Test Weber Go Anywhere Holzkohlegrill
Kategorie: Grillgerät
Weber go anywhere Holzkohlegrill für unterwegs
79,90 EUR
Gekauft bei Struth Baumarkt, Ingelheim
HxBxT 37 x 53 x 31, ca 6 kg
Vergleichbar mit SOH, Weber Smokey Joe ...
Gut verarbeiteter und durchdachter Grill für die Steaks zwischendurch.
Der Hersteller über das Gerät:
53 cm breit und ganz schön pfiffig mit seinen 2 Lüftungsschiebern im Deckel und Lüftungsschieber im Kesselboden. Porzellanemaillierter Deckel und Kessel. Die schwenkbaren Beine sichern den Deckel für den Transport. Ideal für Picknick und Camping. Bis zu 10 Jahren Garantie.
Ich grille bereits mit einem 57 cm OTS von Weber. Vorher habe ich insbesondere mit Gas gegrillt und für Holzkohle gab es einen 60 cm Schwenkgrill. Nachdem ich über die Kugel an die Holzkohlegrillerei gekommen bin, ist auch für unterwegs der CRAMER Standardgasgrill keine wirkliche Option. Für die Grilltour an den Rhein habe ich dann nach einem passenden Mobilgrill gesucht. Einen Smokey Joe habe ich im April zum Geburtstag verschenkt, da mein Bruder noch keine Möglichkeiten zum indirekten Grillen hatte. In ihm kann man auch ein BBC grillen, wenn der Mistkratzer keine Mutantenmaße hat.
Für mich brauchte ich aber eine richtige Mobillösung, die unter Umständen auch in den Kofferraum des Smart Roadster passt. Den SOH habe ich mir lediglich auf Fotos betrachtet und dort sah er mir ein bisschen zu wackelig aus. Da der Weber Deutschland Vertrieb bei uns in Ingelheim sitzt, haben wir einen sehr gut ausgestatteten Baumarkt, wo ich mir den go anywhere anschauen konnte.
Das Gerät ist vernünftig verarbeitet und schnell zusammenzubauen. Die Technik ist einfach, aber sehr praktisch, da man den Deckel verschließen kann und so bereits die erforderlichen Briketts zum Transport im Grill lagern kann.
Etwas zu optimistisch habe ich einen kompletten AZK mit Briketts und Kohle angefeuert und den Grill erstmal geduldig aufgeheizt / eingebrannt. Erste Schwierigkeiten gab es mit dem Grillrost, den man mit etwas Druck in die Führungsschiene pressen muss. Erst hatte ich gedacht, die große Anfangshitze hätte das Gerät so verzogen, dass der Rost nicht mehr drauf passt.
Gut zu bedienen ist die Einstellung der Grilltemperatur über die seitlichen Lüftungsschieber. So lässt sich die fehlende Möglichkeit die Rosthöhe zu verstellen bestens ausgleichen. Dies ist am Anfang für Direktgriller erst sehr schwierig, wenn man aber auch nur einen halben Anzündkamin als Brennmaterial verwendet kann man ganz gute Temperaturzonen schaffen.
Der Grillrost kann mit seinen 34 x 25 cm Nutzfläche gut 2 Steaks und 4 Würstchen fassen. Dies reicht für 4 Personen als erster Gang schon recht weit.
Wegen der Bullenhitze bei kompletter Befeuerung muss auch niemand lange auf den zweiten Gang warten. Bei dem Grillrost handelt es sich um einen mit der bekannten Dreifachbeschichtung veredelten Rost, der bei guter Hitze feine Brandings schafft und gut zu reinigen ist.
Der Kohlerost hat auch das webertypische Problem, dass man am besten mit Briketts heizt, da Holzkohle doch durchfallen kann. Nach dem Grillen kann man alle Lüftungsöffnungen (2 unten / 2 im Deckel) schließen und die Glut ersticken. Dies geht hier viel schneller als beim OTS, da das Volumen natürlich um einiges geringer ist. Wenn man danach gemütlich isst und auch noch ein Bierchen trinkt, ist der Grill auch schon transportbereit. Die Fluchtautomatik der hitzebeständigen Tasche des SOH vermisst man damit nicht wirklich.
Mit den drei Griffen aus glasfaserverstärktem Nylon lässt sich der Grill gut handhaben. Will man Stücke indirekt grillen muss man zum Nachlegen von Briketts natürlich den kompletten Grillrost abheben. Aber ein Pulled Pork kann man im Miniweber auch vergrillen, da sich die Temperatur gut steuern lässt. Der Deckel lässt sich beim Vorglühen als Windschutz und beim Wenden des Grillguts prima am Grill einhängen.
Nach der ersten Vergrillung bin ich schon sehr zufrieden und freue mich auf einige Outdooreinsätze in diesem Sommer.
Fazit: Feiner Schuhkarton mit tollem Größen / Grillverhältnis
Cheerio
Big Jova
Kategorie: Grillgerät
Weber go anywhere Holzkohlegrill für unterwegs
79,90 EUR
Gekauft bei Struth Baumarkt, Ingelheim
HxBxT 37 x 53 x 31, ca 6 kg
Vergleichbar mit SOH, Weber Smokey Joe ...
Gut verarbeiteter und durchdachter Grill für die Steaks zwischendurch.
Der Hersteller über das Gerät:
53 cm breit und ganz schön pfiffig mit seinen 2 Lüftungsschiebern im Deckel und Lüftungsschieber im Kesselboden. Porzellanemaillierter Deckel und Kessel. Die schwenkbaren Beine sichern den Deckel für den Transport. Ideal für Picknick und Camping. Bis zu 10 Jahren Garantie.
Ich grille bereits mit einem 57 cm OTS von Weber. Vorher habe ich insbesondere mit Gas gegrillt und für Holzkohle gab es einen 60 cm Schwenkgrill. Nachdem ich über die Kugel an die Holzkohlegrillerei gekommen bin, ist auch für unterwegs der CRAMER Standardgasgrill keine wirkliche Option. Für die Grilltour an den Rhein habe ich dann nach einem passenden Mobilgrill gesucht. Einen Smokey Joe habe ich im April zum Geburtstag verschenkt, da mein Bruder noch keine Möglichkeiten zum indirekten Grillen hatte. In ihm kann man auch ein BBC grillen, wenn der Mistkratzer keine Mutantenmaße hat.
Für mich brauchte ich aber eine richtige Mobillösung, die unter Umständen auch in den Kofferraum des Smart Roadster passt. Den SOH habe ich mir lediglich auf Fotos betrachtet und dort sah er mir ein bisschen zu wackelig aus. Da der Weber Deutschland Vertrieb bei uns in Ingelheim sitzt, haben wir einen sehr gut ausgestatteten Baumarkt, wo ich mir den go anywhere anschauen konnte.
Das Gerät ist vernünftig verarbeitet und schnell zusammenzubauen. Die Technik ist einfach, aber sehr praktisch, da man den Deckel verschließen kann und so bereits die erforderlichen Briketts zum Transport im Grill lagern kann.
Etwas zu optimistisch habe ich einen kompletten AZK mit Briketts und Kohle angefeuert und den Grill erstmal geduldig aufgeheizt / eingebrannt. Erste Schwierigkeiten gab es mit dem Grillrost, den man mit etwas Druck in die Führungsschiene pressen muss. Erst hatte ich gedacht, die große Anfangshitze hätte das Gerät so verzogen, dass der Rost nicht mehr drauf passt.
Gut zu bedienen ist die Einstellung der Grilltemperatur über die seitlichen Lüftungsschieber. So lässt sich die fehlende Möglichkeit die Rosthöhe zu verstellen bestens ausgleichen. Dies ist am Anfang für Direktgriller erst sehr schwierig, wenn man aber auch nur einen halben Anzündkamin als Brennmaterial verwendet kann man ganz gute Temperaturzonen schaffen.
Der Grillrost kann mit seinen 34 x 25 cm Nutzfläche gut 2 Steaks und 4 Würstchen fassen. Dies reicht für 4 Personen als erster Gang schon recht weit.
Wegen der Bullenhitze bei kompletter Befeuerung muss auch niemand lange auf den zweiten Gang warten. Bei dem Grillrost handelt es sich um einen mit der bekannten Dreifachbeschichtung veredelten Rost, der bei guter Hitze feine Brandings schafft und gut zu reinigen ist.
Der Kohlerost hat auch das webertypische Problem, dass man am besten mit Briketts heizt, da Holzkohle doch durchfallen kann. Nach dem Grillen kann man alle Lüftungsöffnungen (2 unten / 2 im Deckel) schließen und die Glut ersticken. Dies geht hier viel schneller als beim OTS, da das Volumen natürlich um einiges geringer ist. Wenn man danach gemütlich isst und auch noch ein Bierchen trinkt, ist der Grill auch schon transportbereit. Die Fluchtautomatik der hitzebeständigen Tasche des SOH vermisst man damit nicht wirklich.
Mit den drei Griffen aus glasfaserverstärktem Nylon lässt sich der Grill gut handhaben. Will man Stücke indirekt grillen muss man zum Nachlegen von Briketts natürlich den kompletten Grillrost abheben. Aber ein Pulled Pork kann man im Miniweber auch vergrillen, da sich die Temperatur gut steuern lässt. Der Deckel lässt sich beim Vorglühen als Windschutz und beim Wenden des Grillguts prima am Grill einhängen.
Nach der ersten Vergrillung bin ich schon sehr zufrieden und freue mich auf einige Outdooreinsätze in diesem Sommer.
Fazit: Feiner Schuhkarton mit tollem Größen / Grillverhältnis
Cheerio
Big Jova