• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Kamado richtig einheizen für Long Jobs

Mess

Militanter Veganer
Hallo,
ich habe seit 2 Jahren einen Kamado Joe ll, bin aber bezüglich Anheizen für long Jobs noch immer unsicher. Für eine niedrige Zieltemperatur (120 Grad) hatte ich bisher auf diese direkt eingeregelt und mit dem Grillen begonnen, das kurze Anbraten bei hoher Temperatur gern abschließend erledigt (Rückwärts-Verfahren). Mitunter schmeckte das Fleisch unerwünscht etwas nach Kohle (orig. Kamado-Kohle im Einsatz). Frage: Ist es ein Fehler, auf eine niedrige Zielthemperatur direkt einzupegeln? Sollte die Kohle besser zuerst auf ggf. 220 Grad oder höher durchglühen und dann runterreguliert werden, um Giftstoffe aus der Kohle auszugasen und den Kohlegeschmack zu vermeiden? Wie macht Ihr das? Danke vorab für Eure Tipps.
 
Sofern kein Fett im Kamado verbrennt, gibt gut verköhlerte Buchenholzkohle keinen Geschmack ab.

Ich nutze für Longjobs Profagus und hatte noch nie einen unerwünschten Geschmack am Gargut.

Ich mache es ansonsten wie von Dir beschrieben.
 
Ich gehe direkt auf die angestrebte Temperatur (z.B. 130°C).
Fleisch kommt erst drauf, wenn auch der Dome durchgeheizt ist, du ihn also nicht mehr lange mit der Hand anfassen kannst.
Außerdem darf kein weißer Rauch mehr aus dem Kamado kommen, sonst schmeckt's später nicht. Das ist insbesondere bei Longjobs wichtig, bei denen du vermutlich mit Holz räuchern wirst.
Das Räuchern bei geringeren Temperaturen ist etwas schwierig im Kamado und der Geschmack bei etwas höheren Temperaturen (140°C) viel besser.
Wenn du nicht räucherst, sollte das egal sein.
Viel Erfolg,
Christian
P.S. Smoking Dad BBQ hat zu dem Thema viele Videos auf YouTube, die ich gut finde.
 
Vielen Dank für die ersten Kommentare - freue mich über weitere:-). Ich bin tatsächlich noch ein Anfänger beim Kohlegrillen. Falls Ihr also die Grillkohle nicht zwingend bei höheren Temperaturen zunächst durchglühen (ausgasen) lasst, könnte die Ursache durch tropfendes Fett entstehen, so wie von Widdi beschrieben. Nach dem indirekten Grillen habe ich zum abschließenden Anrösten Wasserschale + Deflektorplatten entfernt und kurz über der Kohle direkt gegrillt. Dabei wird gewiss Bratensaft auf die heiße Kohle tropfen - bei Euch nicht? Wie kann ich das bei direktem Grillen vermeiden?
 
Das heruntertropfende Fett beim direkten grillen ist nicht das Problem.
Ich denke Widdi spricht hier von Überbleibseln des letzten Longjobs. altes Fett auf den Deflektorsteinen kann zu solch unangenehmen Rauch/Qualm führen.
 
Genau, beim direkten Grillen hat man ja i. d. R. den Deckel offen oder nur kurz geschlossen. Da gehört der typische Qualm ja auch in gewisser Weise dazu. Wenn man darauf keinen Bock hat, gibt's aber auch hier gegen diverse Gadgets. Von Silikonmatten bis zu furchtbaren Aluschalen. Da habe ich aber keine Erfahrung mit.

Bei Longjobs ist verbrennendes Fett ein absoluter Geschmacksvernichter. Hier achte ich immer penibel auf Tropfschalen. Weitere Tipps findet man hier im Forum mit der Suchfunktion.

Also immer schön sauber bleiben 😉
 
Zurück
Oben Unten