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PhilipZh

Grillkönig
Hallo zusammen

Bald ist der 6 Dezember,
St. Nikolaus Tag und ich würde hier gerne eure schönsten St. Nikolaus Verse sammeln.
Gerne Verse, Sprüche oder auch Lieder, in dem jeweiligem Ortsdialekt.

Wer hat Lust und macht mit?
 
OP
OP
PhilipZh

PhilipZh

Grillkönig
Hier das erste:

Im Wald isch's chalt und s'hät vill Schnee
jetz hani grad es Rehli gseh
Es springt devo - was hät's ächt ghört?
Was isches ächt, was z'Rehli stört?
Etz gsehnis au - de Schlittä da
es hät ä huffä Päckli dra
Dä Samichlaus - oh weli Pracht!
Wo gasch au hi mit diner Fracht?
oh bitte, chumm doch au zu mir!
Ich freu mi soo und danke Dir!
 

Luse

Grillkaiser
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Häslein ging zur Ruh,
das Rehlein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der Guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Weidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.
Und packt sodann, es geht auf Vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Von Ferne tönt´s wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
so spät noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten
mit einem Hirsch herangeritten.
Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
s' ist alles, was ich geben kann.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise,
die Silberschellen klingen leise,
im Försterhaus die Kerze brennt,
die Glocke klingt, es ist Advent.
© Vicco v. Bülow alias Loriot
 

emmeff

Dauer-Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Häslein ging zur Ruh,
das Rehlein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der Guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Weidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.
Und packt sodann, es geht auf Vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Von Ferne tönt´s wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
so spät noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten
mit einem Hirsch herangeritten.
Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
s' ist alles, was ich geben kann.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise,
die Silberschellen klingen leise,
im Försterhaus die Kerze brennt,
die Glocke klingt, es ist Advent.
© Vicco v. Bülow alias Loriot

Das fällt mir auch immer als erstes dazu ein.

Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
OP
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PhilipZh

PhilipZh

Grillkönig
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Häslein ging zur Ruh,
das Rehlein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der Guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Weidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.
Und packt sodann, es geht auf Vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Von Ferne tönt´s wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
so spät noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten
mit einem Hirsch herangeritten.
Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
s' ist alles, was ich geben kann.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise,
die Silberschellen klingen leise,
im Försterhaus die Kerze brennt,
die Glocke klingt, es ist Advent.
© Vicco v. Bülow alias Loriot

Schaurig und doch schön. Verse in solch düsterer Form kannte ich bis dato noch nicht.
Danke dafür
 

Der Oger

Partnervermittler
5+ Jahre im GSV
Heute ist ein Trauriger Tag!
Genau vor 10 Jahren ist ein guter Freund gestorben! Die Nikolausgedichte erinnern mich gerade sehr daran denn er war im Ort der Nikolaus! Und zwar ein ganz besonderer! Der beste Nikolaus den man sich für Kinder wünschen kann ! Er kam immer im Traditionellen Bischofsgewand! Hat dann später auch gern von Schnaps und Bier gekostet und je Später der Abend desto Interessanter der Auftritt des Nikolaus! Allerdings dann nicht mehr vor Kindern sonder in den Vereinen in denen er oft auch aktiv war? Da wurden die Reden des Nikolaus dann auch schonmal etwas schlüpfrig! Und es wurden die Untaten der Vereinsmitglieder wieder aufs Tablett gebracht! Es war immer sehr Lustig mit ihm ! Er war Ehrenmitglied im Musikverein und Ehrendirigent! Aktiv im Vereinsring und überall gern gesehen! Immer wenn er vor der Tür stand würde das Nikolauslied angestimmt,
Das könnte auch schonmal auf einem Geburtstag mitten im Sommer geschehen dass der Nikolaus nach dem Rechten gesehen hat! Er war ein toller Mensch, Mann, Vater und Großvater. Ich vermisse ihn sehr ! Er war jemand von der Sorte der Abends recht gern dem Bier zusprach aber morgens mit der Erste war der zum Aufräumen da war!

Siegfried Danke dass ich dein Freund sein durfte!

Und euch allen eine schöne Adventszeit und Danke fürs zuhören (Lesen)
 
OP
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PhilipZh

PhilipZh

Grillkönig
Ein weiteres Gedicht:

Simeli Sämeli Samichlaus,
wo holsch du d Chröölisache?
Ich hols nöd deet, ich hols nöd daa,-
ich tuen die sälber bache.
Simeli Sämeli Samichlaus,
wo tuesch du d Fitze binde?
Im tüüfe, allertüüfschte Wald
wo niemert mich chan finde.
Simeli Sämeli Samichlaus,
wänn chunnsch zu öis is Stettli?
Wänn s tunkel wird,
wänn s Lämpli brännt,
wänn d Chinde müend is Bettli.
 
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