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Leistung Weber Q 120/220

JoEpunkt

Militanter Veganer
10+ Jahre im GSV
Hallo liebe Community,

ich habe eine sehr spezielle Frage, die sich über die Suchfunktion so nicht klären lässt:
Ich habe zuvor immer nur mit Kohle gegrillt, nun soll ein Gasgrill her. Dazu möchte ich mir gerne einen Weber Grill kaufen. Ich bin prinzipiell anderen Marken gegenüber auch aufgeschlossen, aber mein Schwiegervater hat einen O-Grill, und seitdem ich nun zweimal auf diesem meine Schweinenacken "verkocht" habe, habe ich etwas Angst vor Leistungsmangel.
Das Einsatzgebiet wird sein: Fleischlappen, kleine und große Würstchen direkt, keine Specials wie indirekt, Pizza, Hühnchen, Braten o.ä.
Ich habe eine große Familie und muss sicher auch immer mal wieder die Nachbarn durchfüttern, also werden wir sicher manchmal so 4-6 Erwachsene und 3-4 Kinder am Grill sein.
Nun meine Frage: reicht da der Weber Q 120 aus? Eigentlich wollte ich den Q 220 Black Line kaufen, ich mache mir aber Sorgen dass da wieder das Fleisch verkocht wenn ich nur zwei Lappen und ein Würstchen für meine Frau, meinen Sohn und mich zwischendurch grillen möchte. Dann wäre doch ein kleiner Grill von der Leistung her besser geeignet oder?
Oder sind der Q120 und der Q220 gleich schnell auf Temperatur und dann auch gleich "produktiv" wenn man wenig drauf legt?

Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar, da ich im Baumarkt irgendwie keine richtige Meinung dazu bekomme ("der ist gut. Ja und der ist auch gut").

Vielen Dank!

Jo
 
also von der grösse her solltest du den 220er nehmen. Weil ab 4Personen wirds auf dem 120 doch recht eng. Von der leistung her tun sich die beiden nicht viel, wichtig ist halt bei beiden, dass man sie ein wenig vorheizt bevor man das fleisch auflegt. So wird dann auch nichts gekocht sondern man bekommt wunderbare brandings hin.
 
Vielen Dank schonmal Skychaser!
Was empfiehlst Du so an Vorheizzeit?

Ist es vielleicht sogar ratsamer, dann den 200er mit nicht-so-hohem Deckel (also nicht die Black Edition) zu nehmen, wenn man sowieso kein Huhn drauf machen möchte, um schneller "auf Temperatur" zu sein?

Sorry dass ich da so nachhake, aber wenn ich 450 Euro für einen Grill ausgeben soll mache ich mir vorher schon umfassendere Gedanken.
 
Schwiegervater hat einen O-Grill, und seitdem ich nun zweimal auf diesem meine Schweinenacken "verkocht" habe, habe ich etwas Angst vor Leistungsmangel.

Am O-Grill liegt es definitiv nicht.
Wohl eher an einem Wasserschwein ...
Sieht das für dich verkocht aus?

bild_118.jpg
 
Am O-Grill liegt es definitiv nicht.
Wohl eher an einem Wasserschwein ...
Sieht das für dich verkocht aus?

bild_118.jpg

Moinsen Cruiser,

Wasserschwein kann ich ausschließen. Das eine Mal wars tatsächlich eingeschweißtes, mariniertes Discounterpferd, aber bei dem Mal davor bestes schwiegerelterliches Schlachtgut. Ich habe mich auch gewundert, vor allem da der O-Grill recht gut bewertet wurde, sowohl bei Amazon als auch hier, und nominell auch genug Leistung haben sollte. Es hat aber ungelogen 20 Minuten gedauert bis der Lappen durch war, und dann wars unglaublich zäh (was auch kein Wunder war: vorher ist tierisch viel Wasser rausgekommen).
Einen Anwenderfehler will ich nicht ausschließen, aber was kann da falsch gelaufen sein? Der Deckel war drauf, maximale Stufe eingestellt, vorgeheizt. Allerdings war das Rost auch gut gefüllt, vielleicht lag es ja daran??? Jedenfalls hat mir das zu denken gegeben.
Wie viele Lappen und Würstchen legst Du denn auf den Grill gleichzeitig, bzw. sollte man bei Gasgrills generell tun? Bei Kohle ist das ja relativ egal gewesen.
Und: ändert sich das wenn die Grillfläche größer wird? Dann müsste der Grill ja auch mehr Leistung haben oder?
 
Von welchem O-Grill reden wir? 1000 oder 3000?

Ich hab schon Steaks mit 5 cm Dicke auf dem 3000er gegrillt.
Wenn bei dir das Fleisch Wasser ohne Ende verliert und zäh ist,
dann liegt es wohl doch am Fleisch.

:prost:
 
10-15min auf voller Leistung heize ich immer vor, bisher hat das immer wunderbar geklappt.Dabei egal ob 120er oder 220er, an deiner stelle würd ich das auch nicht vom Deckel abhängig machen und die höhere Variante nehmen um einfach flexibler zu sein. Die 1-2min die das länger dauert zum aufheizen wären es mir wert.
 
Da Google keinen O-Grill 1000 kennt gehe ich davon aus dass es ein O-Grill 3000 war, da er keinen höheren Deckel und kein Thermometer hat (das wäre dann der 3500). Grillst Du denn Deine 5 cm Steaks dann alleine auf dem Rost, Cruiser, oder liegen da noch ein paar Würstchen und Krams daneben?

Denke eher dass es an der Überlastung lag, wenn man zu viele Lappen in die Pfanne schmeißt wird das Fleisch ja auch nicht richtig gut!

Irgendwie ist Gasgrillen eine Physik an sich wie es mir scheint.

Danke jedenfalls schonmal für die Antworten!
 
@Joepunkt: Nö, Gasgrillen ist relativ einfach...

Ich hab mir kürzlich nen kleinen Q100 geholt, auf dem ein schönes Flanksteak mit passendem Branding und schönem Gargrad hinbekommen und am übernächsten Tag auch leckere Lammkoteletts. So, wie ich's vom Kohlegrill gewohnt bin, Grill heiss, Fleisch drauf, zischel-zischel und dann nach der dazu passenden Zeit war's fertig.

Gestern habe ich mal Bratwürste drauf gelegt - die haben ewig gebraucht. Waren aber anscheinend auch wieder Wasserschweinbratwürste, da ist elendig viel Flüssigkeit rausgekommen. Anscheinend wurde da bei der Wurstherstellung der "Gewinn optimiert" und das merkt man ganz brutal bei der Grillzeit.

Auf ähnliches lässt deine Schilderung schließen - wenn aus dem Steak erstmal elendig viel Flüssigkeit rauskommt, dann war das Fleisch viel zu nass. Natürlich dauert es dann entsprechend länger.
 
Ok alles klar, dann kann es ja wirklich vielleicht auch mit am Fleisch gelegen haben, aber ohne jetzt off topic werden zu wollen nochmals folgende Fragen an die Gasspezis:

1. hat die Anzahl der Fleischlappen auf dem Grillrost eine Auswirkung auf das Grillergebnis?
2. verbessert sich das Ergebnis bei einem größeren Grill oder nicht?

Weiß das wer?

Vielen Dank.
 
Meine Erfahrung bestätigt auch, dass sobald zu viel Grillgut auf dem Rost liegt, sich die Grillzeit verlängert. Denke es liegt an der höheren Hitzeaufnahme / Kondensabgabe des Fleisches innerhalb des Garraums.

So wie du berichtest, würde ich klar zum 200/220 tendieren. Und lieber der 220ger, falls du doch mal Lust an Pizza, BBC und Co. finden solltest.
 
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