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Klausenburger Gulasch


1 kg Wadschunken

1 kg Zwiebel

120g Schmalz

ca 1 Seidel Wasser oder Suppe

2 gehäufte EL Paprika Edelsüß

ev Messerspitze scharfer Paprika

1 EL Majoran

1 EL Kümmel

Zitronenschale

4 Knoblauchzehen

ev 1 winziger Spritzer Essig

Salz

250g gekochte Erbsen


Zuerst bereitet man ein Saftgulasch zu. Dazu feinnudelig geschnittene Zwiebel in Schmalz goldbraun rösten, was je nach Zwiebelmenge schonmal bis zu einer Stunde dauern kann. Dabei immer umrühren, damit sie nicht anbrennen. Mit etwas Wasser angießen, paprizieren und weiter dünsten lassen. Dann die Soße durch die Flotte Lotte treiben. (Bitte nicht mixen! Da bekommt die Soße einen unangenehmen Zwiebelgeschmack und die Konsistenz ist auch nicht berauschend.) Das in grobe Würfel geschnittene Fleisch, Majoran, Kümmel, zerdrückter Knoblauch und Zitronenschale dazugeben und im eigenen Saft weichdünsten lassen. Eventuell ganz wenig Wasser zufügen damit nichts anbrennt und ein schönes Saftl entsteht. Man kann es auch Ofen bei 160 Grad schmoren. Das senkt das Anbrennrisiko. Mit Salz abschmecken. Das Gulasch sollte einen tiefroten Fettspiegel haben.
Beim Anrichten wird das Saftgulasch zum Klausenburger Gulasch: Das Fleisch wird in kleinere Würfel geschnitten und dann 250g gekochte Erbsen mit dem Gulasch vermischt.

Als Beilage eignen sich Knödel, Nockerl, Kartoffeln, Tarhonya oder ein resches Salzstangl.

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Gebackenes Gulasch


übriggebliebenes Gulasch

Mehl griffig

2 Eier

gute Semmelbrösel (am besten von Kaisersemmeln)

Zitrone

Salz

Fett zum Ausbacken


Vom gebackenen Gulasch gibt es 2 Varianten. Entweder man kocht die Reste des Gulasch ein, bis der Saft fast komplett dick verkocht und das Fleisch komplett zerfasert ist. Man sticht dann von der erkalteten Masse Nocken ab, die man anschließend paniert. Oder man paniert die ganzen Fleischwürfel. Mir gefällt die zweite Variante besser, weil ich gern was zum Beißen hab und mein Gulasch nicht bis zum Zerfallen verkoche. Außerdem ist eh immer zu wenig Gulaschsaft da. Die Fleischstücke sollten dafür natürlich schon etwas größer geschnitten sein. So wie fürs Saftgulasch eben.
Das Gulasch wird wie ein Schnitzel paniert. Zuerst die Würfel in griffigem Mehl wenden, dann in verquirltem Ei und zum Schluss sanft in den Semmelbröseln wälzen. Ausgebacken wird bei 180° mehr oder weniger schwimmend. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit einer Zitronenscheibe garnieren.

Als Beilage eignet sich ein grüner Salat.

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