bbq-devil
Metzgermeister
Bei den vielen gefüllten Hühnern, die ich in letzter Zeit auf so vielen Bildern gesehen habe konnte ich einfach net mehr und habe mir bei Feinkost Albrecht eins geholt und aufgetaut.
Zum Entbeinen bin ich einer Anleitung aus dem Netz gefolgt.
Allerdings sah das Ergebnis meines Erstversuches weniger berauschend aus:
Mal sehen, ob ich das wieder genäht kriege...
So habe ich mir als Teenager immer die Reste einer rituellen Opferung vorgestellt:
Da war noch so viel schönes Fleisch dran, das habe ich abgekratzt und zum Putenhack getan, das morgen als Füllung dienen soll.
Anschließend habe ich noch meine erste Brine gemacht. Ich habe mal gelesen, daß es bei einer Brine hauptsächlich auf Wasser, Säure und Salz ankommt und alles andere nur schmückendes Beiwerk sei. Mal sehn, ob das stimmt. Die Brine habe ich wie folgt gemacht:
- 1/2l Wasser
- 1/2l sauren Apfelwein
- 1EL Salz
- 1EL braunen Zucker
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 1 Knobizehe, fein gehackt
- 1 Lorbeerblatt
Alles kurz aufkochen lassen und nach dem Abkühlen mit dem Vogel in einen großen Beutel und ab in den Kühlschrank:
Das Huhn wurde mit folgender Füllung gestopft:
- 1Pf Putenhack gewürzt mit Salbei, Pfeffer und Salz
Und im Anschluß zugenäht:
Das sieht wirklich net schön aus. Ich weiß.
Die Flügelchen und die Frikadelle bekommt Wuki zum Futtern.
Dann habe ich den Vogel mit Senf und "Golis Basic Rub" geschminkt:
Jetzt sieht er deutlich ansprechender aus. Ich kann das Abendessen kaum noch abwarten.
AZK anfeuern, Synergieeffekte nutzen und den Rost vom letzten Mal sauberbrennen:
Einen schönen Ring mit den Brekkies bauen und ein paar "Self Made Whiskey Dipped Beech Smoking Chips" drauf:
Die Hauptdarstellerin darf natürlich nicht fehlen:
Könnte sein, daß sie ein wenig zu dicht am Feuer liegt, aber zu warme Füße sind ausgeschlossen...
20 Minuten später.
Optimale Gartemperatur von 175 Grad C:
Eine leichte Urlaubsbräune ist erkennbar:
Weitere 20 Minuten später:
Hühnchen herumgedreht und beidseitig mit Apfelwein verpinselt, Wings und Putenfrikadelle für den Bub dazu, Fleischthemometer rein:
Etwas schwarz an den Knieen, aber das war zu erwarten.
Die Kerntempereatur lag bei 52 Grad, das dauert noch ein wenig.
Nach 1 Stunde und 13 Minuten war die gewünschte Kerntemperatur erreicht:
Normalerweise gare ich Gehacktes immer nur bis max. 76 Grad, aber bei Geflügelhack wollte ich auf der sicheren Seite sein, deshalb 80 Grad.
So sah der Vogel mit Zubehör fertig aus:
So auf dem Teller:
Das Loch in der Mitte ist kein Einschußloch, das stammt vom Grillthermometer.
Und guckt Euch mal an, woran ich heute gedacht habe:
Und so fein hat GöGa das angerichtet:
Der Reis ist nach meinem Standardpaellarezept entstanden:
- Reis mit Gemüsebrühe kochen
- eine Zwiebel andünsten
- eine Dose Mexicanisches Mischgemüse
- zwei große Zehen Knobi
- alles vermischen
- mit Pfeffer und Salz abschmecken
- so lange Curcuma unterrühren, bis das Ganze eine schöne Gelbfärbung erreicht
Feldsalat:
- Sonnenblumenöl
- Tafelessig
- 1 Zwiebel fein gehackt
- mit Pfeffer und Salz abschmecken
- mit dem Salat vermischen
Den gab´s dazu:
Auch wenn das Entbeinen ein wenig Arbeit ist lohnt es sich durchaus. Das Huhn war absolut gleichmäßig durchgegart, sehr saftig, die Gewürze haben sich sehr gleichmäßig verteilt. Und das Beste: Zum ersten mal hat GöGa nicht wegen Knochen meckern müssen.
Fazit: Geil!!! Das war bestimmt nicht das letzte entbeinte Huhn, welches ich zubereitet habe.
Bis demnächst in diesem Forum,
BBQ-Devil
Zum Entbeinen bin ich einer Anleitung aus dem Netz gefolgt.
Allerdings sah das Ergebnis meines Erstversuches weniger berauschend aus:
Mal sehen, ob ich das wieder genäht kriege...
So habe ich mir als Teenager immer die Reste einer rituellen Opferung vorgestellt:
Da war noch so viel schönes Fleisch dran, das habe ich abgekratzt und zum Putenhack getan, das morgen als Füllung dienen soll.
Anschließend habe ich noch meine erste Brine gemacht. Ich habe mal gelesen, daß es bei einer Brine hauptsächlich auf Wasser, Säure und Salz ankommt und alles andere nur schmückendes Beiwerk sei. Mal sehn, ob das stimmt. Die Brine habe ich wie folgt gemacht:
- 1/2l Wasser
- 1/2l sauren Apfelwein
- 1EL Salz
- 1EL braunen Zucker
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 1 Knobizehe, fein gehackt
- 1 Lorbeerblatt
Alles kurz aufkochen lassen und nach dem Abkühlen mit dem Vogel in einen großen Beutel und ab in den Kühlschrank:
Das Huhn wurde mit folgender Füllung gestopft:
- 1Pf Putenhack gewürzt mit Salbei, Pfeffer und Salz
Und im Anschluß zugenäht:
Das sieht wirklich net schön aus. Ich weiß.
Die Flügelchen und die Frikadelle bekommt Wuki zum Futtern.
Dann habe ich den Vogel mit Senf und "Golis Basic Rub" geschminkt:
Jetzt sieht er deutlich ansprechender aus. Ich kann das Abendessen kaum noch abwarten.
AZK anfeuern, Synergieeffekte nutzen und den Rost vom letzten Mal sauberbrennen:
Einen schönen Ring mit den Brekkies bauen und ein paar "Self Made Whiskey Dipped Beech Smoking Chips" drauf:
Die Hauptdarstellerin darf natürlich nicht fehlen:
Könnte sein, daß sie ein wenig zu dicht am Feuer liegt, aber zu warme Füße sind ausgeschlossen...
20 Minuten später.
Optimale Gartemperatur von 175 Grad C:
Eine leichte Urlaubsbräune ist erkennbar:
Weitere 20 Minuten später:
Hühnchen herumgedreht und beidseitig mit Apfelwein verpinselt, Wings und Putenfrikadelle für den Bub dazu, Fleischthemometer rein:
Etwas schwarz an den Knieen, aber das war zu erwarten.
Die Kerntempereatur lag bei 52 Grad, das dauert noch ein wenig.
Nach 1 Stunde und 13 Minuten war die gewünschte Kerntemperatur erreicht:
Normalerweise gare ich Gehacktes immer nur bis max. 76 Grad, aber bei Geflügelhack wollte ich auf der sicheren Seite sein, deshalb 80 Grad.
So sah der Vogel mit Zubehör fertig aus:
So auf dem Teller:
Das Loch in der Mitte ist kein Einschußloch, das stammt vom Grillthermometer.
Und guckt Euch mal an, woran ich heute gedacht habe:
Und so fein hat GöGa das angerichtet:
Der Reis ist nach meinem Standardpaellarezept entstanden:
- Reis mit Gemüsebrühe kochen
- eine Zwiebel andünsten
- eine Dose Mexicanisches Mischgemüse
- zwei große Zehen Knobi
- alles vermischen
- mit Pfeffer und Salz abschmecken
- so lange Curcuma unterrühren, bis das Ganze eine schöne Gelbfärbung erreicht
Feldsalat:
- Sonnenblumenöl
- Tafelessig
- 1 Zwiebel fein gehackt
- mit Pfeffer und Salz abschmecken
- mit dem Salat vermischen
Den gab´s dazu:
Auch wenn das Entbeinen ein wenig Arbeit ist lohnt es sich durchaus. Das Huhn war absolut gleichmäßig durchgegart, sehr saftig, die Gewürze haben sich sehr gleichmäßig verteilt. Und das Beste: Zum ersten mal hat GöGa nicht wegen Knochen meckern müssen.
Fazit: Geil!!! Das war bestimmt nicht das letzte entbeinte Huhn, welches ich zubereitet habe.
Bis demnächst in diesem Forum,
BBQ-Devil

eil!!
Sehr gelungen.