Farbe stimmt. Denke aber, es hätte mehr Fettanteil im Fleisch sein können.
Habe mit etwas Bio-Rinderfond nachhelfen müssen.
Habe mit etwas Bio-Rinderfond nachhelfen müssen.
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. Ich werde berichten... 
Die gezeigten und beschriebenen Serviettenknödel finde ich auch besser (weil die Konsistenz gleichmäßiger ist als bei reinen SemmelNknödelN).Semmelknödel
wenn man die gekochten (oder gleich nur über Wasserdampf gemachten) Semmelknödel nach dem Garen im heißen (~70 Grad) Rohr ausdampfen lässt, bezweifele ich, dass man im Blindtest einen Unterschied zum Serviettenknödel merkt. Letzteren kann man aber besser vorbereiten.Die gezeigten und beschriebenen Serviettenknödel finde ich auch besser (weil die Konsistenz gleichmäßiger ist als bei reinen SemmelNknödelN).
das Soßfleisch von der Oma (oder Gulaschrostbraten)
Dieses Gericht hat die Oma immer zu den Feiertagen gemacht oder wenn Besuch angekündigt war. Leider hat nie wer das Rezept aufgeschrieben und ich musste es aus der Erinnerung rekonstruieren. Mittlerweile trifft es den Geschmack aber zu 99%. Deshalb mein Tipp: archiviert eure besonderen Familienrezepte gleich, bevor es dann irgendwann zu spät ist.
1 kg Rostbraten (alternativ Beiried oder fleischige Schermrippe bzw Shortribs)
2 EL Schweineschmalz
2 große Zwiebeln
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1-2 Paprika
1-2 Paradeiser / Tomaten
(alternativ 1 Becher Letscho)
400 ml Suppe
1 Knoblauchzehe
1 Becher Sauerrahm
Senf (Estragon oder scharfer Englischer)
etwas Mehl
Salz
Das Fleisch in ca daumendicke Schnitten schneiden und etwas klopfen. Dann salzen und eine Seite mit Senf bestreichen. Anschließend in einem Bratreindl scharf anbraten und dann warmstellen. Im selben Fett feinblättrig geschnittene Zwiebel goldgelb anrösten. 1 zerdrückte Knoblauchzehe, kleingeschnittene Paprika sowie Tomaten (oder Letscho) und Paprikapulver hinzufügen, dann sofort mit der Suppe aufgießen. 3/4 vom Sauerrahm
einrühren und dann das Fleisch in die Soße legen. Zugedeckt im Rohr bei 180 Grad schmoren. Eventuell das Fleisch wenden, damit es an den Stellen, die aus der Soße schauen, nicht zu trocken wird. Das Fleisch kurz bevor es fertig ist umstechen und die Soße passieren. Je nach Konsistenz wird nun der zurückbehaltene Sauerrahm mit Mehl vermengt und zur Soße gegeben. Im Rohr fertig schmoren.
Beim Anrichten muss ein Löffel süß-saure Ribiselmarmelade aufs Fleisch.
Beilage: Semmel- oder Serviettenknödel
Anhang anzeigen 3803365
Der derbe Majoran ist schon zu viel für die feinen Paprikasch-Gerichte wie Kalbsgulasch, Paprikahendl und dieses Soßfleisch. Weniger ist da mehr. Das hab ich schon getestet. Und Lorbeer und Gulasch macht man bei uns sowieso nicht.Das fehlende 1% schiebe ich auf die homöopathische Knoblauchdosis sowie fehlenden Lorbeer und Majoran.![]()
(...)
Und Lorbeer und Gulasch macht man bei uns sowieso nicht.
Möglicherweise liegt es daran, dass man bei uns keine anständigen Zwiebeln mehr bekommt.
(...)
Die must-have Kochbücher zur klassischen Österreichischen bzw Wiener Küche (vor allem 19 - 20 Jhd.) - wie Seleskowitz, Dorn, Hess, Prato, Ziegenbein u. Eckel, Ruhm, Maier-Bruck, Plachutta, Sievers, Wagner - hab ich eigentlich in der Sammlung, aber bis auf diesen Dreizeiler aus der Prato, habe ich noch nie gelesen, dass man in unseren Breiten Lorbeer dazugibt.![]()
Bei der Zugabe von Lorbeer, Wacholder, Pfeffer und dergleichen handelt es sich dann eher um Deutsches Gulasch! Bitte trennscharf unterscheiden
In den "unsrigen" Rezepten is mir das nicht erinnerlich.