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[Jagd] Der Jagdthread

erwinelch

Grillkönig
10+ Jahre im GSV
So moin in die Runde ich mach mal ein kleines Update ein Keiler 85 kg Eine Sau 64 kg eine 55kg eine 42 kg zwei mit 35 kg eine 20 kg und eine mit 60 kg der Keiler ist laut Messung der Waffen 8Jahre alt Anhang anzeigen 2646881 von der 64 kg Sau hab ich gestern zum Teil Mettwurst gemacht den Bauch für Leberwurst eingefroren
wenn du Leprawurst machen willst.... aus eigener Erfahrung kann ich zwei Dinge dazu sagen.... Ich nehme keine Wildsau-Leber mehr dafür. Schmeckt einfach nicht. Mann kann es zwar essen, aber Spaß macht´s halt keinen. Gleiches gilt für das Fett/Speck von der Wildsau. Da besteht die Gefahr, daß es bitter wird. Hatte ich mal bei 40 Kilo Wienern. Und es waren 3 Frischlinge, die wir dazu verarbeitet haben. Hätte ich mal besser auf den Metzger gehört, der hatte Skrupel und ich nachher 40 Kilo Wurst, die eigentlich nur die Hunde mit Genuß essen wollten....
 

Jasper77

Fleischesser
Ich hab da noch keine Probleme gehabt auch bei der Leber nicht wir verwursten regelmäßig Sauen die wir schießen ein mal wurde die Mettwurst nichts das hat sicher mit dem Hormonhaushalt vom Schwein zu tun gehabt (kurz vor der Rausche oder schon drin) hatten deine eventuell Stress vorher?
 

erwinelch

Grillkönig
10+ Jahre im GSV
Ich hab da noch keine Probleme gehabt auch bei der Leber nicht wir verwursten regelmäßig Sauen die wir schießen ein mal wurde die Mettwurst nichts das hat sicher mit dem Hormonhaushalt vom Schwein zu tun gehabt (kurz vor der Rausche oder schon drin) hatten deine eventuell Stress vorher?
hmmm. Fragen konnte ich sie leider nicht mehr, die Sauen. Die Leber ist halt schon sehr intensiv im Geschmack. Da beißt sich bei mir zumindest bei mir die Katze in den Schwanz. Damit die Leberwurst anständig bindet und das Fett nicht rausläuft, brauchste halt wenigstens 25% Leber, besser ein Drittel.

Und bei den Frischlingen in den Wienern? Ich kann es mir bis heute nicht erklären - es war früh im Herbst, das Fett war schneeweiß, von Maggi war auch absolut nichts zu riechen. Egal wie - die waren nicht gut. Haben keinen Spaß gemacht. Die Hunde haben ein halbes Jahr gebraucht, bis alles weg war. Seither mache ich um Speck/Fett von der Wildsau einen ganz großen Bogen.
 

Jasper77

Fleischesser
Ja der Eine hat die Erfahrung und der Andere die also ich für meinen Teil hab da noch keine Schwierigkeiten gehabt kann ja noch kommen ich hatte es eher schon bei Hausschweinen das die sehr Intensiv nach Schweinestall geschmeckt haben das war auch sehr ekelhaft konnte man nicht essen
 

erwinelch

Grillkönig
10+ Jahre im GSV
ihr Leute, ich kann euch sagen, das wird ein harter Winter. Eine derart fette Wildsau hab ich schon lange nicht mehr dazwischen gehabt.
Heute hab ich den Keiler vom Montag abgezogen. 63 Kilo.
Ich "pelle" die Sauen immer im Hängen von hinten nach vorne, am Ende einen Rundumschnitt Kopf einmal schwungvoll drehen, fertig.
Zum durchtrennen der RIppen und zum Abtrennen der Füße im Gelenk leistet eine 9,99 Astscere von Lidl schon im vierten Jahr wunderbare Dienste.
Ich hatte es noch nicht so oft, daß ich den Pelz über dem Rückgrat längs teilen mußte. Die Speckschicht hatte stellenweise gute 5 cm.
Ich hab nachher die Schwarte mit Kopf gewogen. Ich habe beim Runterschneiden sehr großzügig das Fett an der Schwarte gelassen.
30 Kilo. Ich mußte die Schubkarre nehmen, um die Decke mit anhängendem Kopf auf den Misthaufen zu bringen. Misthaufen ist wunderbar, der Bauer fährt nachher eine Schippe Mist mit dem kleinen Bagger drüber und nach einem halben Jahr, wenn der Mist auf´s Feld kommt, ist nix mehr davon übrig. Komplett zersetzt.
Untendrunter ein junger Keiler, ob ÜL oder zwei Jahre hab ich nicht nachgesehen. Dem ging´s über den Sommer im Mais richtig gut.....

4 Kilo Gulasch aus den Blättern, 6 Kilo für Salami, bei beiden Keulen und der Rücken. Gewogen hab ich nicht, aber wenn das 20 Kilo sind, isses viel.
 

Jens guder

Landesgrillminister
Hi ich bin kein Jägersman, aber erstmal Walldmans Heil.
Mit dem strengen Winter, kann sehr gut sein. Durch meine Gärtentätigkeit im laufe der Jahre, lernt man vieles zu deuten und abzugleichen.
Diese Jahr erinnert mich sehr an 1996.
Und wenn wir das als als Wiederholung bekommen, gute Nacht Marie.
Aber wir werden es erst im Nächsten Jahr wissen.
Grüße
 

erwinelch

Grillkönig
10+ Jahre im GSV
Schmalreh tot.

Reicht das? Nein? Etwas genauer? Na gut....

Ich war bei einem Freund eingeladen. Der Raps ist ausgesät, treibt langsam das erste Kraut, eine unfallträchtige Schnellstraße ist nicht weit, dafür aber alle Sparziergänger, Radfahrer, Reiter, Hundemuddis & co. Die Freigabe war weit gefasst.

Gegen 6 Uhr besteige ich den Sitz und harre der Dinge, die da kommen mögen. Sonnenuntergang gegen 7 Uhr. Ich besteige in schwindelerregender Höhe den Sitz, richte mich ein und beginne zu harren, wobei mir die Gedanken zum Glück sehr schnell abschweifen.

10 nach 6. Auf 130 Metern kommt eine Geis mit 2 Kitzen aus dem Wald und zieht auf die Fläche. Ich beobachte die drei über eine halbe Stunde, ab und an die Entfernung gemessen. Ich lasse sie auf rund 60 Meter rankommen und schaue mir die Kitze genauer an.

Warum weiß ich nicht, aber unvermittelt springen sie ab, sind auf meinen Pfiff bei etwa 100 Meter stehen geblieben, aber das war mir alles zu hektisch und insbesondere wären im Schuß zwei von den dreien ab, das wollte ich so dann nicht.

Also lasse ich sie ziehen. Während ich darüber nachdenke, warum die abgesprungen sind, sehe ich auf der anderen Seite ein einzelnes Reh aus der Hecke kommen.
Ich spekuliere, ob es vllt. das Schmalreh sein könnte, das ich im Sommer schon gelegentlich gesehen habe. Das Licht ist noch gut, ich habe viel Zeit zum Ansprechen.
So gut das halt auf 220 Meter geht. Langsam zieht das Stück näher, erst war es nur ein vager Eindruck, der sich dann aber im Laufe der nächsten halben Stunde zusehens gefestigt hat. Ja, Schmalreh.

7 Uhr. Noch eine Stunde Zeit und es sind noch 150 Meter. Nicht so gut. Aber schaumer mal. Das Ansprechen war erledigt, nun hieß es, das Stück nicht mehr aus den Augen zu lassen und zu hoffen, daß es näher zieht.

Um 5 vor 8 bricht der Schuß auf 80 Meter. Und das Reh zusammen. Ich habe direkt neben dem Sitz geparkt, nach dem Schuß bricht Frau Braun im Auto in Kriegsgeschrei aus.... ;-)

Ich greife in den Rucksack, krame den Sauerkrautsaft raus. Dann ein Kontrollblick durch den Nachtkuck, ja, liegt.
Also gemütlich den Sauerkrautsaft genuckelt, dabei zusammenpacken. Am Auto angekommen erst die Waffe und Rucksack wegräumen, die Gummistiefel anziehen, Frau Braun an die lange Nachsucheleine und los. Nicht daß die Suche nötig gewesen wäre, aber ich wollte ihr den Erfolg gönnen.

Es liegt ein Schmalreh mit 14,5 Kilo. Aufladen, Aufbrechen und im warmen Zustand abziehen und grob zerlegen hab ich daheim erledigt. Um halb 10 war alles erledigt und wieder sauber.....

Unspektakulär, aber erfolgreich. Und - man glaubt es kaum - bumundum gibt es doch noch. Einschuß rechts mittig 2 Finger hinter dem Blatt, genau auf einer Rippe :x, Ausschuß Tiefblatt links, unterhalb des Ellbogens hat es den Knochen durchschlagen.
 
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