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Wetterfrust: Hamburger Franzbrötchen

Nobster

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Moin Henning,

jeder der Hamburger Franzbrötchen nicht kennt, hat in meinen Augen was versäumt. Deine Franzbrötchen sehen so superlecker aus, dass die demnächst auf jeden Fall nachgebastelt werden. Ganz grosses Kino!!! :cook:

Gruß,
Norbert

P.S.: Und wer die noch nicht gegessen hat - Leute, hier ist das Rezept und wenn Ihr sie nicht backen wollt, kommt einfach in die schönste Stadt der Welt - da gibts die bei jedem Bäcker...
 

brezz

Bäckermeister
10+ Jahre im GSV
Hallo Henning,


deine Franzbrötchen sehen supper aus:thumb1:




Gruß


Brezz:prost:
 

Timbo110

Putenfleischesser
5+ Jahre im GSV
Lecker...

Da es in Hamburg eigentlich seit Wochen regnet und stürmt und die nahezu einzige Abwechslung darin besteht, dass der Regen mal von rechts und mal von links kommt, musste der Grill leider schon viel zu lange kalt bleiben, da auf unserem Balkon (wirklich gar) keine Möglichkeit besteht, sich dieser Witterung zu entziehen.

Also haben wir uns am WE in die Küche verzogen und uns an Hamburger Franzbrötchen versucht. Wer die nicht kennt, kann sich hier ein bißchen einlesen. Im Prinzip handelt es sich aber um Plundergebäck, das mit einer Zimt-Zucker-Mischung gefüllt wird und beim Backen karamelisiert. Köstlich. :sabber:

Darüber hinaus gibt es noch regionale Abweichungen - z.B. die sog. Kieler Franzbrötchen, die aber natürlich nicht sooo gut schmecken (die Kieler unter uns mögen mir diesen Regionalpatriotismus verzeihen... ::Hamburg:: )

Grundlage "unserer" Franzbrötchen war zunächst ein mehr oder weniger normaler Hefeteig.

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Dieser wurde dann erstmal auf ca. 30x40cm ausgerollt und zur Hälfte mit Butter belegt.

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Sodann wurde die andere Hälfte drübergeschlagen. Die Ränder wurden zusammengedrückt und anschließend "untergeschlagen", damit die ganze Butter beim folgenden Ausrollen nicht sofort wieder rauskommt.

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Nachdem der Teig dann erstmal ein paar Minuten im Kühlschrank entspannen durfte, wurde er erneut und etwas größer ausgerollt. Um die einzelnen Schichten des Teigs hinzubekommen, wurde ein Drittel des Teigs nun umgefaltet und anschließend das 3. Drittel ebenfalls darauf. Weitere Faltungen waren laut Rezept nicht angesagt, so dass die Herstellung weit weniger aufwändig ist als z.B. Blätterteig.

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Nach einer weiteren Entspannungspause wurde der Teig nun auf ca. 50x80cm ausgerollt und mit Wasser bestrichen. Anschließend wurde die Zucker-Zimt-Mischung nach Geschmack auf dem angefeuchteten Teig verteilt (nach meinem Geschmack hätte es nachträglich noch mehr Zimt-Zucker sein dürfen...) und das Ganze dann von der langen Seite aufgerollt.

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Man kann schon die einzelnen Schichten sehen, wobei aufgrund des Wassers schon jetzt der aufgelöste Zucker leicht auslief. Die Rolle wurde nun in ca. 4cm lange Stücke geschnitten.

Um die typische Franzbrötchenform zu erhalten und die einzelnen Schichten seitlich herauszudrücken, haben wir nun mit dem Stiel eines Holzlöffels quer zur Rollrichtung mittig die Teiglinge bis zum Boden angedrückt und dabei den Stiel leicht hin und her bewegt. Das Ergebnis sieht schon mal ganz verheißungsvoll aus.

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Nach 15-20 Minuten bei ca. 200° C im Backofen sahen die Franzbrötchen dann so aus. Der Zucker ist herrlich karamelisiert und ein bißchen rausgelaufen, das ist aber ganz typisch. Erstaunlich war, wie die Dinger sich im Ofen "langgemacht" haben.

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Und obwohl sich die einzelnen Plunderschichten nicht ganz so entwickelt haben wie erhofft, haben unsere Franzbrötchen sehr lecker geschmeckt und uns das Hamburger Schietwetter ein bißchen versüßt.

Für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich immer zu haben...

Viele Grüße, gerade scheint mal die :sun:
Henning

Sieht super aus.

Hast du evtl. ein genaues Rezept für diese kleinen Leckerlies?

Gruß Timbo
 
OP
OP
Mr.Burns

Mr.Burns

Schlachthofbesitzer
5+ Jahre im GSV
Danke für Eure Feedbacks :)
Freut mich, dass die Franzbrötchen gut angekommen sind.


Sieht super aus.

Hast du evtl. ein genaues Rezept für diese kleinen Leckerlies?

Gruß Timbo


Danke für den Fullquote, hatte schon vergessen, was ich geschrieben hatte... :rotfl:

Versteh ich Dich richtig, dass Du nach einem Rezept für Hefeteig fragst? :hmmmm:Soweit ich das mit meinen spärlich vorhandenen Vergleichsmöglichkeiten beurteilen kann, war das ein normaler Hefeteig. Ich würde aber - abhängig vom Teig - evtl. etwas weniger Hefe nehmen, da sie recht stark durchgeschmeckt hat.

"Unser" Rezept für den Hefeteig war: 500g Mehl, 40g Hefe, 70g Zucker, 250ml lauwarme Milch, 70g Butter, 1 Prise Salz. Wie gesagt, ich würde die Hefe etwas reduzieren, aber ist Geschmackssache. Butter für das Eintourieren (neu gelerntes Wort gleich mal angewandt) waren ca 100g.

Der Rest steht ja da und Mengenangaben bei Wasser und Zimt-Zucker richten sich nach Geschmack, da fällts schwer, ein genaues Rezept einzustellen.

Viele Grüße
Henning
 

Timbo110

Putenfleischesser
5+ Jahre im GSV
Ah danke dafür. Hatte im Internet nur verwirrende Sachen gefunden von wegen, Mehl und Butter zum eintourieren mischen und so. Ich werd's gleich heute Abend ausprobieren und dann das Ergebnis hier bei steuern.

Gruß Timbo
 

Timbo110

Putenfleischesser
5+ Jahre im GSV
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So die ersten sind raus. Schmecken Super sehen Sche... aus! Naja schmecken sollen die kleinen Leckerlies ja.

Gruß Timbo
 

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OP
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Mr.Burns

Mr.Burns

Schlachthofbesitzer
5+ Jahre im GSV
Ich würde vermuten, dass du die Stücke im falschen Winkel mit dem Holzlöffel eingedrückt hast. Dreh den Löffel mal um 90 Grad, dann dürften sie gleich viel besser aussehen.
 
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