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Wildschlachter auf der Pirsch

Chuckwagon

Dauergriller
20+ Jahre im GSV
Das ist doch bestimmt etwas für unsere Jäger:


"Ein Wildschlachter auf der Pirsch: Halali und Hirschbuletten"
30 min (bis 13:30)
Di, 3. Jan 2006
13:00
HR
   

Showview: 359-512

Wenn die Jäger im Morgengrauen auf dem Schlosshof ihre Beute abliefern, werkelt Werner Wollny schon längst in seiner Wurstküche. Der Schlachtermeister weiß, dass er einen strammen Arbeitstag vor sich hat, denn während der Jagdsaison herrscht in der kleinen Wildschlachterei Hochbetrieb. Als Wollny vor 15 Jahren seinen Fleischerladen in Berlin verkaufte, weil er der Jagd zuliebe mit seiner Frau ins niedersächsische Wendland ziehen wollte, ahnte er noch nicht, welche Herausforderung in der beschaulichen Provinz auf ihn wartete. Doch dann lernte der leidenschaftliche Jäger aus der Großstadt Graf Bernstorff kennen. Das war der Beginn einer erfolgreichen Partnerschaft. Der adelige Großgrundbesitzer brauchte Hilfe bei der Vermarktung seines Wildbrets, und der Metzgermeister wollte etwas Neues auf die Beine stellen. Schnell kamen die beiden Männer auf eine naheliegende Geschäftsidee: Aus einer alten Scheune des Grafen wurde eine Wildschlachterei. Auf Kunden musste der Fleischer nicht lange warten. Der kleine Hofladen hinter den Mauern von Schloss Gartow ist inzwischen für Feinschmecker aus ganz Norddeutschland zum Geheimtipp geworden. Sie nehmen stundenlange Autofahrten in Kauf, um im Wendland Rehbraten, Wildschweinschinken oder Hirschbuletten zu erwerben. Der Erfolg fordert auch seinen Preis. Viel Zeit bleibt dem Schlachter nun nicht mehr für die Jagd. Doch irgendwie findet er immer eine Gelegenheit, am Abend mit seiner Frau auf die Pirsch zu gehen, denn dafür sind sie ja eigentlich ins waldreiche Wendland gezogen. Die Filmautorin Gabi Haas stellt den ungewöhnlichen Metzgermeister, seine Kunden und seine Freunde vor. Sie begleitet die Wollnys mit einem Kamerateam bei ihrer Arbeit, geht mit ihnen auf die Jagd und begegnet dabei einem weißen Hirsch.
 
Komme eben von der Jagd heim.
5 Stunden auf einer offenen Kanzel.
Rehwild war da, aber nicht das erhoffte Schwarzwild, obwohl das die letzten 14 Tage jede Nacht da war!
Nur nicht dann, wenn ich draußen war.
Jetzt hab ich mir erst mal nen Zwetschgen eingeschenkt und siehe da, Handy klingelt, Sauen sind an der Kirrung!
Und so ging mir das in der letzten Woche 4 mal!
Manchmal bin ich müde, aber so richtig müde!
 
Das ergeht mit fast genauso.
Seit mindestens 4 Wochen hatte ich bei jedem Ansitz eine kleine Rotte, bestehend aus 2 Sauen und 4 Frischlingen beobachtet. Und immer habe ich drauf verzichtet, weil die Frischlinge fuer unser "Silvesterferkel" noch wachsen sollten.

Seit drei Tagen versuche ich nun, dieses Ferkel "abzuholen", aber seitdem laesst sich keine "Sau" mehr blicken.

Morgen ist die letzte Chance. Wenn's dann nix wird, muessen wir uns mit einer Keule des letzten Keilers am Spieß begnuegen.
 
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