Hallo an alle wackeren Schweinegriller.
Und die es werden wollen.
Im Juni habe ich eine Spansau bei Bekannten vom schlachten bis zum Grillen, nach genauen Anweisungen und ordentlich erprobten Gerät gegrillt. Danach war ich der Meinung fit für´s Spanferkelgrillen zu sein. Weit gefehlt.
Mein Grill wurde mit einem Scheibenwischermotor vom Galaxy aufgerüstet, der Antrieb über eine viel zu lange Kette. Ohne Schwein lief er ja dann stufenlos regelbar von 4 bis 15 u/min
Dann der Spiess und die Befestigung, ein Grauen, wenn ich daran denke.
Hier im Forum habe ich dann einen genialen Grill gesehen, der mit Edelstahlrohren am Umfang das Schwein fixiert. Diese Lösung werde ich dankend übernehmen.
Auch wird der Antrieb nach einem Vorbild hier aus dem Forum umgebaut und mit Keilriemen erfolgen.
So nun kommt der Ablauf:
Am 18.August wurde das Schwein mit 42 kg Lebendgewicht beim Bauern zu mir nach Hause geholt und geschlachtet. Anschliessend zum Veterinär und dann ab zum Fleischer.
Dort liess ich das Tier injizieren und würzen. Am nächsten Tag wurde es dann im Konvektomaten gut 2 Stunden vorgegart und die Schwarte bekam dabei schon Farbe. Übrigens die Schwarte wird wirklich braun und knusprig, wenn man nicht pinselt und einfach fertig grillt.
Am 20. August Samstag 14 Uhr bekann ich mit dem Aufspiessen. Einfach grausam die Tortur den Spiess durch die gut noch 29 kg wiegende Sau zu bekommen. Jetzt das Teil auf den Grill gewürgt. Inzwischen kam Felix als rettender Engel und wir drahteten das Schwein am Spiess fest. Motor an und schon ging die Unwucht los, das Vieh flog und schlug umsich, bis der klügere nachgab. Die Kette lief ab und die Stimmung war erst einmal am Boden. Wir entschlossen uns das Scwein abwechselnd per Hand zu drehen.
Die Kurbel hatte ich glücklicherweise noch nicht abgesägt!!
Durch das vorgaren und injizieren mit Pökellake waren die Chancen gar nicht so schlecht das das Schwein doch noch essbar würde.
So nach gut 3 Stunden haben wir es abgenommen und auf einem grossen Fleischbrett zerlegt. Hier mussten wir die schmerzliche Erfahrung machen, dass die Kerntemperatur durch unserer Spielerei sicher nicht erreicht wurde, auf ein Thermometer hatte ich ja mit meiner Erfahrung verzichtet.
Im Schulterbereich und im Keuleninneren war es fast roh. Da wir aber nur gut 19 Esser waren, reichte das inzwischen fertige Fleisch aus.
Einige Stücken wurden dann zum Gaudi mit Stöcken im Feuer noch nachgegart.
Es hat doch noch ein gutes Ende gefunden.
Alle wurden satt und am nächsten Tag mussten die Reste schnell verarbeitet werden. Ein Stück im Kühlschrank war am Montag dann schon sauer, ein Zeichen für die zu geringe Kerntemperatur. Inzwischen bin ich der Erde wieder ein Stück näher und am 3. Oktober wird nach dem Umbau des Grills ein 12 kg Ferkel im kleinen Familienkreis gegrillt. Ich denke das ich dann sagen kann ich bin auch ein Spanferkelgriller.
Hier jetzt das Schwein auf dem Weg vom Bauern zu uns.
Jetzt wird das Schwein rasiert
Jens dreht die letzten Runden
Endlich kann gegessen werden.
Hier sieht man das Fleischbrett. Ich habe es extra für solche Sachen gebaut. Auch die Reste des Antriebes sind sichtbar.
Jens beim Zerlegen
Also, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Viel Spass bei euren Schweinchen und danke für die Tipps.
VG Cookiegriller
Und die es werden wollen.
Im Juni habe ich eine Spansau bei Bekannten vom schlachten bis zum Grillen, nach genauen Anweisungen und ordentlich erprobten Gerät gegrillt. Danach war ich der Meinung fit für´s Spanferkelgrillen zu sein. Weit gefehlt.
Mein Grill wurde mit einem Scheibenwischermotor vom Galaxy aufgerüstet, der Antrieb über eine viel zu lange Kette. Ohne Schwein lief er ja dann stufenlos regelbar von 4 bis 15 u/min
Dann der Spiess und die Befestigung, ein Grauen, wenn ich daran denke.
Hier im Forum habe ich dann einen genialen Grill gesehen, der mit Edelstahlrohren am Umfang das Schwein fixiert. Diese Lösung werde ich dankend übernehmen.
Auch wird der Antrieb nach einem Vorbild hier aus dem Forum umgebaut und mit Keilriemen erfolgen.
So nun kommt der Ablauf:
Am 18.August wurde das Schwein mit 42 kg Lebendgewicht beim Bauern zu mir nach Hause geholt und geschlachtet. Anschliessend zum Veterinär und dann ab zum Fleischer.
Dort liess ich das Tier injizieren und würzen. Am nächsten Tag wurde es dann im Konvektomaten gut 2 Stunden vorgegart und die Schwarte bekam dabei schon Farbe. Übrigens die Schwarte wird wirklich braun und knusprig, wenn man nicht pinselt und einfach fertig grillt.
Am 20. August Samstag 14 Uhr bekann ich mit dem Aufspiessen. Einfach grausam die Tortur den Spiess durch die gut noch 29 kg wiegende Sau zu bekommen. Jetzt das Teil auf den Grill gewürgt. Inzwischen kam Felix als rettender Engel und wir drahteten das Schwein am Spiess fest. Motor an und schon ging die Unwucht los, das Vieh flog und schlug umsich, bis der klügere nachgab. Die Kette lief ab und die Stimmung war erst einmal am Boden. Wir entschlossen uns das Scwein abwechselnd per Hand zu drehen.
Die Kurbel hatte ich glücklicherweise noch nicht abgesägt!!
Durch das vorgaren und injizieren mit Pökellake waren die Chancen gar nicht so schlecht das das Schwein doch noch essbar würde.
So nach gut 3 Stunden haben wir es abgenommen und auf einem grossen Fleischbrett zerlegt. Hier mussten wir die schmerzliche Erfahrung machen, dass die Kerntemperatur durch unserer Spielerei sicher nicht erreicht wurde, auf ein Thermometer hatte ich ja mit meiner Erfahrung verzichtet.
Im Schulterbereich und im Keuleninneren war es fast roh. Da wir aber nur gut 19 Esser waren, reichte das inzwischen fertige Fleisch aus.
Einige Stücken wurden dann zum Gaudi mit Stöcken im Feuer noch nachgegart.
Es hat doch noch ein gutes Ende gefunden.
Alle wurden satt und am nächsten Tag mussten die Reste schnell verarbeitet werden. Ein Stück im Kühlschrank war am Montag dann schon sauer, ein Zeichen für die zu geringe Kerntemperatur. Inzwischen bin ich der Erde wieder ein Stück näher und am 3. Oktober wird nach dem Umbau des Grills ein 12 kg Ferkel im kleinen Familienkreis gegrillt. Ich denke das ich dann sagen kann ich bin auch ein Spanferkelgriller.
Hier jetzt das Schwein auf dem Weg vom Bauern zu uns.
Jetzt wird das Schwein rasiert
Jens dreht die letzten Runden
Endlich kann gegessen werden.
Hier sieht man das Fleischbrett. Ich habe es extra für solche Sachen gebaut. Auch die Reste des Antriebes sind sichtbar.
Jens beim Zerlegen
Also, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Viel Spass bei euren Schweinchen und danke für die Tipps.
VG Cookiegriller
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