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Neuer HBO/Smoker/Aussenküche

Na Super ! gut das ich gefragt habe ! Da habe ich nicht dran gedacht . Hmm.
https://kochen-mit-butter.de/alufolie-zum-grillen-tipps-und-wissenswertes/
Die Hitze auf einem Grillrost übersteigt vermutlich diejenige an der Gewölbeaußenseite. Allerdings setzen extreme pH-Werte und Salze dem Material definitiv zu - ggf. wird die Folie löchrig, wenn sie mit alkalischem Dampf in Kontakt kommt.
Andererseits - vermutlich schadet die Folie auch nicht. Wenn sie Löcher kriegt, kriegt sie eben Löcher oder löst sich im Extremfall eben ganz auf.
 
Geplant habe ich:
-eine Lage Alufolie direkt auf den Ofen
- eine Lage Keramikfaser bis 1200°C Isolierung für Holzbacköfen Steinbacköfen Pizzaöfen
- eine Lage Alufolie
- Abdeckung mit Perlit/Zement (5/1)
Die Keramikfaser direkt auf die Kuppel, dann die Refkektorschicht - Perforation nicht vergessen!
Auch die dann folgende Dämmung muss Hitzebeständig sein (zB. ProRox oder Perlite.)
Abdeckung aus Perlite/Zement funktioniert gut.
Es bildet sich, wenn der Ofen von Oben dicht ist, -klick- nachweislich kein Kondensat!
 
Hallo,

ich hab den Aufbau der Isolierschicht auch so gemacht wie Matthias @Porsche junior , die Diskussion mit der Reflektorschicht gab es da auch schon mal.
Ich bin mit dem Aufbaut total zufrieden und würde es wieder so machen. Hab letzten Freitag beim Pizza backen mal außen an der Kuppeloberfläche die Temperatur gemessen es waren knapp über 5°C bei ca. 5° Außentemperatur innen im Ofen hatte ich gute 485°C. Funktioniert also top.
 
Die Alufolie würde ich ganz weglassen. Sehe keinen Grund, wofür die gut sein sollte. Und Alu in Nähe von Lebensmitteln ist für mich ein NoGo (auch in der Kuppel).
Nach Anheizen und mehreren Stunden Pizza ist der Ofen außen ganz leicht handwarm (auch nach 6 Jahren Betrieb).
Isolierung: 6cm Rockwool Industriesteinwolle auf Drahtgeflecht, zulässig 650° Dauertemperatur, ~10cm Perlite-Zementgemich, dann Putz.
 
Ich würde bei der Isolierung immer auf Nummer "Sicher" gehen
Genau wie du schreibst: Eine gute Dämmung ist wichtig.
Sehe keinen Grund, wofür die gut sein sollte.
Zitat: "Aluminiumfolie reflektiert bis zu 98% des Lichts und der Infrarotwärme."

In Verbindung mit der Luftschicht in der Keramikwolle die ultimative Dämmschicht.
Das kennt man zB. aus Kühltaschen.
Außerdem verbessert sie die Oberhitze im HBO enorm.
Alu in Nähe von Lebensmitteln
Ein Kontakt von Lebensmitteln mit der Dämmung ist bei normaler Bauweise schlichtweg nicht möglich.

Lg Matthias
 
Einen enormen Effekt würde ich mir durch die Alufolie nicht versprechen, da die Reflexion der Strahlungswärme nur gegen Luftschichten wirksam zu sein scheint (und eine Dämmschicht ist eben keine reine Luftschicht). Siehe
http://my-htd.de/Forum/t/138733/Alufolie-auf-Styropordaemmung-legen-um-IR-zu-reflektieren-
Allerdings dürfte die Alufolie auch nicht schaden, daher kann man sie ja ruhig mit einlegen. Durchlöchern für bessere Dampfdiffusion finde ich gut.
 
eine Dämmschicht ist eben keine reine Luftschicht
Der Vergleich von Styropor und Keramikfaser passt nicht.
In letztgenannter befindet sich sehr wohl eine frei bewegliche Luftschicht im Gegensatz zu Styropor.
Probiere es doch mal selber aus:
Ziehe einen Wollpullover an. Dann umwickelst du einen Arm mit Alufolie und ziehst eine Jacke über. Das entspricht im Prinzip dem Aufbau der HBO-Dämmung.
Nach kürzester Zeit wirst du merken welcher Arm wärmer wird.
 
Spannend! Dann frage ich mich, wieso nicht alle Neubauten mit zweischichtiger Mineralwolle-Dämmung und dazwischen liegender Aluminiumschicht isoliert werden. Im Bauwesen ist diese Ausführungsweise überhaupt kein Thema, obwohl die enthaltenen Materialien völlig gebräuchlich sind. Da wird mittlerweile ja fast alles getan, um die Energieeffizienz weiter zu erhöhen.
 
Dann frage ich mich, wieso nicht alle Neubauten mit zweischichtiger Mineralwolle-Dämmung und dazwischen liegender Aluminiumschicht isoliert werden.
* Ist die Frage wirklich ernst gemeint oder nur aus einem Sokrates-Komplex heraus?
Wurde bis zum Ende der 80er so gemacht und dann zugunsten diffusionsoffener (aber verständlicherweise nicht Hitzebeständiger) Baumaterialien geändert. Heute noch vorzufinden im Flachdach und Saunabau!
Lg Matthias

Edit: Wenn du weitere Fragen zu dem Thema hast, stell sie doch in deinem eigenen Thread, da werde ich dir das gerne ausführlich erklären. Aber diese Diskussion hat mit der Frage von @glg nichts mehr zu tun und müllt, wie ich finde, hier nur den Thread voll.
 
JETZT WIRD ES ABER Zeit wieder was zu schreiben!!!!

Dämmung auf der Kuppel im Dezember:

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Man kann die Schichtungen gut erkennen.
Auf allen Bildern kann man das Edelstahlrohr erkennen, das ich für meine Schwadenvorrichtung vorgesehen habe.
 
Erstes anheizen zum Abdampfen des Wasserdampfes in der Kuppel.
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Wasserdampf entweicht:
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Die Endtemperatur war nachher 440 Grad Celsius . Die Aussenhaut der Kuppel war bei 6 Grad Aussentemperatur 9 Grad Celsius.
Es hat etwa eine Woche gedauert, bis die Temperatur in der Kuppelwand wieder komplett abgekühlt war.
 
Erste Nutzung des Ofens war lange überfällig. Am letzten Samstag dann der erste Versuch.

Ofen Anheizen: Son 8:30

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10:28 in der Kuppel 180 Grad
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11:57 in der Kuppel sind es 280 an der Tür 220 Grad.
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Man kann also super die Temperatur regulieren in dem man das Backgut zw. Ofen Mitte und Tür bewegt.

Erstes einschiessen von Dukkah Brot
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Das sieht doch schonmal super aus und schmeckt super . Ist fluffiger als aus dem Backofen!
 
Meine Vorrichtung zum Schwaden: Das Rohr wird nur handwarm . Der große Trichter ist eigendlich um Schokolade zu dosieren. Ist aber auch gut um das Wasser gefahrlos in den kleinen Trichter zu leiten. Das kleine Schlauchstück ist ein Rest von dem temperaturbeständigen Schlauch , in dem das Kabel für die Ofenbeleuchtung geführt wird . Ist aber unkritisch, da das Rohr, was im Ofen steckt an dieser Stelle dank der Isolierung nur handwarm wird. Im Ofen wird das Wasser in eine Blechschale mit Schrauben geleitet . Funktioniert gut und unspektakulär!

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