Hallo liebe Grillschwestern- und Brüder im Herrn!
Was alle gehofft haben, die GöGa ist wohlbehalten wieder daheim aufgeschlagen.
Jetzt werden automatisch meine Freds und Posts wieder weniger,
der Ernst des Lebens zeigt sich mir jetzt wieder von seiner blonden Seite.
Zur Begrüßung gab's etwas Bodenständiges.
Da sich die Vergötterte brav bei der Abfahrt in der
Steiermark gemeldet hat, konnte ich sehr gut hinarbeiten.
Das Essen stand somit mit der üblichen 30-minütigen Verspätung am Tisch.
Durch die Freds vom Taigawutz und Dr. Hannibal Lecter wollte ich mich auch mal
am "Goaßbradl" versuchen, dieser mystischen Oberpfälzer Speise, die dem wohlbeknnten heimischen Saubratl nicht unähnlich erscheint.
Zumal ich diese Variante bei einem Schweinsbraten, bei demsozusagen das Gemüse mitgegart wird, noch nicht selbst ausprobiert habe:
1 Stück Bauchfleisch vom Landwirt über dem Dorfanger (deutsches Landschwein) am Vortag dem
Eiskasten entrissen und schön langsam aufgetaut.
1,3 kg bringt das gute stück auf die Waage.
Zuerst mal schröpfen.
Mit Salz, Pfeffer, gestoßenem Kümmel, Knoblauch, etwas Ingwer, Paprika und Mayoran einreiben.
Als Nachkriegskind habe ich immer Angst, dass die
Portionen nicht ausreichen. Immerhin sind wir ja zu Dritt.
Also wird es vernünftig sein, den Schweinebauch zu füllen.
Die Füllung, sehr Freestyle:
6 Handvoll Semmelbröckerl (die Waagschale saust grade durch den Geschirrspüler)
2 Eier
1/4 l warme Milch
1/8 l Schlagobers
5 Champions kleingehackt
1 Tasse getrockneter (nunmehr eingeweichter) Maronenröhrlinge kleingehackt
2 Frühlingzwiebeln mit Grün
ca. 100 g warm geräuchter Schweinebauch
geriebene Muskatnuss
S&P
Die warme Milch über die Semmelbröckerl und ca. 10 min quellen lassen.
Das Geselchte klein würfeln, die reinen Fetteile mit der Schwarte in einer Pfanne
auslassen
und die gehackten Pilze kurz anrösten. Dann die Frühlingszwiebel dazu.
Das ganze unter die Semmelwürfel mischen, Eier und Schlagobers, S & P dazu
und wieder 10 min. rasten lassen.
Dann nochmals abschmecken.
In den Bauch einen Schlitz machen
und die Semmelfülle reinstopfen.
Mit kleinen Bratspießerl verschließen
Den Bauch für 45 min bei 100 Grad in Salzwasser mit der Schwarte nach unten
in den Gasi.
Dann wenden und die Temperatur auf 150 Grad erhöhen.
Der Flüssigkeit wird nach
Kochanweisung Dris. Lecter Kaffee zugesetzt (ich war sehr gespannt!).
Nach einer Stunde wird das grob gewürfelte Gemüse und die gescheiberlten Erdäpfel
beigegeben.
Für weitere 3 Stunden im Gasi bei gleicher Temperatur.
Inzwischen ward die GöGa schon eingefallen und hatte mächtig Hunger.
Als Vorspeise gabs:
Rindsuppe mit Schlagobers gebunden.
Einlage:
in der Pfanne geröstete Erdäpfelwürfel und Porreestreifen.
Die war schon mal prima, sagt die GöGa.
Da ich mich in meinem Alter - zumindest beim Kochen -
beim Poppen
nicht gern blamiere, wird das Bratl schnell in den BO gesteckt,
weil die laufenden Forderungen der ziemlich hungrigen GöGa nerven doch etwas.
So, paaast.
Noch schnell Aufschitt- und Tellerbuidln:
Der Chefin ward's Recht und es kommodierte ihr auch das offerierte Bierchen gar trefflich.
Portion war ausreichend.
Fazit: Goaßbradl ist ein interessantes Gericht,
aba es bleibt zu viel Gemüse über!
Was alle gehofft haben, die GöGa ist wohlbehalten wieder daheim aufgeschlagen.
Jetzt werden automatisch meine Freds und Posts wieder weniger,
der Ernst des Lebens zeigt sich mir jetzt wieder von seiner blonden Seite.
Zur Begrüßung gab's etwas Bodenständiges.
Da sich die Vergötterte brav bei der Abfahrt in der
Steiermark gemeldet hat, konnte ich sehr gut hinarbeiten.
Das Essen stand somit mit der üblichen 30-minütigen Verspätung am Tisch.
Durch die Freds vom Taigawutz und Dr. Hannibal Lecter wollte ich mich auch mal
am "Goaßbradl" versuchen, dieser mystischen Oberpfälzer Speise, die dem wohlbeknnten heimischen Saubratl nicht unähnlich erscheint.
Zumal ich diese Variante bei einem Schweinsbraten, bei demsozusagen das Gemüse mitgegart wird, noch nicht selbst ausprobiert habe:
1 Stück Bauchfleisch vom Landwirt über dem Dorfanger (deutsches Landschwein) am Vortag dem
Eiskasten entrissen und schön langsam aufgetaut.
1,3 kg bringt das gute stück auf die Waage.
Zuerst mal schröpfen.
Mit Salz, Pfeffer, gestoßenem Kümmel, Knoblauch, etwas Ingwer, Paprika und Mayoran einreiben.
Als Nachkriegskind habe ich immer Angst, dass die
Portionen nicht ausreichen. Immerhin sind wir ja zu Dritt.
Also wird es vernünftig sein, den Schweinebauch zu füllen.
Die Füllung, sehr Freestyle:
6 Handvoll Semmelbröckerl (die Waagschale saust grade durch den Geschirrspüler)
2 Eier
1/4 l warme Milch
1/8 l Schlagobers
5 Champions kleingehackt
1 Tasse getrockneter (nunmehr eingeweichter) Maronenröhrlinge kleingehackt
2 Frühlingzwiebeln mit Grün
ca. 100 g warm geräuchter Schweinebauch
geriebene Muskatnuss
S&P
Die warme Milch über die Semmelbröckerl und ca. 10 min quellen lassen.
Das Geselchte klein würfeln, die reinen Fetteile mit der Schwarte in einer Pfanne
auslassen
und die gehackten Pilze kurz anrösten. Dann die Frühlingszwiebel dazu.
Das ganze unter die Semmelwürfel mischen, Eier und Schlagobers, S & P dazu
und wieder 10 min. rasten lassen.
Dann nochmals abschmecken.
In den Bauch einen Schlitz machen
und die Semmelfülle reinstopfen.
Mit kleinen Bratspießerl verschließen
Den Bauch für 45 min bei 100 Grad in Salzwasser mit der Schwarte nach unten
in den Gasi.
Dann wenden und die Temperatur auf 150 Grad erhöhen.
Der Flüssigkeit wird nach
Kochanweisung Dris. Lecter Kaffee zugesetzt (ich war sehr gespannt!).
Nach einer Stunde wird das grob gewürfelte Gemüse und die gescheiberlten Erdäpfel
beigegeben.
Für weitere 3 Stunden im Gasi bei gleicher Temperatur.
Inzwischen ward die GöGa schon eingefallen und hatte mächtig Hunger.
Als Vorspeise gabs:
Rindsuppe mit Schlagobers gebunden.
Einlage:
in der Pfanne geröstete Erdäpfelwürfel und Porreestreifen.
Die war schon mal prima, sagt die GöGa.
Da ich mich in meinem Alter - zumindest beim Kochen -
beim Poppen
nicht gern blamiere, wird das Bratl schnell in den BO gesteckt,
weil die laufenden Forderungen der ziemlich hungrigen GöGa nerven doch etwas.
So, paaast.
Noch schnell Aufschitt- und Tellerbuidln:
Der Chefin ward's Recht und es kommodierte ihr auch das offerierte Bierchen gar trefflich.
Portion war ausreichend.
Fazit: Goaßbradl ist ein interessantes Gericht,
aba es bleibt zu viel Gemüse über!
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