Servus Zusammen,
nachdem wir gestern ein hervorragendes Silvestermenü genossen haben, habe ich mir gedacht, das Gasthaus ist eine lobende Erwähnung wert. Das gestern war auch der "Fine Dining" Aspekt, den ich gleich noch etwas erläutern werde.
Der Brückenwirt ist seit über 100 Jahren in Familienhand und war "immer schon" ein klassisches bayerisches Dorf-Gasthaus mit entsprechender bodenständiger gutbürgerlicher Küche (Schweinebraten, Zwiebelrostbraten, Käsespätzle, ...), Biergarten mit Kastanie und ein paar Fremdenzimmern. Der Vater des heutigen Chefs hat aber immer schon auch investiert und stetig an der Modernisierung gearbeitet. Der jetzige Chef hat dann eine klassische Kochausbildung im Ausland gemacht und ist ein paar Jahre auch durch Sternerestaurants "getingelt". In der Zeit (es mag ca. 10 Jahre her sein) begann auch das Thema Fine Dining. Er hat Anfangs einmal pro Jahr Freunde und Kollegen eingeladen und es gab einen wundervollen, für ein Dorfgasthaus außergewöhnlichen, kulinarischen Abend. Werbung wurde keine dafür gemacht und es war immer schwer an Tickets zu kommen. Inzwischen finden die Abende etwa 3-4 mal im Jahr statt (er muss ja nicht mehr extra anreisen) und es wird immer noch gut angenommen. Aktuell liegt der Abend bei ca. 130€ inkl. Weinbegleitung.
Kurz vor der Pandemie kam der "Junior" dann wieder komplett zurück und sie haben schon begonnen, die Karte neu aufzustellen. Während der Pandemie, ich glaube es war während des zweiten Lockdowns, haben sie dann die Gaststube und den Küchenbereich komplett renoviert und umgestaltet. Jetzt ist es nicht mehr ein großer Raum, sondern es gibt auch kleiner Nischen. Der Stammtisch steht aber immer noch an der alten Stelle und wird auch weiter von den "Honoratioren" genutzt. Sie haben also verstanden, die Wurzeln nicht zu vergessen.
Die heutige Standard-Karte ist ein Mix aus aufgearbeiteten Klassikern und modernen Gerichten, so dass tatsächlich jeder abgeholt werden kann. Im Sommer haben sie dann natürlich noch die üblichen Brotzeiten, wie z.B. Obazda oder Tellersulz. Sie haben auch viele örtliche Lieferanten eingebunden (Metzger, Fischzucht, Eier, lokale Jäger).
Aber genug der einführenden Worte, jetzt zum gestrigen Menü - ohne viele Text dazwischen.
Grapefruitsprizz mit Gin als Aperetif
Der Gruß aus der Küche - Entenpraline an Kreuzkümmel-Mayo
Jetzt die obige Menüfolge
Ich hatte die Fleisch-Variante mit Reh
GöGa wählte den Steinbutt
Kaffee zum Desert
Und der Abschied aus der Küche - Mango, "Rocher", und Kirschwasser
Um 23:00 war dann Schluss, so dass das Personal den Jahreswechsel noch mit ihren Freunden verbringen konnte.
nachdem wir gestern ein hervorragendes Silvestermenü genossen haben, habe ich mir gedacht, das Gasthaus ist eine lobende Erwähnung wert. Das gestern war auch der "Fine Dining" Aspekt, den ich gleich noch etwas erläutern werde.
Der Brückenwirt ist seit über 100 Jahren in Familienhand und war "immer schon" ein klassisches bayerisches Dorf-Gasthaus mit entsprechender bodenständiger gutbürgerlicher Küche (Schweinebraten, Zwiebelrostbraten, Käsespätzle, ...), Biergarten mit Kastanie und ein paar Fremdenzimmern. Der Vater des heutigen Chefs hat aber immer schon auch investiert und stetig an der Modernisierung gearbeitet. Der jetzige Chef hat dann eine klassische Kochausbildung im Ausland gemacht und ist ein paar Jahre auch durch Sternerestaurants "getingelt". In der Zeit (es mag ca. 10 Jahre her sein) begann auch das Thema Fine Dining. Er hat Anfangs einmal pro Jahr Freunde und Kollegen eingeladen und es gab einen wundervollen, für ein Dorfgasthaus außergewöhnlichen, kulinarischen Abend. Werbung wurde keine dafür gemacht und es war immer schwer an Tickets zu kommen. Inzwischen finden die Abende etwa 3-4 mal im Jahr statt (er muss ja nicht mehr extra anreisen) und es wird immer noch gut angenommen. Aktuell liegt der Abend bei ca. 130€ inkl. Weinbegleitung.
Kurz vor der Pandemie kam der "Junior" dann wieder komplett zurück und sie haben schon begonnen, die Karte neu aufzustellen. Während der Pandemie, ich glaube es war während des zweiten Lockdowns, haben sie dann die Gaststube und den Küchenbereich komplett renoviert und umgestaltet. Jetzt ist es nicht mehr ein großer Raum, sondern es gibt auch kleiner Nischen. Der Stammtisch steht aber immer noch an der alten Stelle und wird auch weiter von den "Honoratioren" genutzt. Sie haben also verstanden, die Wurzeln nicht zu vergessen.
Die heutige Standard-Karte ist ein Mix aus aufgearbeiteten Klassikern und modernen Gerichten, so dass tatsächlich jeder abgeholt werden kann. Im Sommer haben sie dann natürlich noch die üblichen Brotzeiten, wie z.B. Obazda oder Tellersulz. Sie haben auch viele örtliche Lieferanten eingebunden (Metzger, Fischzucht, Eier, lokale Jäger).
Aber genug der einführenden Worte, jetzt zum gestrigen Menü - ohne viele Text dazwischen.
Grapefruitsprizz mit Gin als Aperetif
Der Gruß aus der Küche - Entenpraline an Kreuzkümmel-Mayo
Jetzt die obige Menüfolge
Ich hatte die Fleisch-Variante mit Reh
GöGa wählte den Steinbutt
Kaffee zum Desert
Und der Abschied aus der Küche - Mango, "Rocher", und Kirschwasser
Um 23:00 war dann Schluss, so dass das Personal den Jahreswechsel noch mit ihren Freunden verbringen konnte.