Lachsschinken herzustellen ist überhaupt nicht kompliziert, ist eigentlich ganz einfach. Du legst die schön zugeputzten Stücke in eine 8%tige Lake ein (Dauer je Kg eine Woche).
Dann 3 Tage durchbrennen lassen (nicht wässern, nur abwaschen).
Anschließend räuchern (dezente Farbe, nicht zu viel Rauch, da der Rauch das Fleisch zu trocken macht. Sollte bei Lachsschinken nicht sein, da das kein "normaler Schinken" ist. Das Fleisch sollte eine leicht goldene Farbe haben).
Lachsschinken ist so wie geräucherte Schweinefilets, er solle zart, nicht zu trocken und nur einen leichten Rauchgeschmack haben. Nach dem Räucher ist er schon zum Verzehr bestimmt.
Durch abhängen lassen wird er auch zu trocken.
Außerdem ist er nicht so lange haltbar wie ein normaler Schinken (am besten einschweißen).
Der Speck, den man außen rumwickeln kann, nennt sich Plattenspeck, den kann man beim Metzger bestellen. Der Speck schützt den Schinken vorm Austrocknen. In der Metzgerei hatten wir den Lachsschinken zur Weihnachtszeit so hergestellt. Der Plattenspeck wird um die leicht geräucherten Schinken gewickelt und das Ganze dann schön verschnürt und gleich vakuumverpackt. Sieht halt auch schöner aus. Geht aber auch ohne Speck.
