Outdoorchef Easy Charcoal 570 blau
Das ist nicht ein wirklicher Test, nur ein kleiner Erfahrungbericht, für einen Test fehlen mir sowohl die Erfahrung als auch die Vergleichsmöglichkeiten.
Bestellung, Anlieferung
Der Grill diente als Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund, in die Schlußauswahl sind letztendlich der 57er Weber, Lafer Edition (wegen Deckelhalter und Thermometer) und eben der Outdoorchef gekommen, wobei der Outdoorchef letztendlich aufgrund des Preises (180 € bei ) den Zuschlag bekam, der Weber in der Lafer Edition hätte mit knapp 300 zu Buche geschlagen. Lieferung durch Grillfürst erfolgte prompt, keinerlei Beanstandungen.
Aufbau, Ausstattung & Mechanik
Für den Zusammenbau des Charcoal 570 sollte man schon ein Stündchen einplanen, alles in allem dürften das so gute 15 Einzelteile sein, die da irgendwie zusammenfinden müssen, für den IKEA-gehärteten Herr im Haus sollte das aber kein unüberwindliches Hinderniss darstellen.
Neben dem eigentlichen Grill wird der Outdoorchef von Haus aus mit einem Deckelhalter, einem in den Deckel eingebauten Thermometer und einem "Grillbesteckhalter" geliefert, bei andern Herstellern wird man dafür noch extra zur Kasse gebeten. Der günstige Preis machte es möglich, gleich noch einen Weber Anzündkamin dazu zu bestellen, ein sehr praktisches und nützliches Zubehör, am wem erzähl ich das hier.
Soweit man das nach Zusammenbau und einmaligem Angrillen beurteilen kann, ist sowohl die Emaillierung als auch die sonstige mechanische Stabilität als sehr gut einzuschäzten. Zumindest hat das später für das argentinische Entrecote angefachte sehr sehr ordentliche Feuerchen der Emaille absolut nichts ausgemacht. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der ebenfalls emaillierte Grillrost, an dem praktisch nichts anhängt, sehr sehr ordentlich. Der Grill steht sehr stabil auf 3 pulverbeschichteten Stahlrohren, einziger Kritikpunkt ist die untere Luftregulierung und der mittels einer Stahlblechschelle daran angebrachte Asche-Auffangbehälter, das ist eine etwas wackelige Angelegenheit, die aber unterm Strich auch keinen Ärger gemacht hat.
Um den Deckel ordentlich aufzusetzen muss man ein bischen probieren, dass liegt aber vor allem an dem einfach in die untere Schale eingehängten Deckelhalter bzw. dem Grillbesteckhalter. Wenn die stören, kann man sie aber auch einfach abnehmen.
Hier der fertig zusammengebaute Grill, kurz vor der Feuertaufe.
Betrieb
Zur Verwendung als klassischer (indirekter) Kugelgrill kann ich leider kaum was sagen, gehe aber davon aus dass das prinzipiell in jedem halbwegs ordentlichen Kugelgrill gleich läuft. Was den Outdoorchef auszeichnet ist sein Trichtersystem (was übrigens auf der Homepage leicht missverständlich dargestellt ist), und ich muss sagen, das hat mich überzeugt. Der Aufbau ist in etwa wie folgt: Auf dem unteren (die Briketts haltenden) Rost sind ein paar Nippel die eine kleine, runde Auffangschale fixieren. Darüber befindet sich ein Trichter, dessen unteres Ende in den Auffangbehälter zeigt. Der Trichter ist nicht komplett geschlossen, sondern bedeckt blos eine Hälfte des Grills, die andere ist offen. Beim (direkt) Grillen wird dann eine Hälfte des Grills mit Briketts aufgefüllt und die "offene" Hälfte des Trichters über die Kohle bewegt (der Trichter ist mit dem oberen Rost verbunden und lässt sich recht einfach bewegen), machdem das Fleisch angebraten wurde und ziehen muss, wird es einfach auf die andere Seite gelegt, und der ganze Saft läuft dann in den Auffangbehälter. Klappt in der Praxis ganz gut, allerdings hab ich dann für die Entrecote nochmal richtig Kohle nachgelegt, was kurzzeitig dazu führte dass sich der Trichter aufheizte und Fett, das auf den Trichter tropfte, Feuer fing. 'War aber nicht wirklich schlimm.
Hier der grill in Aktion, die Ribeye's sind auf jeden fall hervorragend geworden ... saftig und zart, man war begeistert ...
Fazit
Sehr ordentliches Gerät, gut verarbeitet, und aufgrund des Ausstattungs/Preisvorteils (zumindest bei den derzeitigen Preisen deutlich günstiger als ein vergleichbarer Weber) durchaus ein Anschaffungstip. Ich werd mir warscheinlich auch einen holen.
Das ist nicht ein wirklicher Test, nur ein kleiner Erfahrungbericht, für einen Test fehlen mir sowohl die Erfahrung als auch die Vergleichsmöglichkeiten.
Bestellung, Anlieferung
Der Grill diente als Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund, in die Schlußauswahl sind letztendlich der 57er Weber, Lafer Edition (wegen Deckelhalter und Thermometer) und eben der Outdoorchef gekommen, wobei der Outdoorchef letztendlich aufgrund des Preises (180 € bei ) den Zuschlag bekam, der Weber in der Lafer Edition hätte mit knapp 300 zu Buche geschlagen. Lieferung durch Grillfürst erfolgte prompt, keinerlei Beanstandungen.
Aufbau, Ausstattung & Mechanik
Für den Zusammenbau des Charcoal 570 sollte man schon ein Stündchen einplanen, alles in allem dürften das so gute 15 Einzelteile sein, die da irgendwie zusammenfinden müssen, für den IKEA-gehärteten Herr im Haus sollte das aber kein unüberwindliches Hinderniss darstellen.
Neben dem eigentlichen Grill wird der Outdoorchef von Haus aus mit einem Deckelhalter, einem in den Deckel eingebauten Thermometer und einem "Grillbesteckhalter" geliefert, bei andern Herstellern wird man dafür noch extra zur Kasse gebeten. Der günstige Preis machte es möglich, gleich noch einen Weber Anzündkamin dazu zu bestellen, ein sehr praktisches und nützliches Zubehör, am wem erzähl ich das hier.
Soweit man das nach Zusammenbau und einmaligem Angrillen beurteilen kann, ist sowohl die Emaillierung als auch die sonstige mechanische Stabilität als sehr gut einzuschäzten. Zumindest hat das später für das argentinische Entrecote angefachte sehr sehr ordentliche Feuerchen der Emaille absolut nichts ausgemacht. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der ebenfalls emaillierte Grillrost, an dem praktisch nichts anhängt, sehr sehr ordentlich. Der Grill steht sehr stabil auf 3 pulverbeschichteten Stahlrohren, einziger Kritikpunkt ist die untere Luftregulierung und der mittels einer Stahlblechschelle daran angebrachte Asche-Auffangbehälter, das ist eine etwas wackelige Angelegenheit, die aber unterm Strich auch keinen Ärger gemacht hat.
Um den Deckel ordentlich aufzusetzen muss man ein bischen probieren, dass liegt aber vor allem an dem einfach in die untere Schale eingehängten Deckelhalter bzw. dem Grillbesteckhalter. Wenn die stören, kann man sie aber auch einfach abnehmen.
Hier der fertig zusammengebaute Grill, kurz vor der Feuertaufe.
Betrieb
Zur Verwendung als klassischer (indirekter) Kugelgrill kann ich leider kaum was sagen, gehe aber davon aus dass das prinzipiell in jedem halbwegs ordentlichen Kugelgrill gleich läuft. Was den Outdoorchef auszeichnet ist sein Trichtersystem (was übrigens auf der Homepage leicht missverständlich dargestellt ist), und ich muss sagen, das hat mich überzeugt. Der Aufbau ist in etwa wie folgt: Auf dem unteren (die Briketts haltenden) Rost sind ein paar Nippel die eine kleine, runde Auffangschale fixieren. Darüber befindet sich ein Trichter, dessen unteres Ende in den Auffangbehälter zeigt. Der Trichter ist nicht komplett geschlossen, sondern bedeckt blos eine Hälfte des Grills, die andere ist offen. Beim (direkt) Grillen wird dann eine Hälfte des Grills mit Briketts aufgefüllt und die "offene" Hälfte des Trichters über die Kohle bewegt (der Trichter ist mit dem oberen Rost verbunden und lässt sich recht einfach bewegen), machdem das Fleisch angebraten wurde und ziehen muss, wird es einfach auf die andere Seite gelegt, und der ganze Saft läuft dann in den Auffangbehälter. Klappt in der Praxis ganz gut, allerdings hab ich dann für die Entrecote nochmal richtig Kohle nachgelegt, was kurzzeitig dazu führte dass sich der Trichter aufheizte und Fett, das auf den Trichter tropfte, Feuer fing. 'War aber nicht wirklich schlimm.
Hier der grill in Aktion, die Ribeye's sind auf jeden fall hervorragend geworden ... saftig und zart, man war begeistert ...
Fazit
Sehr ordentliches Gerät, gut verarbeitet, und aufgrund des Ausstattungs/Preisvorteils (zumindest bei den derzeitigen Preisen deutlich günstiger als ein vergleichbarer Weber) durchaus ein Anschaffungstip. Ich werd mir warscheinlich auch einen holen.


, aber es funktioniert besser als bei einem Edelstahlrost.