Also, für einen Krustenbraten bei 1 kg benötige ich indirekt in der Kugel 1 Stunde (ca. 200 Grad) und nehme den mit ca. 80 Grad Kerntemp. raus.
Der gefüllte Spießbraten (auch 1 kg) hatte unter denselben Konditionen (Temperatur, Zeit) 60 Grad. Warum sollte der länger drin bleiben? Ich führe die andere Kerntemp. definitiv auf die Füllung zurück.
Hier nochmal das Rezept im Wortlaut:
Rheinischer Spießbraten
Zutaten:
1kg.Schweinehals ohne Knochen, 150gr. geräucherter Bauch, 1 große Zwiebel, 1Teelöffel Senf, Salz, Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel.
Zubereitung:
in den Schweinehals von der Kammseite eine Tasche schneiden, diese dann mit Senf ausreiben.
Den geräucherten Bauch und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, vermengen und in die Tasche füllen.
Anschließend die Tasche verschließen und den ganzen Schweinehals mit Bindfaden (wie Rollbraten) in Form bringen.
Den gebundenen Schweinehals mit Pfeffer, Paprika, wenig Salz und Kreuzkümmel würzen.
Das war es dann schon.
Eventuell die Gewürze über Nacht einziehen lassen, oder aber direkt ab in den Backofen bei ca.150 Grad und für etwa 1,5 Stunden. Ob die Garzeit ausreichend ist, stellt man am besten mit einem Brat-Thermometer fest. Wenn die Kerntemperatur des Braten 60 Grad mißt, ist dieser fertig.