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Kostenloser IPod

erfa36

Militanter Veganer
15+ Jahre im GSV
Hi Leute,

hier auf der Homepage gibts nen kostenlosen ipod, wenn man 5 Freunde dazu bewegt, sich anzumelden, ein kostenloses Probeangebot in Anspruch zu nehmen und für einen zu stimmen (kann man ja einfach nach zwei Wochen wieder per email kündigen.)

[Admin]
Spam entfernt.
Lasst bitte die Finger von solch einer Bauernfängerei :)
[/Admin]
 
Hallo erfa36,
schau doch mal bitte hier: Kostenloser IPod. Da wirst Du fündig!
 
Ich darf mal zitieren:

http://en.wikipedia.org/wiki/[edited by brändi/]
("[edited by brändi/]") ist die Firma, die hinter dem Angebot steckt

  • [edited by brändi/] is a Washington, D.C.-based company which has often been accused of operating primarily on pyramid schemes.("Schneeballsystem")
  • In addition, over the last few months (as of December 2004), an increasing number of [edited by brändi/] members have been complaining about their accounts being placed on hold or their orders being delayed for no apparent reasons and without notification from [edited by brändi/]. [edited by brändi/] representatives have claimed that they have violated their company's Terms and Conditions.

Deren Datenschutzbestimmungen:
[edited by brändi/]
  • Mit ihrem vorhergehenden Einverständnis werden wir anhand ihrer persönlichen Daten, mit welchen sie uns auf der Hauptseite beliefert haben, mit Geschäftspartnern zusammenarbeiten um ihenen ausgesuchte Kaufgelegenheiten durch Direktwerbung, email, und telemarketing zu bringen. Diese Partnerfirmen könnten Direktwerbefirmen sein mit Andwendungen wie Nachschlagwerken, Datenanreicherungen, Validierungen und email marketing.
    ...
    Es gibt keine Möglichkeit, ihr Benutzerkonto zu deaktiviern. Falls sie nicht länger ein Mitglied unserer Seite sein wollen, können sie einfach aufhören sich in ihr Besucherkonto anzumelden.
    ...
    Wie in Paragraph I schon angeführt kann [edited by brändi/] ihre persönlichen Daten zu aussenstehenden Geschäftspartnern übermitteln um an deren Angeboten oder Umfragen teilzunehmen.
    ...

Und das Beste zum Schluß:
Die AGB: [edited by brändi/]
  • ...
    Gratis Internet, Inc. behält sich das Recht vor, die allgemeine Geschäftsbedingungen jederzeit und aus jeglichem Grund ohne vorherige Bekanntmachung zu ändern. Wir behalten uns ausserdem das Recht, die Erwerbswege von Gratisprodukten jederzeit zu ändern. Dies könnte zum Beispiel heißen, dass wir die Anzahl der Referral, die Sie uns als Referenz angeben, erhöhen oder dass wir die Identifikationsprozesse auf unserer Seite erhöhen. Wir können auch zu jeder Zeit jegliche Bonusprodukte, die auf unserer Webseite gelistet sind, widerrufen oder neue Bonusprodukte beifügen.
    ...

Das Geschäftsmodell:
Du verkaufst Deine valide Email und Adresse für ca. 200Euro (ipod) an eine Firma, die nach deutschem Recht schwer bzw. nicht in die Pflicht zu nehmen ist.
Für das Angebot gibst Du in der Regel noch weitere Daten (Kontoverbindung) an eine weiter Firma (die evtl. wieder unter deutschem Recht läuft). Das ganze machen noch 5 Deiner Freunde.

zur Info: eine valide, qualifizierte "Adresse" ist ca. 100 Euro wert.

Überlegs Dir gut, was Du da machst.

grüße
brändi

PS: ich hab' mit Firmen zu tun, die Adressen sammeln und "vermieten"

[edit]ich hab Spuren auf diese Firma gelöscht, die sollen ja nicht noch mehr Treffer bei google bekommen.[/edit]
 
Wahrscheinlich muss man dann jeden Monat noch 4 Bücher kaufen. Ich halte solche Angebote für unseriös. 8)
 
das ist eigentlich ganz einfach.

:o

Das man heutzutage nichts geschenkt bekommt ohne eine Leistung zu erbringen, sollte eigentlich jedem klar sein.

Dieser IPOD finanziert sich aus der ausgerechneten Kaufkraft dieser 5 Personen und deren Daten, die zu Werbezwecken genutzt werden. Hinzu kommt noch, dass es sicherlich auch User gibt, die den anfänglich kostenlosen Dienst nicht rechtzeitig abbestellen. Somit finanziert sich das Gerät doppelt.

brändi hat hier absolut Recht.

Dieses Angebot ist für alle interessant, denen Werbeflut und Werbeanrufe nichts ausmachen und trotz eines guten Telefonates nichts kaufen.

Alle anderen sollten die Finger davon lassen. Wer hier auf den schnellen Reibach aus ist, der kauft auch unnötige Produkte am Telefon und dann geht die Rechnung für die Betreiber auf.

Und kommt mir bitte nicht mit den Sprüchen, dass Ihr resistent gegen gute Verkäufer seid.

:prost:
 
torry schrieb:
Und kommt mir bitte nicht mit den Sprüchen, dass Ihr resistent gegen gute Verkäufer seid.

Aber sind gute Verkaeufer auch resistent gegen mich? ;)
Bedingt durch meine damalige Firma erhalte ich heute noch Anrufe von Verkaeufern (die Telenummer habe ich behalten). Wenn ich gute Laune habe gehe ich sogar mal dran bei "unbekannter Rufnummer".
Hin und wieder mit einer freundlichen Dame flirten oder einen Herrn alles bis ins kleinste Detail erklaeren zu lassen kann Spass machen :evil:

Die meisste Zeit nerven solche Anrufe aber wirklich. Inzwischen werden scheinbar Computer vorgeschickt, die testen ob der angerufene zuhause ist. Das Telefon klingelt, man geht ran und die Gegenseite legt auf. Kaum hat man aufgelegt klingelts wieder und diesmal ist ein Verkaeufer dran. Bislang haben alle abgestritten, dass sie was mit dem Anruf davor zu tun haben.


Wer also nicht masochistisch veranlagt ist: Finger weg.
 
@Keiner, was auch gut kommt ...

Würg den Anrufer ab, bevor er seinen Spruch losgelassen hat und frag ihn, ob er mit dir über Gott reden will :D
Oder versuche dem Anrufer ein fiktives Zeitschriften-Abo schmackhaft zu machen oder eine Versicherung oder einen günstigen Handytarif ...
Meist kommen die Anrufe aus Call Centern. Die haben leider nicht immer Zeit, ausgiebig mit mir zu telefonieren ...

Hehe, Telefonspass bei unerwünschten Anrufen :mosh:
 
@ Keiner

das nennt man Dialer

http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Dialer

Predicitive Dialer (Prediction: engl. Vorhersage; Dialer: engl. "Anwähler", also "vorausschauender Wählcomputer") bezeichnet, im weitesten Sinne, einen Wählcomputer.

Predictive Dialer kommen in Callcentern in der Outboundtelefonie zum Einsatz. Mittels eines predictive Dialers werden von einem, mit einer Telefonanlage verbundenen, Computer vorher definierte Kunden angewählt. Abhängig von verschiedenen Parametern, wie Anzahl der zur Verfügung stehenden Agenten, der Erreichbarkeit, der Gesprächsdauer pro Agent und Call etc., berechnet der predictive Dialer, wie viele Rufnummern in diesem Augenblick anzuwählen sind, um statistisch dem nächsten freiwerdenden Agenten ein neues Gespräch durchstellen zu können. Der Agent bleibt beim Wählen von Rufnummern völlig außen vor. Ihm wird, sofern er nicht in einem Gespräch oder Nacharbeit (wrap up) ist, sofort ein neues Gespräch zugestellt.

Der Vorteil eines solchen Systems liegt auf der Hand: Der Computer kann schneller wählen als ein Mensch. Durch erweiterte Techniken, wie automatischer Anrufbantwortererkennung kommen mehr Nettokontakte beim Agenten an. Auch besetzte oder nicht erreichbare Rufnummern werden bereits vom System eliminiert. Somit ist eine höhere Entscheiderzahl möglich. Auch die Qualität der Gespräche ist spürbar höher, da der Agent nicht davon genervt ist nach dem 15. Anwählversuch endlich eine Kontaktperson zu erreichen, er kann sich voll auf seinen Job, der Vorstellung des Themas, konzentrieren.

Unter Umständen kann es vorkommen, dass der predicitve Dialer einen Kunden erreicht, obwohl noch kein Agent zur Verfügung steht. In solchen Fällen ist es vorgesehen, dem Kunden entweder eine Ansage einzuspielen (z. B. in manchen Staaten der USA gesetzlich vorgeschrieben) oder alternativ einfach aufzulegen. Um zu verhindern, dass dies fortwährend geschieht, gibt es einen modifizierbaren Parameter, der es ermöglicht, dem predictive Dialer vorzugeben, in wie vielen Fällen er ein Gespräch verwerfen darf. Man spricht hier vom Overdialfactor oder abandoned Calls. Dieser Faktor ist in zweierlei Hinsicht notwendig und nützlich: Zum Einen verhindert er, dass gutes Adressmaterial verschwenderisch abgearbeitet wird,zum Anderen senkt er den „Belästigungsfaktor“ beim Angerufenen.

Der Unterschied eines predictive Dialers gegenüber einem herkömmlichen Wählcomputer liegt hauptsächlich in eben dieser Overdialingfähigkeit begründet. Die Algorithmen, welche die Hersteller zur Berechnung der „predictive Funktion“ nutzen, sind stark gehütete Betriebsgeheimnisse.


genug
*klugscheiß* :roll:
 
fiktives Zeitschriften-Abo schmackhaft zu machen
:hammer:


abheben, einfach "Einen Moment bitte..." sagen und den Telephonhörer für 5 Min irgendwo hinlegen danach einfach wieder auflegen.
Soll er/sie doch mit sich selber quatschen....
Die Zeit kann man besser nutzen und den Grill anschmeissen :D

:prost:
AHG
 
Wintergriller schrieb:
Meine Meinung: Finger weg von solch dubiosen Angeboten.
@erfa36, hast du dich dort angemeldet?

Naja, bin wohl etwas blauäugig rangegangen. ;-)
Aber ich habe ein dickes Fell und Telefonnummern wollten die eh nicht ...
 
erfa36 schrieb:
Aber ich habe ein dickes Fell und Telefonnummern wollten die eh nicht ...

Noch nicht, aber es wird eine Aktion/Gewinnspiel/... kommen, bei dem Du nur mitmachen kannst, wenn Du Deine Telefonnummer eingibst. (zB. codes per SMS/per Sprachansage, um einen zusätzlichen Punkt zu ergattern).
Die meisten Sammel/Bonus/...-Systeme beruhen darauf, Dir tolle Prämien/Boni zu versprechen. Und wenn Du genügend für diese Prämie/Bonus gesammelt hast, bzw. Dich datenmäßig ausgezogen hast, wird Dir eine noch tollere Prämie/Bonus angeboten, für die Du Dich nur weiter ausziehen mußt/andere anfixen mußt.

Bei diesem System kommt dazu, dass soziale Verknüpfungen getrackt werden. (Wer ist wessen Freund?)

Da fallen mir schon interessante Nutzungsmöglichkeiten auch von übergeordneten Organen ein.

Nett auch der voreilende Gehorsam:
  • Wir behalten uns das Recht vor, ihre persönlichen Daten herauszugeben ... wenn wir der Ansicht sind, dass eine Veröffentlichung notwendig ist um unsere Rechte zu schützen und/oder um juristischen Verfahren, Gerichtsbeschlüssen, oder rechtliche Verfahren auf unserer `Site’ nachzukommen.
(Zitat aus den Datenschutzrichtlinien)


grüße :prost:
brändi
 
@torry

Mist, da dachte ich ich werde mit den neusten elektrischen Firlefranz belaestigt und dann ists doch schon bekannt :(


Ueber Gott reden ist auch eine Idee ... so als Zeuge Jehovas ;)
Das Gegenscript ist genial ... arg ich will nachhause, ich will Anrufe! :)
In der Zeit baue ich mir vielleicht Knobis "fast kostenlosen IPod" =;)
 
Sorry, ich will damit niemanden zu nahe treten.
"Über Gott reden" ist nur ein Beispiel, um den Anrufer aus seinem System zu bringen, indem man ihn mit einer Gegenfrage konfrontiert, die absolut nichts mit seinem Vorhaben zu tun hat.

:prost: :prost: :prost:

yep, das Script ist genial. Dankeschön :thumb2:
 
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