Natürlich ist es sehr schade, dass hier nach langer Tradition ein Familienbetrieb aufgeben muss.
Leider liegt das Problem, neben dem typisch deutschen Bürokratismus, auch in der Bereitschaft der Kunden, für erstklassige Ware auch einen vernünftigen Preis zu bezahlen.
Leider haben auch Discounter mittlerweile "Frischfleisch" in den Regalen.
Leider gibt es immer mehr selbsternannte Veganer, Vegetarier, Frutarier, etc. (ich gendere bewusst nicht, weil mir das der Schmarrn viel zu groß ist).
Würden sich die Konsumenten wieder etwas mehr auf regionale und saisonale Produkte besinnen, wäre die CO2-Bilanz deutlich besser und auch der Preisdruck nicht mehr so hoch.
Warum brauche ich ein argentinisches Steak? Haben wir kein guten Rindfleisch mehr in Deutschland?
Dann kommt noch erschwerend die Suche nach gutem und willigem Personal bzw. Nachwuchs dazu.
Wie bereits geschrieben, muss heutzutage die Work-Life-Balance stimmen.
Ja leck mich doch am A... was soll der Mist?
Ich bin seit 26 Jahren als Zulieferer der Fahrzeugindustrie selbst- und ständig, arbeite sehr oft auch am Wochenende, weil viele meiner Kunden im Mittleren Osten/Nordafrika sind.
Frägt mich jemand, wie meine Work-Life-Balance aussieht?
Warum ist Deutschland nach 1945 eine bedeutende Industrienation geworden?
Weil sich unsere Großeltern und Eltern den A... aufgerissen haben, um hier etwas aufzubauen.
Fleiß war eine Tugend - heutzutage wird man ja fast schon belächelt, wenn man viel arbeitet.
Diese Entwicklung geht mir dermaßen gegen den Strich.
Was will man aber auch von einer Regierung erwarten, die Arbeit nur von den Eltern her kennt und auch keine (handwerkliche) Ausbildung mehr genossen hat, bzw. auch nur ansatzweise davon Ahnung hat, was sie uns vorschreiben wollen...