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Rib Vergleich (8 verschiedene) mit 6-0-0

simonmenace

Veganer
10+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,
da ich absoluter Ribfan bin und seit langem die für mich perfekten Ribs machen will, habe ich eine Versuchsreihe gestartet.
Zum Ausgangsmaterial, bei ClickandGrill bestellt:
A) Spareribs / Schälrippchen -Gourmet BBQ-


B) Baby Back Ribs / Leiterchen -Gorumet BBQ-


C) BBQ Spare Ribs / St. Louis Cut


D) Short Ribs Beef

alle 4 Ribvarianten Silberhaut abgezogen und ein kleines bißchen getrimmt und über Nacht in den Kühlschrank,
je 1x gerubbt mit meiner Spezialmischung
je 1x ungerubbt

Um 11:00 Uhr den Smoker angeheizt und dann um 12:00 Uhr für 6 Stunden ab in die GK bei 100°C.


Um 18:00 Uhr (bzw. ein paar Minuten danach) noch eingepinselt mit einer selbstgemischten BBQ-Sauce und noch mal kurz mit Hitze beaufschlagt und ab aufs Brett bzw. die Teller. Getestet hat dann meine Familie (Frau, Kinder, Bruder mit Frau und meine Mutter) mit folgendem Ergebnis (Sorry, habe die Tellerbilder in der "Hektik" vergessen) mit aufsteigender Platzierung:

4. Baby Back Ribs (B), waren sowohl gerubbt als auch ungerubbt geschmacklich gut, aber nicht mal annähernd FOB. Vom Geschmack konnte kein signifikanter Unterschied zwischen gerubbt und ungerubbt festgestellt werden

3. Short Ribs Beef (D) waren geschmacklich gut, aber nicht überragend. V.a. bei Verzehr von größeren Mengen wurde es einigen anwesenden zu viel (sehr intensiver Geschmack). Konsistenz war auch nicht zart... Rub hat hier keine positive Wirkung gehabt, nur leichter Unterschied

2. Spareribs / Schälrippchen (A) waren geschmacklich genial, gerubbt noch etwas besser da gesamtes Fleisch "gut gewürzt" geschmeckt hat. Konsistenz war ebenfalls genial, da noch etwas zu kauen war, aber fast FOB

1. BBQ Spare Ribs / St. Louis Cut (C) sind ganz knapp Sieger geworden. Trotz oder eben gerade wegen der erheblichen Fettschicht (habe ich bewußt dick dran gelassen) war das der Hammer. Zart, geschmacklich ein Abwechslung und durch die Hitze am Ende sogar eine Art Kruste an der Fettschicht. Des Weiteren absolut zart und FOB. Lediglich bei einer Testerin nicht auf Position 1, da zu fettig (alle anderen mögen es etwas durchwachsen...). Die gerubbten waren auch hier wie bei den Schälrippchen besser...

Für mich im Ergebnis extrem überraschen, da ich davor gewettet hätte, dass die Baby Backs mein Favorit sein werden. Da werde ich aber nochmals eine andere Zubereitungsvariante morgen testen und doch mal eine Zeit im Dampf (eingepackt) machen.
Des Weiteren sehr interessant, dass der Rub v.a. bei den fleischigeren Varianten zum tragen kam, oder wir sind alle geschmacklos... ;-) Ich denke, v.a. auch die BBQ-Sauce am Ende hat hier nochmals viel beeinflußt, die war sau lecker!
Sonst bin ich absoluter Beef-Fan, bei den Ribs sind mir persönöich die schweinischen lieber...

Schöne Grüße, würde mich freuen von Euch anderen Ribfans Eure Erfahrungen hier zu diskutieren und vielleicht den ein oder anderen der durch diesen Test eine eigene Testreihe startet. Weil, der eigene Geschmack entscheidet...

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Schade, dass es hiervon keine Bilder gibt.
Beef Ribs in diesen Vergleich einzubauen ist schwierig, denn die haben eine längere Garzeit - zudem sollte man hier einen speziellen Beef Rub anwenden.

:prost:
 
Bilder nachgereicht, ist mit dem Smartphone nicht so einfach... Das mit der längeren Garzeit dachte ich auch, habe aber hier im Forum vor kurzem eine deutlich kürzere Garzeit gesehen... Werde den Beefribs nochmal eine Chance geben, dann aber nicht 6-0-0. Hast Du @taigawutz einen guten Erfahrungsbericht dazu?!?
 
Ja, habe ich

8-0-0 oder 9-0-0 mit GSV-Beef Rub
Du kannst aber auch auf 3-2-1 gehen und in Rotwein dämpfen ...

:prost:
 
na dann werd ich mal 9-0-0 testen (müssen)...
Hoffe, die Bilder zeigen zumindest teilweise, wie schön der Event war. Hat riesig Spaß gemacht, wenn ich jetzt noch Tellerbilder und Verzehrbilder der Tester hinbekommen hätte, wäre es perfekt gewesen... aber dann halt beim nächten Mal!
 
Das ist ja ein komischer Cut für einen St. Louis ... das ist ja ein minimaler Anteil davon.
Nimm die Ribs auf Bild 1 und trenne dort das knorpelige Ende ab, dann hast du den St. Louis Cut....

:prost:
 
Da wär ich jetzt schon gern der Testesser.

Gruß Dingo
 
tja @Dingo , leider ist das meißte schon vorbei. wenn Du noch spontan Zeit und Lust hast, könntest Du die Baby Backs in ca. 1 Stunde testen, die sind gerade in der Aluminiumdampfphase auf dem Grill (für ca. 2 Stunden) und gehen dann noch kurz über die Hitze "zum einbrennen der BBQ-Sauce". Aber wie gesagt, mußt Dich beeilen...
 
tja @Dingo , leider ist das meißte schon vorbei. wenn Du noch spontan Zeit und Lust hast, könntest Du die Baby Backs in ca. 1 Stunde testen, die sind gerade in der Aluminiumdampfphase auf dem Grill (für ca. 2 Stunden) und gehen dann noch kurz über die Hitze "zum einbrennen der BBQ-Sauce". Aber wie gesagt, mußt Dich beeilen...
Wie weit ist das von Dingolfing aus? Hab ein schnelles Motorrad und grad vollgetankt.
 
bei Stuttgart, ich denke das wird trotzdem etwas knapp, 2 Stunden wirst schon brauchen
 
Könnte sein das es dann nicht mehr richtig heiß ist. Ich tröste mich jetzt mit US Ribeye und Kartoffelgratin. Lass Dirs schmecken

Gruß Dingo
 
Das ist ja ein komischer Cut für einen St. Louis ... das ist ja ein minimaler Anteil davon.
Nimm die Ribs auf Bild 1 und trenne dort das knorpelige Ende ab, dann hast du den St. Louis Cut....

:prost:

Ich denke auf Bild 3 sind die St.Luis Cut zu sehen, am ersten Bild steht Schälrippchen...

So definieren das die Fleischer auch hier in Ö ... Leider!!!

LG

Edith: da hob i mi vertan :-) jetzt Check ich es auch wie du es gemeint hast....
 
Schöner Erfahrungsbericht.
Finde ich immer sehr interessant sowas.

Danke!

Andi
 
Schöner Bericht zum Vergleich.
Muss mich da echt outen...hätte nicht gedacht das es zwischen den einzelnen Cuts so Geschmacksunterschiede herrschen.
Kann mir das bitte einer erklären?!
Ich hab schon einige Ribs gemacht aber bis jetzt immer nur Baby Back Ribs.
 
War gestern nicht mehr in der Lage, einen Bericht einzustellen, hatte wohl etwas viel Sonne erwischt... Aber jetzt:
Beef Ribs waren nach längerer Garzeit deutlich zarter und besser, nach 6-0-0 und ein paar Tagen Frost wurden sie nochmal 3 Stunden gedämpft (in einer Mischung aus Apfelsaft, Balsamicoessig, Holunderblütensirup, BBQ-Sauce und Wasser).
Die Babybacks diesmal genauso gedämpft wie die Beefribs, jedoch waren diese "frisch" am Vortag gerubbt. Nach den 3 Stunden im Dampf (König mit Alufolie verschlossen) noch mit BBQ-Sauce gemoppt und glasiert.
Diese Babybacks kamen bei meiner Frau und mir mit der Bestwertung weg, die restlichen Tester waren gestern leider nicht verfügbar... Und @Dingo hat ja "leider" noch eine leckere Alternativen gefunden, so dass er nicht kommen musste...
Für mich habe ich jetzt das perfekte Bild, was ich mit welchem Ausgangsmaterial und welcher Zubereitungsmethode als Ergebnis bekomme.
Babybacks werde ich ab sofort immer zuerst dämpfen, bei den anderen werde ich eher indirekt offen rangehen
 
Nie, nie, nie.
 
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