Aber auf beiden Fotos sieht man, daß es sich nicht um Kasjackln handelt.
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Der war gut musste erst überlegen was Kasjackln ist.Aber auf beiden Fotos sieht man, daß es sich nicht um Kasjackln handelt.
100% ZustimmungDie Räucherpausen bis zu 12 Stunden wenn möglich im Haus in einem Raum bei 15 Grad und 60-75 % Luftfeuchte den Schinken hängen.
Zu viel räuchern ist mit einem Sparbrand unmöglich. Der unangenehme Rauchgeschmack entsteht nicht durch zu langes, sondern durch falsches Räuchern. Das Problem ist immer dasselbe, Rauch trifft auf Feuchtigkeit. Ob das Fleisch nicht richtig abgetrocknet ist, oder sich Kondensat am Fleisch bildet ist dabei egal. Die im Rauch enthaltenen Stoffe reagieren mit Wasser sauer, so entsteht dieser unangenehm beißende Rauchgeschmack. Mit den homöopathischen Mengen an Rauch die ein Sparbrand bringt spielt es keine Rolle ob man 8 oder 12 Durchgänge macht. Mir braucht auch niemand erzählen, dass er es herausschmeckt wenn von sechs Durchgängen fünf mit Buche und einer mit Kirsche geräuchert wurde (so etwas ähnliches hab ich mal irgendwo gelesen). Das Geräucherte das es bei uns gibt ist viel stärker geräuchert als alle "Sparbrandschinken" zusammen, es schmeckt zwar sehr stark nach Rauch, aber keinesfalls unangenehm. Im Gegenteil, es hat einen richtig schönen, runden Geschmack.Bedenke, wenn Du den Schinken zu viel räucherst kann das Fleisch auch scharf nach Rauch schmecken bzw. bitter schmecken.
Seitdem ich mein Geräuchertes zwischen den Räuchergängen immer ins warme Haus hole ist das Ergebnis um Welten besser. Auch wenn die Bedingungen dort zum Reifen nicht perfekt sind. Im Extremfall kann es wirklich sein, dass das Geräucherte von @mcberndos schon einen säuerlichen Geschmack hat, weil es eben nicht richtig abtrocknet. Ich hoffe es mal nicht. @mcberndos Probier ruhig mal ein kleines Stück.Weder abwegig noch nicht optimal, zumindest nicht für das Produkt, das wird so sogar besser, weil es länger reift.Das liefert dir aber auch die Antwort dazu, warum Reifen bei 5°C und 70%RLF abwegig ( Nachtrag: nicht optimal) ist.
Zu viel räuchern ist mit einem Sparbrand unmöglich. Der unangenehme Rauchgeschmack entsteht nicht durch zu langes, sondern durch falsches Räuchern. Das Problem ist immer dasselbe, Rauch trifft auf Feuchtigkeit. Ob das Fleisch nicht richtig abgetrocknet ist, oder sich Kondensat am Fleisch bildet ist dabei egal. Die im Rauch enthaltenen Stoffe reagieren mit Wasser sauer, so entsteht dieser unangenehm beißende Rauchgeschmack.
Da kann ich beim besten Willen nicht zustimmen.@Buggyfahrer stimmt. Nur bei 5°C und 75% RLF liegt er schon ziemlich hoch. Wenn da der Luftdurchsatz nicht passt dann schimmelts. Ansonsten langsames Abtrocknen. Aber für einen Anfänger sehr schlecht zu beherrschen.
diese Bedingungen sind also nach deiner Meinung schimmelfördernder als 15°C und 75% ?Nur bei 5°C und 75% RLF liegt er schon ziemlich hoch
relative Luftfeuchte ist relative Luftfeuchte egal bei welcher Temperatur.
Wenn der Luftdurchsatz nicht passt, dann schimmelts bei den von dir vorne irgendwo erwähnten 15° und 75%RF noch schneller, weil wärmer. Aber dafür hat man ja geräuchert!!
Richtig ist: Je niedriger die Temperatur, umso unkritischer die relative Luftfeuchte.
Da hat sich früher keiner einen Kopf gemacht. Der Luftdurchsatz war mit Sicherheit gut genug, dank fehlender "Plastikverpackung" der Häuser. Ich bin der Meinung, dass ein "natürliches" Klima für die Reifung gar nicht so falsch sein kann. Vielleicht ist es mal ein paar Tage zu feucht, aber dann kommen auch wieder Tage die etwas trockener sind. Für die feuchteren Tage hat man ja geräuchert. Ich denke dass so ein feuchtes Klima in einem kleinen Reifeschrank eher ein Problem ist als in einem großen Raum, da in letzterem mehr Luftbewegung herrscht. Mein allererstes Wammerl habe ich 4 Wochen bei Wind und Wetter im Räucherschrank gelassen, es war Temperaturen von winterlichen -5 bis frühlingshaften +15°C (Föhnwetter im Januar) ausgesetzt. Das Ergebnis war super, schön hart gereift, aber dennoch zart. Fast wie ein Bauchspeck aus Südtirol. So ein Ergebnis im Keller in einem kleinen Holzschrankerl zu erzielen ist mit großem Aufwand verbunden. Ich finde man sollte das Ganze nicht zu sehr verkomplizieren. Früher hatte niemand ein genaues Messgerät, nur alte Gewölbekeller und Dachböden. Schüsseln mit Wasser wurden aufgestellt um zu sehen ob die Temperatur unter 0°C fiel. Und trotzdem haben die alten den besten Speck und Schinken gemacht. Aber gut, vielleicht rede ich mich leicht, und habe beim ersten Mal nur Glück gehabt, und jetzt die nötige Erfahrung um die Reifebedingungen einzuschätzen.Man sollte sich auch einmal überlegen, welche RLF bei welcher Temperatur (draus resultierende absolute Feuchte) auf einem alten Dachboden herrscht.
versuche das heute auch zu vermeiden, wenn mir das Fleisch zu trocken vorkommt hänge ich feuchte Lappen rein und die Temperatur wird über das offene Fenster geregelt. Wie machen die denn das in den Südtiroler Tälern wo einmal der Wind von oben nach unten bläst und dann wieder umgekehrt?Da hat sich früher keiner einen Kopf gemacht