• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums!!!

Pizzaofen Beeketal BPO33-1

Tom96

Militanter Veganer
Hallo zusammen,
da ich zu diesem Ofen hier bislang kaum etwas gefunden habe, möchte ich kurz meinen BPO33-1 vorstellen.

Doch zuvor möchte ich meinen Dank an dieses aktive Forum aussprechen! Während ich bereits einige Pizzateigrezepte durchprobiert habe, bin ich in diesem Forum endlich auf das einfache Pizzateigrezept gestoßen, dessen Ergebnisse überragend sind. Endlich zerreißt mein Teig nicht mehr und ich kann ihn sogar werfen.. Obwohl ich dafür noch mehr Übung brauche. In Verbindung mit der PizzaApp+ macht das Pizza backen nun deutlich mehr Spaß. Vielen Dank für das geballte Wissen/den Erfahrungsschatz hier!

So, nun zum Ofen.. Angefangen habe ich mit einem normalen Backofen, später zusätzlich mit Pizzasteinen und zuletzt verwendete ich einen G3Ferrari, bis dieser seinen Geist aufgegeben hat. Richtig zufrieden war ich nie mit den Ergebnissen.. Also stand ich vor der Suche nach einem neuen Ofen und stolperte bei Amazon über den Beeketal. Für 170 €, direkt beim Hersteller in Niedersachsen bestellt, schien es mir ein guter Deal zu sein. Erst im Nachgang bei der Weitersuche eines guten Teigrezeptes stieß ich auf dieses Forum und lernte viel.. Irgendwann hole ich mir bestimmt auch ein Gerät in der Klasse Effeuno P134H. Doch der Beeketal liefert ebenfalls bereits schöne Ergebnisse mit seinen max. 350°C. Die Pizzen kommen schon sehr nah an die Pizza aus meiner Jugend beim Dorfitaliener. Mir schmeckt es super.

Hier ein paar Eindrücke:

Beeketal_BPO33_1.jpg

Technische Daten:
BPO33-1
0 - 350 °C
Backfläche 400 x 400 mm, Höhe 120 mm
2000 Watt (230 V - 50 Hz)

Der Ofen nimmt schon viel Platz weg mit seinen Außenmaßen 560 x 570 * 280 mm. Bei mir steht er auf dem Einbaukühlschrank :D

Verwendeter Pizzateig:
500g Mehl 405 "Beste Wahl" von Rewe; 12% Eiweiß
60% Wasser
2,8% Salz
0,6g Frischhefe
20h Gehzeit, davon 4h Stückgare
2x S&F am Anfang

Stueckgare.jpg


Anschließend gehts in den Ofen. Ich verwende bislang noch Backpapier, weil ich schlechte Erfahrungen mit meiner "Pizzaschaufel" gemacht habe. Sicherlich folgt dort demnächst etwas besseres..
Roh.jpg


Die Backzeit beträgt bei 350°C Ober- und Unterhitze ca. 5 Minuten
Im_Ofen.jpg


Über das Ergebnis freue ich mich jedes Mal. Pizza backen kann doch so einfach sein, man muss nur am Ball bleiben..
Danach_1.jpg
Danach_2.jpg
Danach_3.jpg


Ich freue mich auf Euer Feedback


Gruß
Thomas
 

maschi57

Fleischesser
10+ Jahre im GSV
Servus Thomas,

komme zwar gerade vom Abendbrot, wenn ich jetzt die Pizza sehe bekomme ich schon wieder Appetit. Die schaut richtig lecker aus.
Super auch Dein Teig. Der wird demnächst probiert.

Schönen Abend noch
 

Bruco

Bauchveredler & Master of Maggisfaction
5+ Jahre im GSV
Supporter
★ GSV-Award ★
Genau den Pizzaofen wollte ich mir auch mal kaufen, aber dann hat mir Alex @nollipa ein beinahe unmoralisches Angebot zum Effeuno gemacht ;)
@Tom96 ...die Pizza schaut klasse aus :thumb2:
 

GyroKeg

Gyros-Guru
5+ Jahre im GSV
Die Pizza sieht klasse aus :thumb2:

Der Ofen scheint eine preiswerte Alternative zu sein, gefällt mir.

Gruß
Henning
 

nollipa

Pizzaforscher
5+ Jahre im GSV
★ GSV-Award ★
Servus,

Schaut doch alles super aus! Das mit dem Backpapier müsste zwar nicht sein, aber ich kenn das, gerade Aluschaufeln neigen da schon zum anhaften. Welches Mehl hast du zum ausbreiten genutzt?
 

Driftwood

Grillkaiser
Hallo Tom,
die Pizza sieht sehr gut aus! Man sieht schon an der Oberfläche der Teigballen und an der perfekt ausgebreiteten Pizza, dass du das nicht zum ersten Mal gemacht hast. Beim Ofen wäre mir persönlich der Unterschied zum normalen Backofen zu gering. Ich bin mir sicher, dass du damit mit deinem jetzigen Kenntnisstand die gleichen Ergebnisse erzielen könntest. Zumindest sahen meine Pizzen im Ofen (Pizzastein so weit oben, wie möglich) ziemlich ähnlich aus. Der optische Eindruck kann aber auch täuschen. Wenn du mit dem Ofen eine deutliche Verbesserung spürst, passt ja alles.
Ich würde dir raten den Wasseranteil etwas zu erhöhen. Das macht bei den immer noch rel. niedrigen Temperaturen einen Riesenunterschied. Abhängig vom Mehl und ein bisschen Übung kannst du bis auf 70% gehen.
Weiterhin viel Spass beim Pizzabacken:)
 
OP
OP
T

Tom96

Militanter Veganer
Hallo,

danke für Eure Rückmeldungen!

@nollipa
Zum Ausbreiten nehme ich meist dasselbe Mehl wie zum Brotbacken nehmen. Zurzeit ist das glaube ich Roggen Ruchmehl.
Ich habe auch 405 + Gries probiert, doch die Billig-Schaufel hat zu oft versagt.. Hier im Forum gibt es viele Vorschläge für sinnvolle Alternativen, da werde ich wohl drauf zurückkommen (perforierte Erre4M, etc..)

@Driftwood
Jetzt wo du den Vergleich zu einem normalen Ofen ansprichst, bin ich mir selber nicht sicher. Als ich ihn damals nutzte, habe ich einen deutlich geringeren Wissensstand gehabt. Überall las ich immer etwas im Sinne von "die Temperatur ist die halbe Miete".. Vielleicht schob ich meine durchwachsenen Ergebnisse immer auf den Ofen und habe mich nie auf die anderen Parameter, vor allem Teigführung und Zusammensetzung, gestürzt. So gesehen hat mich der neue Ofen dazu genötigt, dieses Forum zu entdecken ;-) Beim nächsten Backen werde ich den Backofen + Stein verwenden und berichten. Mit Sicherheit ist das Ergebnis auch für andere interessant.
Wasseranteil erhöhen: Gerade habe ich nebenbei den Thread Pump it up! gelesen.. 75% Hydration und Stretch & Fold angewendet :o.. Ich bekomme auf meinem Holzbrett ohne Mehl schon Probleme, wenn es an die 62-63% geht. Dann klebt es überall. Doch ich bemerkte ein Unterschied beim Mehl. Das 405 von Edeka mit 13,x% Eiweiß war bei derselben Hydration noch etwas besser handhabbar als des 405 von Rewe mit 12%. Also kann mit dem Ersteren vielleicht unter Müh und Not 65% erreicht werden, doch bei 70% sehe ich schwarz. Dann wäre ich bereit, mir ein passenderes Mehl von bspw. Caputo zu holen. Nur wüsste ich noch nicht welches.
 

riedkoenig

Der den Suchenden den Pfad der Erleuchtung weist
Noch einer der lecker Pizza kann ;-) :thumb2:

Dann wäre ich bereit, mir ein passenderes Mehl von bspw. Caputo zu holen. Nur wüsste ich noch nicht welches.

Probier's einfach durch, musst ja nicht gleich einen großen Sack holen.

Angefangen habe ich mit einem Tipo 00 aus der Frießinger Mühle, gab's im Globus, weiter zu Aurora Pizzamehl mit 15% Grieß, dann Caputo Cuoco und Classico welches ich zusammen mit Semola Rimacinata bei Gustini bestellt habe. Neulich bin ich bei Selgros über einen 10kg-Sack Frießinger la Farina 14 gestolpert, war mir erst zuviel, aber da bei uns im besten Fall einmal die Woche Pizzaparty angesagt ist hält der auch keine zwei Monate.

Hier gibt es noch einen Thread zum Thema Mehl, vielleicht findest Du dort was.
 

Driftwood

Grillkaiser
Hallo,

danke für Eure Rückmeldungen!

@nollipa
Zum Ausbreiten nehme ich meist dasselbe Mehl wie zum Brotbacken nehmen. Zurzeit ist das glaube ich Roggen Ruchmehl.
Ich habe auch 405 + Gries probiert, doch die Billig-Schaufel hat zu oft versagt.. Hier im Forum gibt es viele Vorschläge für sinnvolle Alternativen, da werde ich wohl drauf zurückkommen (perforierte Erre4M, etc..)

@Driftwood
Jetzt wo du den Vergleich zu einem normalen Ofen ansprichst, bin ich mir selber nicht sicher. Als ich ihn damals nutzte, habe ich einen deutlich geringeren Wissensstand gehabt. Überall las ich immer etwas im Sinne von "die Temperatur ist die halbe Miete".. Vielleicht schob ich meine durchwachsenen Ergebnisse immer auf den Ofen und habe mich nie auf die anderen Parameter, vor allem Teigführung und Zusammensetzung, gestürzt. So gesehen hat mich der neue Ofen dazu genötigt, dieses Forum zu entdecken ;-) Beim nächsten Backen werde ich den Backofen + Stein verwenden und berichten. Mit Sicherheit ist das Ergebnis auch für andere interessant.
Wasseranteil erhöhen: Gerade habe ich nebenbei den Thread Pump it up! gelesen.. 75% Hydration und Stretch & Fold angewendet :o.. Ich bekomme auf meinem Holzbrett ohne Mehl schon Probleme, wenn es an die 62-63% geht. Dann klebt es überall. Doch ich bemerkte ein Unterschied beim Mehl. Das 405 von Edeka mit 13,x% Eiweiß war bei derselben Hydration noch etwas besser handhabbar als des 405 von Rewe mit 12%. Also kann mit dem Ersteren vielleicht unter Müh und Not 65% erreicht werden, doch bei 70% sehe ich schwarz. Dann wäre ich bereit, mir ein passenderes Mehl von bspw. Caputo zu holen. Nur wüsste ich noch nicht welches.
Servus Tom,
lass dich von 75%+ nicht beeindrucken. Da müssen mehrere Komponenten zusammenspielen, um das zu erreichen.
Sowas ist auch nicht alltagstauglich, zumindest für 99% der Anwender, mich eingeschlossen. Ich nutze das bestenfalls bei einer Blechpizza.
Wenn bei deinen Mehlen bei 63% oder 65% das Limit erreicht ist, macht das auch nichts. Bevor du dich auf ein vermeintlich besseres Mehl stürzt, würde ich versuchen mit den gegebenen Mitteln das Beste herauszuholen.
Falls du trotzdem mal die Caputos probieren willst..das Rote verträgt mehr Wasser als das Blaue. Geschmacklich habe ich das Blaue in besserer Erinnerung. Damit sind auch Garen mit 24h bei RT locker möglich.
Zum Ausbreiten und Einschiessen verwende ich Semola rimacinata. Da klebt so schnell nichts an, weil der fein gemahlene Gries Feuchtigkeit nicht so schnell aufnimmt. Andere Kollegen schwören u.a. auf eine Mischung aus Reismehl und einfachem 405er. Ich selbst hab das noch nicht probiert.
Ein Vergleich zwischen dem neuen Ofen und dem alten Setup im EBO wäre sicher interessant. Viel Spass beim Ausprobieren:)
VG
Peter
 

Gleithörnchen

Vegetarier
Hallo Thomas,
mich würde interessieren, ob du die letzten Wochen weiter mit dem Ofen experimentiert hast und ob du immernoch zufrieden damit bist?
Spiele auch mit dem Gedanken das Fahrzeug anzuschaffen...
Grüße Rainer ✌
 

Fleischkoch

Fleischmogul
15+ Jahre im GSV
Glückwunsch! Optisch mMn einer der geilsten Pizzen, die hier in letzter Zeit gezeigt wurden.
Und ich bin mir sicher, dass diese auch entsprechend hervorragend geschmeckt hat.
So ein Öflein in der Küche würde mich auch schon reizen, aber irgendwann muss ich dann wahrscheinlich meine Sache packen ;)
 
OP
OP
T

Tom96

Militanter Veganer
Hallo Thomas,
mich würde interessieren, ob du die letzten Wochen weiter mit dem Ofen experimentiert hast und ob du immernoch zufrieden damit bist?
Spiele auch mit dem Gedanken das Fahrzeug anzuschaffen...
Grüße Rainer ✌

Hallo Rainer,
deine Frage ist berechtigt. Ich muss zugeben seit dem letzten Mal erst wieder einmal gebacken zu haben. Dabei habe ich 65% Hydration verwendet. Der Teig war beim Ausbreiten ein Traum, das hat richtig Spaß gemacht.. die Ballen vorher einzuteilen war allerdings auch etwas kniffliger/klebriger.. Geschmacklich ebenfalls top. Doch alles wieder im Beeketal, weil ich meist 3-4 direkt hintereinander backe. Doch ich habe meinen Pizzastein wieder ausgegraben.
Mein Vorschlag: Morgen setze ich Teig an, Samstag backe ich und anschließend gibt es noch am selben Tag oder Sonntag Bilder zum Vergleich Backofen vs. Beeketal.

Nach Wunsch kann ich auch nächste Woche einen Vergleich zu meinem alten G3Ferrari erstellen, der mir gegen Ende immer den Haus FI rausgehauen hat. Den konnte ich in der Zwischenzeit reparieren. Bilder vom Defekt und der Lösung gibt es dann dazu..

@Fleischkoch
Danke für dein Lob. Dabei habe ich mir allerdings mit meiner Kamera+Objektiv einen kleinen Vorteil beim Dokumentieren gegönnt ;)
Viele andere hier im Forum haben deutlich ausgereiftere Techniken und Pizza-Ergebnisse.. das spornt mich an, meine Pizzen noch zu verbessern :D

Gruß
Thomas
 

Gleithörnchen

Vegetarier
Alles klar, und warst du wieder zufrieden mit den Ergebnissen aus dem Beeketal?
Das ist ein sehr netter Vorschlag, dem ich gerne zustimme ;) ein direkter Vergleich Backofen / Beeketal bei identischen Teig wäre echt interessant 🧐:rolleyes:
 
OP
OP
T

Tom96

Militanter Veganer
Heute kam es zum Vergleich! Essen satt für alle. Jeweils 3 Pizzen im Beektal und im Backofen + Stein.

Den Beeketal habe ich bereits etwas beschrieben, deshalb gehe ich kurz auf mein Backofen-Setup ein:
Backofen_Stein.png


Es handelt sich hierbei um einen etwa 2cm starken Stein, den ich vor einigen Jahren ausgiebig getestet habe. Die deutlichen Gebrauchsspuren sind ein Indiz, wieso ich irgendwann auf Backpapier gewechselt habe. Außerdem darf ich beim Backen nicht zu schwungvoll sein, weil der Stein nur außen jeweils 5mm auf der Umrandung liegt, sonst donnert er mir runter. Ein Grund, wieso ich nicht gern mit dem Stein im Backofen backe ;)

Der Abstand zwischen Stein und Heizspirale im Beektal beträgt 13cm, im Backhofen komme ich mit der zweithöchsten Schiene auf 11cm.
Die Temperatur ist auf Maximal sowie Ober-/Unterhitze eingestellt. Nach 30 Minuten hat sich das Aufheizen des Ofens abgestellt, ich habe 293°C auf dem Stein gemessen.

Der Beeketal hat zu diesem Zeitpunkt 318°C angezeigt. Hier habe ich als Einstellung 350°C unten und 300°C oben verwendet. Erst beim Backen dreh ich die Oberhitze auf 350°C.

Insgesamt habe ich beide Öfen 45 Minuten vorgeheizt.

Zum Backablauf:
Einzige Rezeptänderung war die Menge insgesamt zu erhöhen und Hydration auf 65% anzuheben.
Die Pizzen wurden jeweils gemeinsam in Paaren belegt und in der Reihenfolge Backofen, Beeketal, Beeketal, Backofen in die Öfen gelegt und wieder rausgeholt. Diese Reihenfolge hat sich bewährt, da der Beeketal ca. 1 Minute schneller war. Während die Pizzen in den Öfen waren, habe ich neue vorbereitet. Ich schätzte die Leerlaufzeit zwischen den einzelnen Durchgängen betrug ca. 5 Minuten.
Teig_1.png

Teig_2.jpg


Die Ergebnisse erstmal unkommentiert: Welche Unterschiede erkennt Ihr?
1. Durchgang
K3__7219.JPG

K3__7220.JPG


Durchgang 2:
K3__7221.JPG

K3__7222.JPG


Durchgang 3: (rechte Seite etwas zu lange gebacken, weil ich mich beim Wein nicht entscheiden konnte..)
K3__7225.JPG

K3__7226.JPG


(Durchgang 4, die siebte Pizza mit den Resten..)
Ende.png


Jetzt zur Auflösung:
Links sind immer die Pizzen aus dem Backofen, rechts die aus dem Beeketal abgebildet.
Zwar hat der Backofen+Stein bei jedem Durchgang etwa 1 Minute länger gebraucht, doch das fiel nicht großartig durch meine Reihenfolgen des Einlegen/Rausholens auf. Insgesamt bin ich erstaunt, wie gut der Backofen optisch und geschmacklich mithält. Selbst beim dritten Durchgang ließ er sich bei der Backdauer nicht vom Beeketal abhängen, das Nachheizen hat gut funktioniert. Den einzigen Unterschied kann ich nur am Boden erkennen, wenn ich sehr penibel bin. Ansonsten alles top.

Fazit:
Natürlich sind 3 Durchgänge nur eine kleine Testreihe.. In meinen Augen sehe ich dennoch, ähnlich Driftwood, keinen großen Unterschied mehr zwischen Backofen+Stein und Beeketal, wenn es rein um die Pizzaergebnisse und Backdauer geht.

Für mich hat sich der Kauf trotzdem gelohnt, weil mein Backofen eine sehr wackelige Aufnahme für den Stein hat, ich die Pizza besser beobachten kann, der Ofen höher im Raum steht und ich viel häufiger wieder Pizza backe. Diese Vorteile bringen andere Öfen auch mit sich..

Würde ich den Beeketal anderen empfehlen? Nein
Der Unterschied zu einem Backofen ist aus meiner Sicht zu gering. Meine Empfehlung stattdessen ist entweder etwas länger zu sparen für einen höherklassigeren Ofen, von denen es viele Empfehlungen hier im Forum gibt.. oder bleibt beim Backofen mit Stein, der Euch nahezu gleiche Ergebnisse liefert.
Viele Jahre habe ich bescheidene Pizzen oft auf den Ofen geschoben.. die Bilder heute zeigen mir, dass es nicht so war. Wichtig sind eben auch: Teigrezept, Teigführung, Zutaten, Erfahrung, etc.. :)

Beim nächstens Mal ist der (G3)Ferrari dran :D

Gruß
Thomas
 

Driftwood

Grillkaiser
Servus Thomas,
wirklich gut gemachter Vergleich! Die Pizzen gefallen mir auch sehr gut. Rein optisch ist es wirklich schwer
einen Unterschied zu auszumachen.
Ich hab mir vor kurzem einen Backstahl für den Ebo zugelegt, hauptsächlich für Blechpizza. Der Stahl soll sich schneller aufheizen und die Hitze schneller abgeben als ein Stein. Einen vielversprechenden Versuch gab es schon damit. Vielleicht teste ich damit auch mal eine frei geschobene Pizza. Im Winter macht das Pizzabacken im Bollore draussen nicht immer Spass. Das Ergebnis könnte ich auch hier einstellen, wenn es o.k. ist. Hier ein paar Bilder vom ersten Versuch.

20191119_175809_HDR.jpg


20191119_183016_HDR.jpg


20191119_190455_HDR.jpg


IMG-20191119-WA0010.jpg
 

Tenshu

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Schöner Vergleich. Habe früher auch im Backofen Pizza gemacht, den Stein aber auf das "Rost" gelegt. Bestand also keine Gefahr, dass der Stein runter fällt.
Hätte nicht gedacht, dass der Unterschied so gering ist. Aber da sieht man mal wieder, was eim guter Teig bzw- eine gute Teigführung ausmachen kann :)
 

Captain Liechtenstein

Landesgrillminister
Danke für den Vergleich.
Nicht dass ich noch eine Bestätigung gebraucht hätte, aber dadurch ist klar, was Z.B. der Effeuno p134h bringt.
Jetzt heißt es nur noch warten auf ein vernünftiges Angebot.
 

nollipa

Pizzaforscher
5+ Jahre im GSV
★ GSV-Award ★
Servus,

@Tom96: Ich hätte sofort drauf getippt, dass die linken Pizzen aus dem BO waren. Das typische Anzeichen ist, dass die Böden unten auf Schamotte nie richtig Farbe bekommen.

Was der Peter @Driftwood mit dem Baking Steel angeschnitten hat ist richtig: Der Stahl gibt die Hitze in kurzer Zeit sehr schnell ab. Er macht genau das Gegenteil dessen, was man im Effeuno erreichen will. Allerdings hat man im BO eine viel niedrigere Temperatur, insofern hilft genau das, den Backvorgang zu beschleunigen.

Ich habe mich ja auch von Backblech > Schamotte > Schamotte mit geänderten Programmen / Höhe > Baking Steel > P134H langsam hochgearbeitet.

Der Baking Steel bringt eine Menge, Backzeiten gehen dann in Richtung 2:30 Minuten, manchmal sogar kürzer. Der Boden bekommt mehr Farbe und ist dann eher an dem, was der Beeketal so schafft.

Ich denke, der Beeketal hat aber den Vorteil, dass man das ohne große Kunstgriffe hinbekommt. Insofern hat er seine Berechtigung. Und für eine klassische Pizza ist das ein gutes Gerät.
 
Oben Unten