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Planung Grillecke im Garten mit HBO und großem Grill in Essen

h1ob

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

letztes Jahr habe ich angefangen von einer eigenen kleinen Grillecke in unserem Garten zu träumen. Komischerweise lies sich GöGa schnell davon überzeugen. Leider hatte ich letztes Jahr keine Zeit dafür, da wir das Haus kernsaniert haben. Einzig mein Schwager (Garten-/Landschaftsbauer) hat schonmal angefangen die Granit-Umrandung für die Grillecke zu setzen.

Dieses Jahr bin ich voller Tatendrang und möchte die Ecke gerne bald angehen. Die Tage werde ich mit meinem Schwiegervater Baustahlmatten, Kies und Estrichbeton kaufen gehen. Ich hoffe, dass wir bis zum Wochenende das Fundament setzen können. Solange das Fundament dann trocknet werde ich mich an die Kreativarbeit setzen, denn um ehrlich zu sein habe ich im Moment nicht viele Ideen.

Das Fundament wird 2,5m x 0,9 m groß sein. Das ist glücklicherweise schon vorgegeben, da wir die Randsteine ja schon fast fertig gesetzt haben. Das schöne an der Ecke ist, dass sie von 3 Seiten "bewachsen" ist und damit nicht so auffallen sollte. Auf der Wunschliste steht ganz oben ein HBO. Der soll rechts in die Ecke. Links daneben soll ein Grill, auf welchem man auch eine ganze Sau grillen können soll. Platz genug sollte da sein bei 2,5m Breite. Der Rest soll dann Arbeitsfläche sein. Strom für einen eventuellen Grillmotor und Beleuchtung sollten kein Problem sein, da wir letztes Jahr in weiser Voraussicht schon ein Erdkabel bis zur Grillecke gelegt haben.

Ich grüble wirklich schon sehr lange über den möglichen Aufbau des Grills bzw. der Ecke. Insbesondere über bspw. die notwendige Konstruktion um problemlos ein Spanferkel grillen zu können. Dann habe ich noch ein Problem, was die Eindeckung/ Kamin(e) angeht. Auch wenn die Ecke schlecht einsehbar ist, möchte ich eher eine unauffällige Konstruktion haben, da unser Garten nicht sehr groß ist und ich Angst habe, dass man sich erschlagen vorkommt, wenn da so ein Trümmer in der Ecke steht. Auf der anderen Seite hätte ich die Ecke gerne zumindest über die Maße des Fundaments überdacht, sodass mich ein bißchen Regen nicht vom Grillen abhalten kann. Dementsprechend habe ich mich schon viel hier durchs Forum gewühlt, aber sehe ehrlich gesagt den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Anbei mal ein Bild der aktuellen Situation. Vorne sieht man noch die Steine, die auf dem "Grillvorplatz" o_O verlegt werden sollen. Ich habe mal eingezeichnet, wo das Fundament hinsoll. Ich würde mich echt über Anregungen, Ideen und Vorschläge jeder Art freuen, da ich im Moment wirklich etwas Ideenlos bin. Ich hoffe, dass ich bis zur Austrockung des Fundaments zumindest eine grobe Idee habe. :D

LG
Davor

20150413_173424.jpg
 

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OP
OP
H

h1ob

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
So heute habe ich nach der Arbeit direkt mal das Loch für das Fundament ausgehoben.

Am Wochenende will ich die Materialien besorgen und stelle mir nun folgende Fragen:
- Welches Material in welcher Körnung soll ich für den Frostschutz verwenden? Geplant sind 20 cm Frostschutz, dann Folie und dann 20 cm Fundament.
- Ich brauche grob überschlagen 0,5 m³ von dem Material für den Frostschutz. Das allerdings unverdichtet. Wieviel muss ich draufrechnen, wenn
ich das ganze mit einer Rüttelplatte verdichte und trotzdem auf 20 cm kommen will?

LG
Davor

20150415_195822.jpg
 

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OP
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h1ob

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Ja das passiert wenn ich meiner Göga sage "Hol mir mal bitte was zu trinken" :eek::D
 

Gonzo72

Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
Wo ist den da das Problem?
Du sagst ihr was du haben möchtest und sie geht nochmal!:cool:

Von Füllsand habe ich mal was von 1,3 zu 1 gehört. Als locker und verdichtet.
wir sicher eine Tolle Grillecke, sieht bis hier schon gut und durchdacht aus:respekt:

Gruß Henning
 

imageandart

Landesgrillminister
5+ Jahre im GSV
Du solltest Dir mal Gedanken machen wie viel Brot Du in Deinem HBO backen möchtest, entsprechend muss dessen Grundfläche sein, ich würde den links aufs Fundament setzten, dann kannst rechts immer noch erweitern wenn Du einen Winkel machst und mehr Ablage brauchst, ich denke das wird sonst recht eng wenn da auch noch ein Spanferkelgrill ran soll.
Desweiteren musst Du ein wenig aufpassen das Du noch zum Hecke schneiden ran kommst... das Problem habe ich z.B. an meinem Gewächshaus, nur da ging es platztechnisch leider nicht anders....
 
OP
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H

h1ob

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Sooo untätig war ich nicht in den vergangenen Tagen.

Nachdem ich fast eine Tonne Mineralgemisch eingebracht und verdichtet habe, habe ich die Schalung gemacht, ausgerichtet und noch Folie drunter gepackt.
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Gestern habe ich dann mit meinem Schwager den Baumatten-Korb gemacht und betoniert.
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Ich bin soweit zufrieden. Jetzt muss ich mir Gedanken über die Ausmaße des HBO machen, da ich die Wände unter der Arbeitsplatte entsprechend ausrichten will.

Folgende Fragen stellen sich mir noch:
- Wie groß sollte der HBO sein? Ich möchte 2-3 Pizzen gleichzeitig machen können. Alles darüber hinaus wäre netter Luxus. Wenn ich eine Grundfläche von 90x90 cm nehme, wieviel bleibt mir davon noch nach Isolierung etc.?
- Wann darf ich das Fundament entschalen? Es ist ca. 20 cm dick.
 

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Bernias

Schlachthofbesitzer
5+ Jahre im GSV
Hallo Davor @h1ob.

Wenn das die Außenmaße sind, überlege mal meinen Ramster. Wenn Du eine Schamottekuppel bauen willst, bleiben Dir ca 60x60cm. 6 - 6,5 cm Schamottestein, etwa 6-10cm Isolierung und vielleicht 3cm Putz.
Kommt halt drauf an, ob Du außer Pizza auch Brot etc. backen möchtest. Beim Ramster wirst Du nicht soviel Holz brauchen, eine Schamotte-HBO braucht sicherlich mehr und vor allem ein längere Anheizzeit.
2-3 Pizza auf einmal backen ist schon sportlich bei einer Backzeit von 2-3 min.
Ich habe auch länger überlegt und baue jetzt einen runden Kuppelofen mit ca. 85cm Durchmesser.

Gruß
Johannes
 
OP
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h1ob

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

nach 2 Jahren Ruhe muss ich endlich mal wieder meinen Thread aus der Versenkung holen. Das Projekt kann dieses Jahr endlich fortgeführt (und hoffentlich abgeschlossen) werden. Die letzten beiden "Saisons" sind leider für weitere Haussanierungen und Nachwuchs draufgegangen :D

Aktuell ist der Grill bis Oberkante Arbeitsplatte fertig (Bilder folgen). Den HBO Bau werde ich mir sparen und habe nach langem hin und her einen Fertigofen aus Polen bestellt. Der hat ein Grundmaß von 80x80 cm und soll in ca 2 Wochen kommen. Nun möchte ich gerne die Isolierung zur Arbeitsplatte hin vorbereiten und habe an folgendes gedacht:

- Aus KS-Stein einen Rahmen in 80x80 cm in einer Steinreihe mauern. Die Steine sind ca 7 cm hoch
- in den Rahmen Foamglas Platten mit Feuerzement verkleben. Die Platten sind 6 cm dick
- Ausgleich der beiden Höhen mit Quarzsand
- Den Rahmen aus KS-Stein würde ich dann - wenn der HBO da ist - mit Feuerzement einkleistern und den Ofen aufsetzen

Ist das eine gute Idee? Hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass die Foamglas Platten nicht für den Ofenbau geeignet sein sollen. Auf der anderen Seite habe ich von genauso vielen gelesen, die Foamglas als Isolierung nutzen und zufrieden sind. Ich habe die Platten letztes Jahr schon gekauft und hätte sie sozusagen schon und müsste nichts neu kaufen.

LG
Davor
 

Rooster

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Hallo Davor,
da Du das Ganze ja unter den Ofen stellst, egal. Verkleben? Da steht der Ofen drauf, was soll verrutschen?
Den Rahmen aus KS-Stein würde ich dann - wenn der HBO da ist - mit Feuerzement einkleistern und den Ofen aufsetzen
Spricht aus meiner Sicht, nichts dagegen.
 
OP
OP
H

h1ob

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
So hier wie versprochen der aktuelle Stand. Wie man sieht habe ich unten est vorhandene Steine von einem Durchbruch im Haus receycelt und oben dann mit KS Steinen weitergemacht. Sobald es das Wetter zulässt, wird verputzt und der Sockel für den HBO gebaut. Der Feuerzement dafür ist mittlerweile auch da.

20160717_205912.jpg
 

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OP
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h1ob

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Ich musste gerade feststellen, dass es schon gut zwei Jahre her ist, dass ich das letzte mal hier geschrieben habe :o

Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Mittlerweile habe ich die ursprünglichen Pläne verworfen und aus der vergleichsweise kleinen Grillecke ist jetzt eine Terrasse geworden. Von daher bin ich nicht wirklich traurig, dass es etwas länger gedauert hat. Den Spanferkelgrill werde ich nicht mauern, statt dessen habe ich mit einen zerlegbaren Spanferkelgrill aus Edelstahl mit Motor besorgt, der letztes Jahr auch schon vier mal im Einsatz war:D

Wie gesagt ist die Idee mit der kleinen Grillecke nun zur überdachten Terrasse geworden. Ich bin sehr zufrieden und würde gerne dieses Jahr den HBO erstmalig anfeuern. Ich habe allerdings ein Problem und bin auf der Suche nach einer sinnvollen Lösung.

Wie man sieht ist die Terrasse mit Doppelstegplatten überdacht. Nun muss ich da den Abzug vom HBO durchführen. Wie kann ich das am besten machen? Ich suche eine Manschette o.ä. die auf der einen Seite dicht hält und auf der anderen Seite durch Abstand oder Dämmung nicht die Gefahr birgt, dass mir die Doppelstegplatten schmelzen. Ich weiß nicht wie hoch die Abgastemperatur im Abzug ist und würde gerne vermeiden, dass die Doppelstegplatten zu viel Hitze abbekommen.

Jemand eine Idee?

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Rooster

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Ist ja schön geworden.
Wie man sieht ist die Terrasse mit Doppelstegplatten überdacht. Nun muss ich da den Abzug vom HBO durchführen.
Frage mal die üblich Verdächtigen. Schornsteinfeger und Dachdecker.
Mein Tipp wäre: Zwei Rohre ineinander. Für das äußere eine Dachdurchführung besorgen und in die Doppelstegplatten ein möglichst großes Loch sägen. Abhängig von der Dachdurchführung.
 
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