Cowboy Stew mache ich immer wieder mal, wie z.B. hier mal dokumentiert.
Eigentlich wird es mit Schweinefleisch, i.d.R. Nacken oder Kamm, gemacht.
Nun habe ich letztes Wochenende wieder vom Bauern meines Vertrauens ein 10-kg-Paket Färsenfleisch vom Oberpfälzer Rotvieh bekommen. Dazu noch vier schöne T-Bone-Steaks. Da im Paket natürlich so einiges an typischen Schmorstücken und auch Hackfleisch dabei war, mußte v.a. das Hack schnell verarbeitet werden. Der "Rest" ging erst mal in den Gefrierschrank.
Was also machen? Cowboy Stew hatte ich schon länger nicht mehr gemacht, warum diesmal eigentlich nicht mal mit Rindfleisch versuchen, warum nicht Geschnittenes mit Hack mischen?
Versuch macht kluch.
Gesagt, getan.
Erst mal einen Brocken Schulter grob gewürfelt und Cowboy-Rub einmassiert, die Hälfte des Hackfleisches (aus der anderen Hälfte habe ich klassisches Ragù alla bolognese gedengelt), mit Teryaki- und Worcestershire-Soße mariniert, beides über Nacht in den Kühlschrank zum Durchziehen. Insgesamt waren es zwei kg Fleisch 50:50.
Anderntags ging es dann los.
Der Kürbis war nur Deko, ein Tässchen kalter Kaffe vom Frühstück kann als Aromat nie schaden. Die Peperoni und Chili kamen frisch aus dem Gewächshaus. Ich habe sie erst mal aufgeschnippelt, um die Schärfe zu testen. Rein kam dann letztlich die kleine Runde, die hatte genau den richtigen Bumms für die Menge im Pott ohne zu scharf zu sein.
Erst mal klein geschnittenen Räucherspeck auslassen. Dazu mittels App die Hitze des AZK genutzt:
Speck raus, im Fett das geschnittene Fleisch angebraten:
Auch das raus und das marinierte Hackfleisch portionsweise angebruzzelt:
Alles zusammen mit dem Speck und der klein geschnibbelten Chili wieder rein in den DOpf:
Hitze aufnehmen lassen...
...und dann drei grob gewürfelte Gemüsezwiebeln drauf:
Die Soßen drüber verteilt:
Nicht umrühren!
Deckel drauf, Grillies drauf (die Hitze war auf rd. 190°C eingeregelt) und dann läuft das erst mal von alleine.
Jeder DOpfer kennt diese verführerisch duftenden Wölkchen, die dem Kessel ab und zu entweichen
.
Der prüfende Blick nach zwei Stunden:
Da das Fleisch schön durchwachsen war, habe ich insgesamt drei Stunden Schmorzeit angestrebt.
Nach den drei Stunden alles zusammengerührt:
Der erste Teller ging natürlich an den DOpf-Master
:
Dazu gab's ganz schlicht selber gebackenes Weißbrot. Maisbrot, Spätzle, andere Nudeln, auch Knödel würden dazu gut passen. Jeder, wie er mag.
Ach ja, ganz nebenbei: Das Fleisch war sehr zart. Geschmack und Würze? Es blieb nicht bei einem Teller. Das sollte genug des Urteils sein
.
Das Fazit der Mitmampfenden und meiner Wenigkeit: Cowboy Stew geht sehr gut auch mit Rindfleisch, auch gemischt mit der Hälfte an Hack. Diese Mischung funktioniert ja auch beim klassischen Texas Coffee Chili, warum also auch nicht hier.
Servus
12oven
Eigentlich wird es mit Schweinefleisch, i.d.R. Nacken oder Kamm, gemacht.
Nun habe ich letztes Wochenende wieder vom Bauern meines Vertrauens ein 10-kg-Paket Färsenfleisch vom Oberpfälzer Rotvieh bekommen. Dazu noch vier schöne T-Bone-Steaks. Da im Paket natürlich so einiges an typischen Schmorstücken und auch Hackfleisch dabei war, mußte v.a. das Hack schnell verarbeitet werden. Der "Rest" ging erst mal in den Gefrierschrank.
Was also machen? Cowboy Stew hatte ich schon länger nicht mehr gemacht, warum diesmal eigentlich nicht mal mit Rindfleisch versuchen, warum nicht Geschnittenes mit Hack mischen?
Versuch macht kluch.

Gesagt, getan.
Erst mal einen Brocken Schulter grob gewürfelt und Cowboy-Rub einmassiert, die Hälfte des Hackfleisches (aus der anderen Hälfte habe ich klassisches Ragù alla bolognese gedengelt), mit Teryaki- und Worcestershire-Soße mariniert, beides über Nacht in den Kühlschrank zum Durchziehen. Insgesamt waren es zwei kg Fleisch 50:50.
Anderntags ging es dann los.
Der Kürbis war nur Deko, ein Tässchen kalter Kaffe vom Frühstück kann als Aromat nie schaden. Die Peperoni und Chili kamen frisch aus dem Gewächshaus. Ich habe sie erst mal aufgeschnippelt, um die Schärfe zu testen. Rein kam dann letztlich die kleine Runde, die hatte genau den richtigen Bumms für die Menge im Pott ohne zu scharf zu sein.
Erst mal klein geschnittenen Räucherspeck auslassen. Dazu mittels App die Hitze des AZK genutzt:
Speck raus, im Fett das geschnittene Fleisch angebraten:
Auch das raus und das marinierte Hackfleisch portionsweise angebruzzelt:
Alles zusammen mit dem Speck und der klein geschnibbelten Chili wieder rein in den DOpf:
Hitze aufnehmen lassen...
...und dann drei grob gewürfelte Gemüsezwiebeln drauf:
Die Soßen drüber verteilt:
Nicht umrühren!
Deckel drauf, Grillies drauf (die Hitze war auf rd. 190°C eingeregelt) und dann läuft das erst mal von alleine.
Jeder DOpfer kennt diese verführerisch duftenden Wölkchen, die dem Kessel ab und zu entweichen
.Der prüfende Blick nach zwei Stunden:
Da das Fleisch schön durchwachsen war, habe ich insgesamt drei Stunden Schmorzeit angestrebt.
Nach den drei Stunden alles zusammengerührt:
Der erste Teller ging natürlich an den DOpf-Master
Dazu gab's ganz schlicht selber gebackenes Weißbrot. Maisbrot, Spätzle, andere Nudeln, auch Knödel würden dazu gut passen. Jeder, wie er mag.
Ach ja, ganz nebenbei: Das Fleisch war sehr zart. Geschmack und Würze? Es blieb nicht bei einem Teller. Das sollte genug des Urteils sein
Das Fazit der Mitmampfenden und meiner Wenigkeit: Cowboy Stew geht sehr gut auch mit Rindfleisch, auch gemischt mit der Hälfte an Hack. Diese Mischung funktioniert ja auch beim klassischen Texas Coffee Chili, warum also auch nicht hier.
Servus
12oven
.
auf Dein Gericht, selbst zu dieser frühen Stunde!