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[#WeilDieSoLeckerSind] mal wieder Martin seine Ostfriesischen Hauswürste

emmeff

Dauer-Hobbygriller
10+ Jahre im GSV
Moin Zusammen,

nachdem die Räucherschinken fertig waren, blieb der Netz-Reifeschrank im Keller nur für gute 24 Stunden verwaist.
Es ging direkt mit einer Nachproduktion meiner Hauswürste weiter.

Bei Schlachter Lay in Veenhusen hatte ich jeweils gute 2 kg Schweinenacken und Schweinebauch gekauft. Dazu 15 m 26/28er Schafsaitling und 500 g NPS mitgenommen. Die füllfertigen Saitlinge gab es für 0,50€/m, das NPS gab es so dazu.

Der Schweinenacken, den ich hier bereits in Scheiben geschnitten hatte.
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Und der Schweinebauch. Wirklich gute Qualität.
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Alles wurde in wolffähige Streifen geschnitten,
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gewürzt
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und ordentlich vermengt.
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Die GN-Schale kam über Nacht in den Kühlschrank.

Hier das Rezept:
Ostfriesische Hauswürste: 50% Schweinenacken, 50% Schweinebauch
Gewürze pro KG Fleisch:
22 g NPS
5 g Pfeffer schwarz
1 g Macis-Blüte
3 g Kümmel gemahlen
3 g Kümmel ganz
1 g Knoblauchgranulat
4 g Zucker
1 g Paprika süß
2 g Senfmehl
2 g Ingwerpulver
1 g Koriander
20 g Rum

26/28er Schafsaitling

Vom Wolfen und Mengen habe ich keine Fotos, bei Interesse gerne hier nachschauen.


Ich habe sie gezählt: Es sind 42 Stück.
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Die bring ich jetzt - auf 3 Stangen - in den Keller.
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Die Stangen hatte ich von meinem Schlachter "für lau" bekommen (einige davon habe iich an Andreas @Ganse weiter gegeben). Ich hab sie mir passend gesägt. So passen sie perfekt in den Stoffschrank und auch in den Borniak.

Hier sollen sie jetzt für 3 Tage zum Trocknen hängen. Bei guten 13° und um die 65% RLF. Das passt.
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Drei Tage später muß ich an meinem Arbeitsplatz erstmal Schnee räumen. Auf dem Schuppendach rechts sieht man, wieviel Schnee gefallen war.
Gute 10 cm, da schmunzeln die Süddeutschen nur drüber, aber für Ostfriesland ist das total ungewöhnlich, zumal in einer Nacht.
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Und dazu echt kalt! Wann war es hier so kalt? - das ist ewig her. Definitiv nicht, solange ich räucher und wurste...
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Aber dem Borniak macht das natürlich nix. Ordentlich vorgeheizt, dann die Würste rein und mit Gebläse für eine Stunde weiter getrocknet.
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Anschließend gab es für 4 Stunden Buchenrauch bei konstanten 27° Ofen-Temperatur.
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Danach sahen die Würste so aus.
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Und so nach dem 3. Räuchergang. Das gefällt mir.
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Da sie uns aber so noch viel zu weich sind (ja, Rüdiger @Schönwetter-Angler , ich weiß...), hänge ich sie noch für einige Tage in den Kellerschrank.
Nach 4 Tagen bei guten 13° und knapp 70% RLF waren sie "vom Griff her" für uns fest genug.

Da liegt die Pracht.
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Vakuumiert habe ich sie in 9 Beuteln zu je 4, 5 oder 6 Stück. Jeder Beutel wiegt knapp 300 g. Das ist die Menge, die für uns zwei für eine Mahlzeit ideal ist
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Die Beutel kamen dann in den Kühlschrank.

Nach 8 Tagen im Vakuum habe ich einen Beutel an- und die Würste aufgeschnitten.
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Ich finde, das kann man so akzeptieren.

Und so essen wir unsere Hauswürste am liebsten:
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Mit frisch aufgeschnittenem Ostfriesischen Schwarzbrot und selbst eingelegten süßsauren Burgergurken (das Rezept findet ihr hier), dazu ein dunkles Bier, hier ein Flens.
Mit dem Foto war ich etwas zu langsam, die schöne Blume auf dem Bierglas hatte sich bereits "wech gemacht".

Das war wieder sehr lecker.
Die Aromen der Würste hatten sich schon etwas entwickelt, werden aber nach unseren bisherigen Erfahrungen im Vakuum noch deutlich besser.
Für die nächste Zeit ist unser Vorrat an Hauswürsten gesichert.

Mein Borniak - in memoriam @pfannendoc


Soviel von mir.
Danke fürs Reinschauen.


Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
Da werden Kindheitserinnerungen wach. So eine Wurst wurde bei uns immer in Scheiben geschnitten und auf den Erbsen- und Möhreneintopf gelegt.

Je trockener die Wurst, desto besser, dann hat die sich mit der Flüssigkeit aus dem Eintopf vollgesogen 😍
 
Ui, dass schaut aber perfekt aus :clap2:
 
Schöner Bericht!

Die Hauswürste sind lecker und so wie Du mögen wir sie auch gern etwas härter.

Auf meinen Räucherstangen von Dir hingen zuletzt die Schimmelsalamisticks…
Die reifen jetzt grade weiter in Deinem ehemaligen Porti, so schließt sich der Kreis! :D
 
Da werden Kindheitserinnerungen wach. So eine Wurst wurde bei uns immer in Scheiben geschnitten und auf den Erbsen- und Möhreneintopf gelegt.

Je trockener die Wurst, desto besser, dann hat die sich mit der Flüssigkeit aus dem Eintopf vollgesogen 😍
Moin Nils,

ja, das kann ich mir auch gut vorstellen.


Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
astreine Würste.
Dicken Dank, Daniel.
Die müssen auch gut für die Verdauung sein, bei 6g Kümmel
Unbedingt.
Man könnte sie wohl mit Fug und Recht auch "Kümmel-Knacker" nennen.
Wer keinen Kümmel mag, sollte die ganzen Kümmelsamen weglassen und den gemahlenen Kümmel auf 2 g reduzieren. Aber nicht komplett weglassen.


Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
Schöner Bericht!
Die Hauswürste sind lecker
Besten Dank, Andreas.
Auf meinen Räucherstangen von Dir hingen zuletzt die Schimmelsalamisticks…
Die reifen jetzt grade weiter in Deinem ehemaligen Porti, so schließt sich der Kreis!
Da sachste schreibste was...
Steht der Porti immer noch gut da? Noch nicht zuviel Rost?
Der wird ja bald 10 Jahre alt, ich glaub, nächsten Monat.
Ich hatte zwar den originalen EVP von 150€ bezahlt, aber die Investition hat sich wirklich gelohnt (und ich mein jetzt nicht nur für dich...).


Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
Moin Zusammen,

nachdem die Räucherschinken fertig waren, blieb der Netz-Reifeschrank im Keller nur für gute 24 Stunden verwaist.
Es ging direkt mit einer Nachproduktion meiner Hauswürste weiter.

Bei Schlachter Lay in Veenhusen hatte ich jeweils gute 2 kg Schweinenacken und Schweinebauch gekauft. Dazu 15 m 26/28er Schafsaitling und 500 g NPS mitgenommen. Die füllfertigen Saitlinge gab es für 0,50€/m, das NPS gab es so dazu.

Hier der Schweinenacken, den ich bereits in Scheiben geschnitten hatte.
Anhang anzeigen 3798510

Und der Schweinebauch. Wirklich gute Qualität.
Anhang anzeigen 3798511

Alles wurde in wolffähige Streifen geschnitten,
Anhang anzeigen 3798512

gewürzt
Anhang anzeigen 3798513

und ordentlich vermengt.
Anhang anzeigen 3798514
Die GN-Schale kam über Nacht in den Kühlschrank.

Hier das Rezept:
Ostfriesische Hauswürste: 50% Schweinenacken, 50% Schweinebauch
Gewürze pro KG Fleisch:
22 g NPS
5 g Pfeffer schwarz
1 g Macis-Blüte
3 g Kümmel gemahlen
3 g Kümmel ganz
1 g Knoblauchgranulat
4 g Zucker
1 g Paprika süß
2 g Senfmehl
2 g Ingwerpulver
1 g Koriander
20 g Rum

26/28er Schafsaitling

Vom Wolfen und Mengen habe ich keine Fotos, bei Interesse gerne hier nachschauen.


Ich habe sie gezählt: Es sind 42 Stück.
Anhang anzeigen 3798515

Die bring ich jetzt - auf 3 Stangen - in den Keller.
Anhang anzeigen 3798516
Die Stangen hatte ich von meinem Schlachter "für lau" bekommen (einige davon habe iich an Andreas @Ganse weiter gegeben). Ich hab sie mir passend gesägt. So passen sie perfekt in den Stoffschrank und auch in den Borniak.

Hier sollen sie jetzt für 3 Tage zum Trocknen hängen. Bei guten 13° und um die 65% RLF. Das passt.
Anhang anzeigen 3798517

Drei Tage später muß ich an meinem Arbeitsplatz erstmal Schnee räumen. Auf dem Schuppendach rechts sieht man, wieviel Schnee gefallen war.
Gute 10 cm, da schmunzeln die Süddeutschen nur drüber, aber für Ostfriesland ist das total ungewöhnlich, zumal in einer Nacht.
Anhang anzeigen 3798518

Und dazu echt kalt! Wann war es hier so kalt? - das ist ewig her. Definitiv nicht, solange ich räucher und wurste...
Anhang anzeigen 3798519

Aber dem Borniak macht das natürlich nix. Ordentlich vorgeheizt, dann die Würste rein und mit Gebläse für eine Stunde weiter getrocknet.
Anhang anzeigen 3798520

Anschließend gab es für 4 Stunden Buchenrauch bei konstanten 27° Ofen-Temperatur.
Anhang anzeigen 3798521

Danach sahen die Würste so aus.
Anhang anzeigen 3798522

Und so nach dem 3. Räuchergang. Das gefällt mir.
Anhang anzeigen 3798523

Da sie uns aber so noch viel zu weich sind (ja, Rüdiger @Schönwetter-Angler , ich weiß...), hänge ich sie noch für einige Tage in den Kellerschrank.
Nach 4 Tagen bei guten 13° und knapp 70% RLF waren sie "vom Griff her" für uns fest genug.

Da liegt die Pracht.
Anhang anzeigen 3798524Anhang anzeigen 3798525

Vakuumiert habe ich sie in 9 Beuteln zu je 4, 5 oder 6 Stück. Jeder Beutel wiegt knapp 300 g. Das ist die Menge, die für uns zwei für eine Mahlzeit ideal ist
Anhang anzeigen 3798526
Die Beutel kamen dann in den Kühlschrank.

Nach 8 Tagen im Vakuum habe ich einen Beutel an- und die Würste aufgeschnitten.
Anhang anzeigen 3798527Anhang anzeigen 3798528
Ich finde, das kann man so akzeptieren.

Und so essen wir unsere Hauswürste am liebsten:
Anhang anzeigen 3798529
Mit frisch aufgeschnittenem Ostfriesischen Schwarzbrot und selbst eingelegten süßsauren Burgergurken, dazu ein dunkles Bier, hier ein Flens.
Mit dem Foto war ich etwas zu langsam, die schöne Blume auf dem Bierglas hatte sich bereits "wech gemacht".

Das war wieder sehr lecker.
Die Aromen der Würste hatten sich schon etwas entwickelt, werden aber nach unseren bisherigen Erfahrungen im Vakuum noch deutlich besser.
Für die nächste Zeit ist unser Vorrat an Hauswürsten gesichert.

Mein Borniak - in memoriam @pfannendoc


Soviel von mir.
Danke fürs Reinschauen.


Gruß aus Ostfriesland

Martin
Die sehen toll aus 👍😋
Warum habe ich das noch nicht nachgebaut🤔
 
Frage:
Hast Du mit 4,5 gewolft ?
 
Die gute Leggedör Schürze vom „Mit Wurst auf Kurs“ Kurs. Hab ich irgendwo glaube ich auch noch…
Da sachste schreibste was...
Steht der Porti immer noch gut da? Noch nicht zuviel Rost?
Der ist von innen ja gut ausgeräuchert und steht -wenn er nicht benutzt wird- trocken in der Garage. Nennenswert Rost ist da nicht dran, der kann noch einige Jahre mit! 😊
aber die Investition hat sich wirklich gelohnt (und ich mein jetzt nicht nur für dich...).
Win-win! ;)
Gruß aus Ostfriesland
Gruß zurück aus der Region um Bologna, hab einen dienstlichen Ausflug gewonnen heute und morgen… ;)
 
Mensch Martin, das sieht ja wieder einmal großartig aus!!!

:messer:
 
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