• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums!!!

Elf Verletzte nach Grillen in Wohnung

Trödeltante

Putenfleischesser

smartsmart

Putenfleischesser
5+ Jahre im GSV
Das Poolbild ist ja wohl eindeutig gestellt. Die Kabel stehen so im Vordergrund, dass das auffallen muss. Trotzdem witzig!
 
OP
OP
poisonpit

poisonpit

Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
Vielleicht sollte langsam über die Pflicht zum Einbauen von Rauchmelder zu machen?
Wozu das noch führen kann - wenn auch augenscheinlich kein Grillhintergrund:

Feuerwehr arbeitete professionell

Von SZ-Redakteur Michael Jungmann

Saarbrücken. Der Wohnungsbrand, bei dem am Freitag, 24. August 2012, im Saarbrücker Stadtteil Burbach vier Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren ums Leben kamen, hat keine strafrechtlichen Konsequenzen

Saarbrücken. Der Wohnungsbrand, bei dem am Freitag, 24. August 2012, im Saarbrücker Stadtteil Burbach vier Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren ums Leben kamen, hat keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat jetzt die Ermittlungen abgeschlossen und die Verfahren gegen die Eltern der verstorbenen Kinder wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Brandstiftung "mangels Tatnachweis" eingestellt. Pressesprecher Thomas Reinhardt teilte am Donnerstag zudem mit, dass auch die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Saarbrücker Berufsfeuerwehr "wegen erwiesener Unschuld" eingestellt wurden. Angehörige der Roma-Großfamilie hatten über einen Rechtsanwalt massive Vorwürfe gegen die Rettungskräfte erhoben und Strafanzeige erstattet.

Reinhardt betonte, der Feuerwehreinsatz sei "sehr zügig und professionell" abgelaufen. Entgegen der Vorwürfe sei die Drehleiter nach der erfolgreichen Bergung der Mutter und eines Babys erneut ausgefahren worden, um einen weiteren Versuch zu unternehmen, Menschenleben zu retten. Der Staatsanwalt: "Die Feuerwehrleute gingen bei dem Einsatz sogar über ihre Dienstpflichten hinaus und nahmen erhebliche Eigengefährdungen in Kauf, um die Kinder aus der Wohnung zu holen." Die Ermittler gehen davon aus, dass die vier Kinder bereits beim Eintreffen der Feuerwehr, die nur vier Minuten nach dem Alarm am Einsatzort war, nicht mehr am Leben waren.

Das Feuer in der Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses in der Von-der-Heydt-Straße war an jenem Freitagmorgen gegen 4.30 Uhr entdeckt worden. Bei dem verheerenden Brand starben die dreijährigen Zwillinge Ricardo und Ronaldo und deren Schwestern Pamela (5) und Vanessa (7). Die Eltern und ein inzwischen einjähriges Mädchen konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Die Staatsanwaltschaft schließt nach dem Ergebnis der Ermittlungen einen technischen Defekt als Brandursache aus. Das Feuer sei durch Fahrlässigkeit entstanden. Letztlich ungeklärt bleibt aber, wer dafür verantwortlich ist. Ein Experte eines Wiesbadener Institutes für Schadensforschung geht, so die Ermittler, "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit" davon aus, dass eine brennende Kerze, die auf einem Teller zwischen Matratzen in einem Schlafraum stand, die Katastrophe auslöste. In der Wohnung war wegen hoher Zahlungsrückstände der Strom abgestellt worden. Da auf dem Teller auch Tabakreste gefunden wurden, konnte nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass vielleicht doch eine brennende Zigarette die Brandursache war.

Eine strafrechtliche Verantwortung für den Tod der Kinder könne, so der Pressesprecher, den Eltern nicht nachgewiesen werden. Die Mutter hat - was ihr Recht ist - keine Aussage gemacht. Der Vater versicherte in seiner Vernehmung, Kerzen und Zigaretten ordnungsgemäß gelöscht zu haben. Es sei zudem nicht auszuschließen, dass eines der Kinder, die in dem Raum mit den Eltern schliefen, in der Nacht mit Feuer hantiert hatte.

Der tragische Tod der vier Kinder hatte eine Debatte über Stromsperren für die Haushalte ausgelöst, in denen Kinder oder Bedürftige leben. Auf Anregung der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) entwickelten Stromversorger, Landeshauptstadt und Regionalverband für Sozialleistungsempfänger ein so genanntes "Saarbrücker Modell". Demnach tauschen, sofern die Betroffenen zustimmen, Stromversorger und Jobcenter die Daten der säumigen Kunden aus. Die Behörden können dann Hilfe anbieten, um Stromsperren zu vermeiden. Unabhängig davon hat Innenministerin Monika Bachmann (CDU) eine Initiative zur Änderung der Landesbauordnung angekündigt. Rauchmelder sollen künftig auch in Altbauten Pflicht werden.

Feuerwehr arbeitete professionell
 

Grill-Lodda

Fleischtycoon
10+ Jahre im GSV
Hallo,
das ist soo traurig, das Erwachsene so dämlich sind!

Im absolut wilden Utwürkistan, wo die Eingeborenen gerade gelernt haben mit Feuer umzugehen, könnte ich es evtl. nachvollziehen.

Aber das da?

Ein Hoch auf das Kind, das soviel Gehirn hatte, den Notruf zu wählen!

VG,
die Tt

PS:

hatte aber gerade so etwas in natura: gestern Abend, Silvesterknallen, eine Gruppe sonst bestimmt "Vernünftiger": angeschickert bis zum Hemdknopf und haben die Raketen in der Hand gehalten, zum Spaß Böller in Flaschen explodieren lassen, etc. - Tja....was soll man dazu sagen?

Und PS: die Kinder standen daneben...

Nee!
:loddadaumen: Was soll man dazu noch sagen, außer erwachsen und dumm, doof und dämlich!
 

Käsegriller

Grillkönig
10+ Jahre im GSV
wer kann so böde sein
 
OP
OP
poisonpit

poisonpit

Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
Scheinbar gibt´s da noch weitere Experten:

Mit Holzkohlegrill geheizt: Familie entgeht knapp Katastrophe

Eine Familie mit drei Kindern ist am Sonntag in Porta-Westfalica im Kreis Minden-Lübbecke nur knapp einer selbstverschuldeten Todesfalle entkommen. Die 33 und 34 Jahre alten Eheleuten hatten bei Renovierungsarbeiten in ihrem Haus einen Holzkohlegrill aufgestellt, da die Heizung nicht funktionierte. Nach Angaben der Polizei von Montag bemerkten die Eltern der ein, zwei und neun Jahre alten Kinder gerade noch rechtzeitig erste Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung und riefen die Feuerwehr. Die Familie hatte plötzlich Schwindel und Kopfschmerzen. Das Gas ist geruchs- und farblos und deshalb, laut Polizei, besonders tückisch. Alle Familienmitglieder kamen ins Krankenhaus. (dpa/lnw)

Mit Holzkohlegrill geheizt: Familie entgeht knapp Katastrophe | Newsticker - Kölner Stadt-Anzeiger
 

timmey2k

Bundesgrillminister
Also das ist an Dummheit ja fast nicht zu übertreffen......der Kohlegrill in der Wohnung und dies Steckdosenkonstruktion im Pool.

Der GSV sollte lieber Auflärungsarbeit leisten und nicht mit solchen Bildern werben.
Der eigentliche Skandal ist doch die Aluschale, die die Herren auf dem Bild hier sonst lauthals verdammen :rotfl:
 
Oben Unten