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Spanferkelerfolg aber Fragen :)

Keiner

Grillkönig
Hi,

wir haben uns vor ca 3 Wochen entschlossen uns auch mal an ein Spanferkel heranzuwagen.
Nach ein paar Ueberlegungen ging der Bau los und letzten Freitag war es dann soweit, das Ferkel hing ueber dem Feuer.

Ich haette vielleicht vorher hier ein paar Ideen holen sollen, wie es bei der Premiere ist, klappt nicht alles sofort.
Bei folgenden Fragen koennt ihr mir hoffentlich helfen:

Welchen Durchmesser sollte der Spiess haben?
Hatte oefter was von 8mm gehoert was mir zu duenn erschien und so haben wir uns fuer einen 12er entschieden. Doch auch bei dem haengt das Ferkelchen durch.

Das naechste Problem kam sogleich beim befestigen des Ferkels, die von uns angefertigten Spiesse waren allesamt viel zu breit.
Welche Masse sollte man da waehlen? Bei einigen Bildern hier sind die Spiesse in meinen Augen ja extrem lang.
Welchen Abstand sollten die Spitzen voneinander haben?
Ich habe 8er Material genommen, bei der momentanen Laenge reicht das voellig, aber auch wenn man sie noch laenger macht?


Ansonsten hat alles recht gut geklappt, ein uralter Scheibenwischermotor war unser Antrieb. Als Kohlepfanne diente ein aufgeschnittenes Fass (Fuer was gescheites reichte die Zeit nimmer :) ), Industriealufolie ersetzte die nicht vorhanden Seitenteile.
Und das Ferkelchen war lecker, nur leider fehlte es der Haut an Knusprigkeit. Die von uns geplante Hoehenverstellung ist waehrend dem Betrieb nicht nutzbar :(
Ans Einritzen habe ich auch nicht mehr gedacht.

Hier noch ein kleines Bildchen, leider nachdem schon genascht wurde:

keinersferkel.jpg



Cu
 
Hi keiner ;)

Hier mal der Link zu meinem Thread, dort sieht man z.b. auch, wie wir die Sau befestigen.
http://www.grillsportverein.de/forum/threads/schweinekino-die-zweite.88593/



Zu der dicke des Durchmessers vom Spieß:
Den Spieß, den Du im Thread siehst ist ~ 30mm dick und hat eine Wandstärke von ~4 oder 5 mm.
Wir hatten auch am Anfang unserer Spanferkelkarriere einmal das Problem, dass uns eine etwas schwere Sau fast den Spieß durchgeknickt hätte. Seit dem kommt bei uns nur noch die oben erwähnte Dicke zum Einsatz.
Hähnchen haben wir damit auch schon gegrillt, alles kein Problem gewesen ;)


Zu der zweiten Frage mit der Befestigung der Sau, auch hier hatten wir das gleiche Problem wie Du. Die Spieße waren für kleinere Ferkel einfach zu breit, also mussten wir sie krummschlagen, damit wir sie in den Schinken treiben konnten.
Deshalb benutzen wir jetzt Stangen, die man - wie man gut sehen kann - außen um das Ferkel herum sind und so das Ferkel fixieren. So kann man die größe, je nach Ferkel, variieren und wenn das Ferkel fertig ist, dann muss man nur paar Schrauben lösen und schon liegt ist es Schnittbereit auf der Zerlegeplatte.

Zur dritten Frage mit der Kruste:
Einfach eine gute halbe Stunde vor Grillende die Kruste immer wieder mit Salzwasser einpinseln und etwas mehr Hitze geben, dass sollte die Kruste knusprig machen :)
 
Danke fuer die Antworten :)

Sturmhart schrieb:
Den Spieß, den Du im Thread siehst ist ~ 30mm dick und hat eine Wandstärke von ~4 oder 5 mm.

Hmm hatte Vollmaterial genommen, da es bei 12er Material guenstiger ist. Muss mal schauen was so ein Rohr kostet.
Vorne und hinten zugeschweisst, bzw Spitze drauf?
Schon beim 12er wollte das Schweinderl nicht so gern schlucken, da ist 30er ja noch ein ganz anderes Kaliber :)

Btw hatte nur 15Kg, so ein 42er Schwein duerfte meinen ganzen Grill zum Einturz bringen ;)

Deshalb benutzen wir jetzt Stangen, die man - wie man gut sehen kann - außen um das Ferkel herum sind und so das Ferkel fixieren.

Das ist auch eine Idee, muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Danke.

Einfach eine gute halbe Stunde vor Grillende die Kruste immer wieder mit Salzwasser einpinseln und etwas mehr Hitze geben, dass sollte die Kruste knusprig machen :)

Auf Salzwasser bin ich nicht gekommen.
Habe anfangs ein Kraeuteroel benutzt und zwischendurch mit Bier uebergossen. Zum Ende hin etwas Honig drueber verteilt, was vom Geschmack her sehr gut ankam.
Das Problem mit mehr Hitze ist wohl die Fehlkonstruktion der Hoehenverstellung, aber darueber denken wir schon nach :)
Das Schweinderl hing bei uns ca 90cm ueber dem Feuer.

Cu
 
Ansonsten hat alles recht gut geklappt, ein uralter Scheibenwischermotor war unser Antrieb

Das mit dem Scheibenwischermotor hat einen haken. Er hat zuviel spiel und das Schweinchen "hüpft" dann immer bei jeder Umdrehung. Das macht sich dann mit blasser Haut bemerkbar. Nimm am besten einen Antrieb mit einem großen Schneckengetriebe der ist dann sogar selbsthemmend. Solch einen Motor bekommst du am besten bei German Parcel ,UPS usw. Die benutzen solche Motoren für Ihre Förderbänder. Frag halt mal ob sie einen alten durchgebrannten haben, den du dann neu wickelst oder Wickeln lässt.

Gruß Uwe
 
Zur dritten Frage mit der Kruste:
Einfach eine gute halbe Stunde vor Grillende die Kruste immer wieder mit Salzwasser einpinseln und etwas mehr Hitze geben, dass sollte die Kruste knusprig machen

Sorry das ich das sagen muß das ist falsch!. Wenn du die Kruste am ende der garzeit aufbauen möchtest funktioniert das nur noch ganz schlecht, denn die Haut ist dann schon hart und kann nicht mehr platzen!
Besser ist das (und so mache ich das immer) ((auch wenn jetzt manche schreihen warmduscher)) Das Wutzchen die ersten 2 Stunden in Folie bis die Haut ganz schlaprig und weich ist. Anschlißend kannst du Ihr dann kräftig mit viel Hitze einen verbraten. Anschließend mit mäßiger Hitze vorsichtig durchziehen lassen. Wie gesagt, ich mach das immer so und bei mir streiten Sie sich sogar um die Ohren und den Schwanz.

Schweinehachsen soll man ja auch 10 min vorkochen, daß die Schwarte schön weich wird und dann ausreichend platzen kann!

Gruß Uwe
 
Das es falsch ist kann ich nicht unterschreiben, da bei uns die Haut auch knusprig wird. Jeder hat eben seine eigene Methode, ich bin kein Freund der Alufolie aber deshalb ist nicht gleich falsch ;)
Ist eben wie im ganzen Leben: überall Kniffe abgucken und dann selber entscheiden, was gut für einen ist.
 
Das es falsch ist kann ich nicht unterschreiben, da bei uns die Haut auch knusprig wird. Jeder hat eben seine eigene Methode, ich bin kein Freund der Alufolie aber deshalb ist nicht gleich falsch
Ist eben wie im ganzen Leben: überall Kniffe abgucken und dann selber entscheiden, was gut für einen ist.

Ich habe mir lange überlegt ob ich das Wort falsch verwenden soll. Ich habe mich denoch für falsch entschieden weil es einfach falsch ist. Beim Spanferkel ist es wie beim normalen Kochen, die reihenfolge sollte (muß ) eingehalten werden. Ich kann keine super knusprige Kruste bekommen wenn ich erst am ende der garzeit mit der bildung anfange. Die Haut ist dann schon so hart daß keine gescheite Krustenbildung mehr möglich ist. Selbst mit einem Bunsenbrenner tust du Dir dabei schwer.

Das ist nicht nur meine meinung sondern Fakt.
Es bleibt aber jeden selber überlassen wie er es macht und ich möchte mich natürlich für das Wort "falsch" entschuldigen sollte ich Dir damit auf den Schlips getreten sein.

Ein freunlicher Gruß Uwe

PS: Ich habe etliche Ferkelchen hinter mir und auch die amendedergarzeitkrustenbildmetode versucht!
 
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