MG5 - Das Event (Teil 2 - das/der Letzte)
Moin,
sodele, nun zum letzten Teil.

Das Beste kommt ohnehin zum Schluss!

Aber erst einmal kam der Queller.
Ungefähr die Hälfte der Gäste wusste mit dem salzigen Grünzeugs überhaupt nix anzufangen, wurden aber von CB mit kräftigen Anfeuerungen und Lockrufen an den Wok gerufen. Ergebnis: Kann das nächste Mal entfallen.
Die Begeisterung vieler hielt sich in Grenzen. Ich hatte offenbar Glück, dass nach einer kurzfristigen Abwesenheit meinerseits nur noch ein Rest im Schälchen übrig geblieben war.

Ich hatte ohnehin das Gefühl, dass der Queller zu einem Fischgericht gehören sollte, in dem Stress aber schlicht und einfach vergessen worden war.
Nun zu den zwei Muschel-Gängen.
Ich muss dazu sagen, dass mein Erfahrungsschatz bei Jakobsmuscheln nicht so groß ist, der von Miesmuscheln aber umso mehr.
Meine erste Berührung mit Jakobsmuscheln (JM) hatte ich auf einem GSV Hannover-Treffen, bei dem @kaihawaii68 gegrillte JM mit einem Soßentraum angeboten hatte.
Damit mussten sich bislang Nachahmer messen, kamen an das damalige Ergebnis aber leider nie heran.
Bedeckt wurden die JM dieses Mal mit einem Orangen-Fenchel-Salat, magerem Südtiroler Schinkenspeck (Topp!) und Sprossen.
Die JM von CB kamen zwar haarscharf heran, konnten das Ergebnis aber leider nicht toppen.
Dennoch ein richtig gutes "Geht so" mit Tendenz nach oben.
Nun zu den Miesmuscheln (MM).
Es ist ja im GSV weit und breit bekannt, dass der @Calenburger die große Show liebt.
Bei den MM hatte er die Hälfte des Vorrates in eine Pfanne, die mit italienischen oder französischen Kiefernnadeln gefüllt war, und die andere Hälfte in eine offene Pfanne mit Lüsener Heu gelegt und diese nach und nach über die offene Flamme gehalten.
Der Showeffekt war schon hoch, hier mal einige Bilder dazu.
In den Kiefernnadeln:
Im Lüsener Heu:
Hier jeweils brennend...
Ich hätte nie gedacht, dass es bei der Räucherei der MM solche Unterschiede geben würde.
DieMM, die in den Kiefernnadeln gelegen hatten hatten einen richtig würzigen und kräftigen Rauchgeschmack. Die in dem Heu gelegen hatten, hatten einen dezenteren fast schon süßlichen Geschmack.
Daumen hoch für beide Geschmacksrichtungen. Dafür gibt es ein "Geht so" mit Sternchen.
Dann kam mein Angstgegner. Die Tintenfischtuben.
Mutanten aus dem Meer hätte der Titel besser sein sollen, so groß waren die Dinger
.
Ich habe sie natürlich vom Nebenteller - mit Genehmigung - probiert. Die Füllung war sehr lecker, die hätte ich gern allein gehabt.
Aber ich musste wieder feststellen, dass der Arnd und Tintenfische (lebendig oder tot) in diesem Leben keine Freunde mehr werden.
Daher gibt es auch keine Bewertung.
Wie sagt man so schön? Das Beste kommt immer zum Schluss!
So war es auch in diesem Fall bei den Fischgerichten.
Die Fischpraline, eine Mischung aus klein geschnittenem Wolfsbarsch und Rotbarsch und mit von CB selbst hergestelltem Lardo umwickelt, war der HAMMER!
Anstelle des Lardo hätte ich als Wickel gern den traumhaft leckeren Südtiroler Schinken von CB (siehe Jakobsmuschel) gehabt, den Lardo habe ich dann an Sportfreund Rudi, den Hund der Familie, weitergegeben. Somit hatten wir eine Win-Win-Situation.


Die Pralinen waren traumhaft gewürzt und perfekt gegrillt.
Da ich die Tintenfischtuben ausgelassen hatte, konnte ich noch ein Pralinchen mehr essen, was mir den einen und anderen neidischen Blick eintrug. Tja, man muss halt Prioritäten setzen (können).
Wegen des Lardo leider nur ein "Geht so" mit zwei Sternen.

Den Nachtisch habe ich dann ausgelassen und mir dafür noch eine Praline genommen.
CBs Lieblings-Bunbäckerin hatte süße Mini-Burger gebacken, bei der CB als "Dressing" Vanillepudding genommen hat.
Ohne Worte:
Belegt wurde der Pudding-Burger mit eingelegten Kräutern(?) und eingeköchelten Erdbeeren(?).
Da ich davon keines probiert habe, kann ich auch keine Bewertung abgeben.
Das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen.
Tja, das war es dieses Jahr wieder.
So, nun zur Abschlusskritik:
1. Die Chichis Queller und Holzkohlebutter kann man auch weglassen, vor allem wenn man traumhafte Dressings hat, die zu allen Gerichten passen.
2. Die beiden Salate, vor allem der Bulgursalat, aber auch der Krautsalat, wurden leider erst zu spät entdeckt. Das Rezept für den Bulgursalat aus einem türkischen Kochbuch hat mir CB bereits geschickt, dieser wird in Kürze nachgebaut.
3. Alle Fischspeisen waren - wie oben beschrieben - äußerst lecker zubereitet.
4. Vor allem die einfachen Sachen - und das predige ich ja immer wieder - waren mit Abstand die leckersten.
5. Es war ein bisschen "To much". Nicht von der Essensmenge, sondern der Anzahl der Gerichte her. Das war auch zu sehen, denn als die letzte Grillzange fiel und CB endlich mal Ruhe hatte, glich er doch eher schon einem Plattfisch.
6. Mal wieder tolle Gäste. Da war man in so vielen Gesprächen, dass man den armen CB am Grill fast vergessen konnte.
Ich freue mich schon auf das MG6 und sage
Munter bleiben,
Arnd
Achtung: Auch dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, nette Boshaftigkeiten und Sarkasmus enthalten
Moin,
sodele, nun zum letzten Teil.
So isses richtig CB, immer schön demütig bleiben...Aber nein, bitte bleiben wir alle mal auf dem Boden. Das Spiel ist rum wenn der Schiri abpfeift - ein altbekanntes Südtiroler Sprichwort![]()

Das Beste kommt ohnehin zum Schluss!


Aber erst einmal kam der Queller.
Ungefähr die Hälfte der Gäste wusste mit dem salzigen Grünzeugs überhaupt nix anzufangen, wurden aber von CB mit kräftigen Anfeuerungen und Lockrufen an den Wok gerufen. Ergebnis: Kann das nächste Mal entfallen.
Die Begeisterung vieler hielt sich in Grenzen. Ich hatte offenbar Glück, dass nach einer kurzfristigen Abwesenheit meinerseits nur noch ein Rest im Schälchen übrig geblieben war.


Ich hatte ohnehin das Gefühl, dass der Queller zu einem Fischgericht gehören sollte, in dem Stress aber schlicht und einfach vergessen worden war.

Nun zu den zwei Muschel-Gängen.
Ich muss dazu sagen, dass mein Erfahrungsschatz bei Jakobsmuscheln nicht so groß ist, der von Miesmuscheln aber umso mehr.
Meine erste Berührung mit Jakobsmuscheln (JM) hatte ich auf einem GSV Hannover-Treffen, bei dem @kaihawaii68 gegrillte JM mit einem Soßentraum angeboten hatte.

Damit mussten sich bislang Nachahmer messen, kamen an das damalige Ergebnis aber leider nie heran.
Bedeckt wurden die JM dieses Mal mit einem Orangen-Fenchel-Salat, magerem Südtiroler Schinkenspeck (Topp!) und Sprossen.
Die JM von CB kamen zwar haarscharf heran, konnten das Ergebnis aber leider nicht toppen.
Dennoch ein richtig gutes "Geht so" mit Tendenz nach oben.
Nun zu den Miesmuscheln (MM).
Es ist ja im GSV weit und breit bekannt, dass der @Calenburger die große Show liebt.
Bei den MM hatte er die Hälfte des Vorrates in eine Pfanne, die mit italienischen oder französischen Kiefernnadeln gefüllt war, und die andere Hälfte in eine offene Pfanne mit Lüsener Heu gelegt und diese nach und nach über die offene Flamme gehalten.
Der Showeffekt war schon hoch, hier mal einige Bilder dazu.
In den Kiefernnadeln:
Im Lüsener Heu:
Hier jeweils brennend...
Ich hätte nie gedacht, dass es bei der Räucherei der MM solche Unterschiede geben würde.
DieMM, die in den Kiefernnadeln gelegen hatten hatten einen richtig würzigen und kräftigen Rauchgeschmack. Die in dem Heu gelegen hatten, hatten einen dezenteren fast schon süßlichen Geschmack.
Daumen hoch für beide Geschmacksrichtungen. Dafür gibt es ein "Geht so" mit Sternchen.
Dann kam mein Angstgegner. Die Tintenfischtuben.

Mutanten aus dem Meer hätte der Titel besser sein sollen, so groß waren die Dinger
.Ich habe sie natürlich vom Nebenteller - mit Genehmigung - probiert. Die Füllung war sehr lecker, die hätte ich gern allein gehabt.
Aber ich musste wieder feststellen, dass der Arnd und Tintenfische (lebendig oder tot) in diesem Leben keine Freunde mehr werden.
Daher gibt es auch keine Bewertung.
Wie sagt man so schön? Das Beste kommt immer zum Schluss!
So war es auch in diesem Fall bei den Fischgerichten.
Die Fischpraline, eine Mischung aus klein geschnittenem Wolfsbarsch und Rotbarsch und mit von CB selbst hergestelltem Lardo umwickelt, war der HAMMER!

Anstelle des Lardo hätte ich als Wickel gern den traumhaft leckeren Südtiroler Schinken von CB (siehe Jakobsmuschel) gehabt, den Lardo habe ich dann an Sportfreund Rudi, den Hund der Familie, weitergegeben. Somit hatten wir eine Win-Win-Situation.



Die Pralinen waren traumhaft gewürzt und perfekt gegrillt.
Da ich die Tintenfischtuben ausgelassen hatte, konnte ich noch ein Pralinchen mehr essen, was mir den einen und anderen neidischen Blick eintrug. Tja, man muss halt Prioritäten setzen (können).

Wegen des Lardo leider nur ein "Geht so" mit zwei Sternen.
Den Nachtisch habe ich dann ausgelassen und mir dafür noch eine Praline genommen.
CBs Lieblings-Bunbäckerin hatte süße Mini-Burger gebacken, bei der CB als "Dressing" Vanillepudding genommen hat.
Ohne Worte:
Belegt wurde der Pudding-Burger mit eingelegten Kräutern(?) und eingeköchelten Erdbeeren(?).
Da ich davon keines probiert habe, kann ich auch keine Bewertung abgeben.
Das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen.
Tja, das war es dieses Jahr wieder.
So, nun zur Abschlusskritik:
1. Die Chichis Queller und Holzkohlebutter kann man auch weglassen, vor allem wenn man traumhafte Dressings hat, die zu allen Gerichten passen.
2. Die beiden Salate, vor allem der Bulgursalat, aber auch der Krautsalat, wurden leider erst zu spät entdeckt. Das Rezept für den Bulgursalat aus einem türkischen Kochbuch hat mir CB bereits geschickt, dieser wird in Kürze nachgebaut.
3. Alle Fischspeisen waren - wie oben beschrieben - äußerst lecker zubereitet.
4. Vor allem die einfachen Sachen - und das predige ich ja immer wieder - waren mit Abstand die leckersten.
5. Es war ein bisschen "To much". Nicht von der Essensmenge, sondern der Anzahl der Gerichte her. Das war auch zu sehen, denn als die letzte Grillzange fiel und CB endlich mal Ruhe hatte, glich er doch eher schon einem Plattfisch.
6. Mal wieder tolle Gäste. Da war man in so vielen Gesprächen, dass man den armen CB am Grill fast vergessen konnte.
Ich freue mich schon auf das MG6 und sage
Munter bleiben,
Arnd


-Modus ein:
