besser als ein "einstufig geführtes" Gulasch ist. Da stehen Geschmack, Zeit- und Energieaufwand einfach in gar keinem sinnhaften Verhältnis mehr. 😂:ballaballa:
 
So, bin ja noch ein Ergebnis schuldig.

Es war total lecker! Und wird wohl unser bevorzugtes Rezept werden. :messer:
Danke!
Ich denke, das Fleisch hätte etwas mehr Saft ziehen können, aber da ich das fertig portioniert und geschnitten bekomme, weiß ich nicht, welches Teil vom Rind genommen wurde.
Egal, es war lecker! Und aufgewärmt nochmal so gut 😉
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Kürbisgulasch


1kg geschälter und entkernter Kürbis

4 Paar Debreziner (oder andere Würstel)

750g Zwiebel

3 gehäufte EL Schmalz

Wasser oder Suppe

40g Paprika Edelsüß

2 Lorbeerblätter

Majoran

Kümmel

4 Knoblauchzehen

Salz

ev Speck


Feinnudelig geschnittene Zwiebel in Schmalz goldbraun rösten. Dabei immer umrühren, damit sie nicht anbrennen. Einen Schuss Wasser/Suppe dazugeben, dann erst den Paprika beifügen, damit er nicht bitter wird, und alles noch etwas dünsten lassen. Anschließend die Soße durch die Flotte Lotte treiben. (Bitte nicht mixen! Da bekommt die Soße einen unangenehmen Zwiebelgeschmack und die Konsistenz ist auch nicht berauschend.) Dann den gewürfelten Kürbis, Knoblauch, Salz, die Gewürze und ein Seidel Wasser/Suppe dazugeben und dünsten. Ist der Kürbis halbgar, die geschnittenen Würstel dazugeben, mit Wasser/Suppe zur gewünschten Konsistenz aufgießen und fertigdünsten. Aufpassen, der Kürbis wird relativ schnell fertig und er sollte nicht zu weich gekocht sein.

Während des Kochens oder beim Servieren kann man gebratenen Speck dazugeben. Will man es ganz althergebracht, kann man "Hahnenkämme" machen. Dazu werden nicht zu dünne Speckscheiben bis auf die Schwarte nudelig eingeschnitten und angebraten. Beim Braten zieht sich die Schwarte zusammen und die Speckscheiben ähneln dann Hahnenkämmen.

Beilage: Kaisersemmel

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Fiakergulasch


1 kg Wadschunken

1 kg Zwiebel

120g Schmalz

ca 1 Seidel Wasser oder Suppe

2 gehäufte EL Paprika Edelsüß

ev Messerspitze scharfer Paprika

1 EL Majoran

1 EL Kümmel

Zitronenschale

4 Knoblauchzehen

ev 1 winziger Spritzer Essig

Salz



Zuerst bereitet man ein Saftgulasch zu. Dazu feinnudelig geschnittene Zwiebel in Schmalz goldbraun rösten, was je nach Zwiebelmenge schonmal bis zu einer Stunde dauern kann. Dabei immer umrühren, damit sie nicht anbrennen. Mit etwas Wasser angießen, paprizieren und weiter dünsten lassen. Dann die Soße durch die Flotte Lotte treiben. (Bitte nicht mixen! Da bekommt die Soße einen unangenehmen Zwiebelgeschmack und die Konsistenz ist auch nicht berauschend.) Das in grobe Würfel geschnittene Fleisch, Majoran, Kümmel, zerdrückter Knoblauch und Zitronenschale dazugeben und im eigenen Saft weichdünsten lassen. Eventuell ganz wenig Wasser zufügen damit nichts anbrennt und ein schönes Saftl entsteht. Man kann es auch Ofen bei 160 Grad schmoren. Das senkt das Anbrennrisiko. Mit Salz abschmecken. Das Gulasch sollte einen tiefroten Fettspiegel haben.
Beim Anrichten wird das Saftgulasch zum Fiakergulasch: Man garniert das Gulasch mit Semmelknödel, Spiegelei, Fächergurkerl und einem "Einspänner", also einem eingeschnittenen Frankfurter Würstl.


Semmelknödel:

250g getrocknete Semmelwürfel/Knödelbrot

150ml Milch

4 Eier

1 große Zwiebel

1/2 Bund Petersilie

Salz

ev Muskatnuss

Kleingeschnittene Zwiebel anrösten. Mit Milch ablöschen, Salz sowie kleingehackte Petersilie dazu geben und über die Semmelwürfel gießen. Dann noch die Eier dazu geben und mind. 1 Stunde ziehen lassen. Knödel formen und 25 Minuten sieden oder besser dämpfen. Danach bei 70 Grad ca 10 Minuten im Rohr ausdampfen lassen. Oder die ganze Masse in Frischhaltefolie (oder eine Stoffserviette) einrollen und 45 Minuten leicht wallend kochen.

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Die gezeigten und beschriebenen Serviettenknödel finde ich auch besser (weil die Konsistenz gleichmäßiger ist als bei reinen SemmelNknödelN).
wenn man die gekochten (oder gleich nur über Wasserdampf gemachten) Semmelknödel nach dem Garen im heißen (~70 Grad) Rohr ausdampfen lässt, bezweifele ich, dass man im Blindtest einen Unterschied zum Serviettenknödel merkt. Letzteren kann man aber besser vorbereiten.
Aber danke für den Punkt, das habe ich beim Rezept noch hinzugefügt.
 
Znaimer Gulasch


1 kg Wadschunken

1 kg Zwiebel

120g Schmalz

ca 1 Seidel Wasser oder Suppe

2 gehäufte EL Paprika Edelsüß

ev Messerspitze scharfer Paprika

1 EL Majoran

1 EL Kümmel

Zitronenschale

4 Knoblauchzehen

ev 1 winziger Spritzer Essig

Salz

Essiggurken


Zuerst bereitet man ein Saftgulasch zu. Dazu feinnudelig geschnittene Zwiebel in Schmalz goldbraun rösten, was je nach Zwiebelmenge schonmal bis zu einer Stunde dauern kann. Dabei immer umrühren, damit sie nicht anbrennen. Mit etwas Wasser angießen, paprizieren und weiter dünsten lassen. Dann die Soße durch die Flotte Lotte treiben. (Bitte nicht mixen! Da bekommt die Soße einen unangenehmen Zwiebelgeschmack und die Konsistenz ist auch nicht berauschend.) Das in grobe Würfel geschnittene Fleisch, Majoran, Kümmel, zerdrückter Knoblauch und Zitronenschale dazugeben und im eigenen Saft weichdünsten lassen. Eventuell ganz wenig Wasser zufügen damit nichts anbrennt und ein schönes Saftl entsteht. Man kann es auch Ofen bei 160 Grad schmoren. Das senkt das Anbrennrisiko. Mit Salz abschmecken. Das Gulasch sollte einen tiefroten Fettspiegel haben.
Beim Anrichten wird das Saftgulasch zum Znaimer Gulasch: Auf das Gulasch setzt man einen großen Löffel gestiftete Essiggurken und als Beilage dienen Salzkartoffel.

Znaim war in der Habsburgermonarchie das Gurkenzentrum mit den ersten Ansätzen industrieller Verarbeitung. Viele bekannte österreichische Marken wie Felix, Efko und Frey haben ihren Ursprung in der Znaimer Gurkenverarbeitung.

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Karfiolpörkölt

1 Karfiol (Blumenkohl)

2 Zwiebel

1 gehäufter TL Paprikapulver

1-2 Paprikaschoten

2 Tomaten

(alternativ Letscho)

1 EL Schmalz

Salz

100 ml Wasser


Kleingeschnittene Zwiebel im heißen Schweineschmalz rösten. Das Paprikapulver einrühren und sofort mit Wasser aufgießen. Eine kleingeschnittene Paprika dazugeben und so lange köcheln lassen bis das Wasser verdunstet ist. Den in Röschen zerlegten Karfiol dazugeben, salzen und zugedeckt fast weich dünsten. Dabei ab und zu umrühren und eventuell etwas Wasser nachgießen. Nun zwei Tomaten hineinscheiden und alles fertig dünsten. Alternativ kann statt den Tomaten und Paprika auch Letscho verwendet werden.

Als Beilage eigenen sich Petersilkartoffeln oder Spätzle.

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Schwammerlgulasch

800 g Pilze

2 EL (Butter)schmalz

2 Zwiebeln

1 EL Paprikapulver, edelsüß

1 TL Essigwasser

Salz

Pfeffer

1/8 l Sauerrahm

1–2 KL Mehl

Schwammerl waschen, trocknen, je nach Größe ganz belassen oder schneiden. Fett erhitzen, Zwiebeln kleinschneiden und goldbraun rösten. Pfanne von der Hitze nehmen, Paprikapulver hinzufügen, durchrühren, sofort mit Essigwasser ablöschen. Pilze beigeben, salzen, pfeffern, durchrühren und zugedeckt dünsten. Sauerrahm mit Mehl glatt verrühren, unter die Schwammerl mengen, abschließend nochmals kurz aufkochen.

Beilage: Semmel- oder Serviettenknödel

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das Soßfleisch von der Oma (oder Gulaschrostbraten)

Dieses Gericht hat die Oma immer zu den Feiertagen gemacht oder wenn Besuch angekündigt war. Leider hat nie wer das Rezept aufgeschrieben und ich musste es aus der Erinnerung rekonstruieren. Mittlerweile trifft es den Geschmack aber zu 99%. Deshalb mein Tipp: archiviert eure besonderen Familienrezepte gleich, bevor es dann irgendwann zu spät ist.


1 kg Rostbraten (alternativ Beiried oder fleischige Schermrippe bzw Shortribs)

2 EL Schweineschmalz

2 große Zwiebeln

1 EL Paprikapulver, edelsüß

1-2 Paprika

1-2 Paradeiser / Tomaten

(alternativ 1 Becher Letscho)

400 ml Suppe

1 Knoblauchzehe

1 Becher Sauerrahm

Senf (Estragon oder scharfer Englischer)

etwas Mehl

Salz


Das Fleisch in ca daumendicke Schnitten schneiden und etwas klopfen. Dann salzen und eine Seite mit Senf bestreichen. Anschließend in einem Bratreindl scharf anbraten und dann warmstellen. Im selben Fett feinblättrig geschnittene Zwiebel goldgelb anrösten. 1 zerdrückte Knoblauchzehe, kleingeschnittene Paprika sowie Tomaten (oder Letscho) und Paprikapulver hinzufügen, dann sofort mit der Suppe aufgießen. 3/4 vom Sauerrahm
einrühren und dann das Fleisch in die Soße legen. Zugedeckt im Rohr bei 180 Grad schmoren. Eventuell das Fleisch wenden, damit es an den Stellen, die aus der Soße schauen, nicht zu trocken wird. Das Fleisch kurz bevor es fertig ist umstechen und die Soße passieren. Je nach Konsistenz wird nun der zurückbehaltene Sauerrahm mit Mehl vermengt und zur Soße gegeben. Im Rohr fertig schmoren.
Beim Anrichten muss ein Löffel süß-saure Ribiselmarmelade aufs Fleisch.

Beilage: Semmel- oder Serviettenknödel

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das Soßfleisch von der Oma (oder Gulaschrostbraten)

Dieses Gericht hat die Oma immer zu den Feiertagen gemacht oder wenn Besuch angekündigt war. Leider hat nie wer das Rezept aufgeschrieben und ich musste es aus der Erinnerung rekonstruieren. Mittlerweile trifft es den Geschmack aber zu 99%. Deshalb mein Tipp: archiviert eure besonderen Familienrezepte gleich, bevor es dann irgendwann zu spät ist.


1 kg Rostbraten (alternativ Beiried oder fleischige Schermrippe bzw Shortribs)

2 EL Schweineschmalz

2 große Zwiebeln

1 EL Paprikapulver, edelsüß

1-2 Paprika

1-2 Paradeiser / Tomaten

(alternativ 1 Becher Letscho)

400 ml Suppe

1 Knoblauchzehe

1 Becher Sauerrahm

Senf (Estragon oder scharfer Englischer)

etwas Mehl

Salz


Das Fleisch in ca daumendicke Schnitten schneiden und etwas klopfen. Dann salzen und eine Seite mit Senf bestreichen. Anschließend in einem Bratreindl scharf anbraten und dann warmstellen. Im selben Fett feinblättrig geschnittene Zwiebel goldgelb anrösten. 1 zerdrückte Knoblauchzehe, kleingeschnittene Paprika sowie Tomaten (oder Letscho) und Paprikapulver hinzufügen, dann sofort mit der Suppe aufgießen. 3/4 vom Sauerrahm
einrühren und dann das Fleisch in die Soße legen. Zugedeckt im Rohr bei 180 Grad schmoren. Eventuell das Fleisch wenden, damit es an den Stellen, die aus der Soße schauen, nicht zu trocken wird. Das Fleisch kurz bevor es fertig ist umstechen und die Soße passieren. Je nach Konsistenz wird nun der zurückbehaltene Sauerrahm mit Mehl vermengt und zur Soße gegeben. Im Rohr fertig schmoren.
Beim Anrichten muss ein Löffel süß-saure Ribiselmarmelade aufs Fleisch.

Beilage: Semmel- oder Serviettenknödel

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Das klingt feiertäglich köstlich!

Das fehlende 1% schiebe ich auf die homöopathische Knoblauchdosis sowie fehlenden Lorbeer und Majoran. :-)
 
Das fehlende 1% schiebe ich auf die homöopathische Knoblauchdosis sowie fehlenden Lorbeer und Majoran. :-)
Der derbe Majoran ist schon zu viel für die feinen Paprikasch-Gerichte wie Kalbsgulasch, Paprikahendl und dieses Soßfleisch. Weniger ist da mehr. Das hab ich schon getestet. Und Lorbeer und Gulasch macht man bei uns sowieso nicht.

Möglicherweise liegt es daran, dass man bei uns keine anständigen Zwiebeln mehr bekommt. Haben keine Schärfe und absolut keinen Geschmack mehr, dafür kann man gefühlt ein Viertel gleich wegschmeißen, weil schon angefault. Ein Bauer meinte mal, dass das neue Sorten sind, die bis zu einem Drittel mehr Ertrag abwerfen.
 
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Bei der Zugabe von Lorbeer, Wacholder, Pfeffer und dergleichen handelt es sich dann eher um Deutsches Gulasch! Bitte trennscharf unterscheiden :cool:
In den "unsrigen" Rezepten is mir das nicht erinnerlich.
Die must-have Kochbücher zur klassischen Österreichischen bzw Wiener Küche (vor allem 19 - 20 Jhd.) - wie Seleskowitz, Dorn, Hess, Prato, Ziegenbein u. Eckel, Ruhm, Maier-Bruck, Plachutta, Sievers, Wagner - hab ich eigentlich in der Sammlung, aber bis auf diesen Dreizeiler aus der Prato, habe ich noch nie gelesen, dass man in unseren Breiten Lorbeer dazugibt.
 
Nach Durchsicht der Wortbeiträge, muss ich feststellen, das

Lorbeer

die Gulaschwelt trennt😉

Das war mir, bis heute früh, noch nicht so bewusst 😀
 
Gratulation an @grob1234 !!!!

Als, doch auch schon etwas längeres Forums-Mitglied hier, stelle ich fest, dass hier Dein Gesamtkunstwerks-Gulasch-Thread der österreichischen Küche mit ihren Gulaschvariationen ein wesentlicher Akzent gesetzt worden ist!

Was hier teilweise in Posts & Threads unter 'Gulasch' lief und läuft, lässt einem manchmal schaudern.....

Um jedoch friedlich und versöhnlich zu schließen, möchte ich mit dem von mir sehr geschätzten Niederbayern Fredl Feel schließen: "I ko kocha was i will, am End kommt allewei Gulasch 'naus."
 
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