Naja beim kugelgriller muss ich ja mit der Glut herumbasteln und hin und herschieben, bis die Temp. passt.
Bei meinen Grillern, ists wurscht, wie hoch die Glut ist, ich positioniere das grillgut halt entsprechend niedrig oder hoch - dazu habe ich die Verstellmöglichkeit.
(spreche jetzt vom direkt grillen)
Was ich in div. Anleitungen und Berichten derlesen habe, stelle ich die Smokertemperatur ja mit Zu und Abluft ein - das hab ich ja beim Kugelgriller nicht.
Das sollte dann ja nicht so fürchterlich schwierig werden.
"Dir ist aber schon klar, dass das mit Holz nicht einfacher wird?" - sorry verstehe nicht, was Du meinst.
Beim Kugelgrill macht man sich vorher Gedanken über Art der Kohleplatzierung. Dann kannst Du über die Glutmenge (zugeben, wegnehmen), sowie mit Zu- und Abluft regeln.
Idealerweise nimmt man Briketts, die kann man prima abzählen, aber auch so kann man mit der Anzündkaminbefüllung brauchbar dosieren.
Bei nem Holzbefeuerten Smoker kommt noch Holzart, Stärke der Scheite, Holzfeuchte, Windstärke und Aussentemperatur dazu. Und dann ist die Temperatur noch lange nicht überall gleich.
Ne Kohle/ Brikett zugeben oder wegnehmen ist relativ problemlos, spätestens nach 10 min. tut sich was. Nen Brennendes Holzscheit rausnehmen ist schon Problematischer und bis ein neues angebrannt ist ist je nach stärke schon eine menge holz wieder verbrannt.
Also mein Kollege meinte so nach nem Jahr hätte er's langsam raus, Die ersten paar male waren katastrophal, und er hat dann erstmal fleischlos geübt, bis das halbwegs vorzeigbar wurde.
Wir räuchern auch Fische, schinken usw. - nur mit Holzscheiten. Aber auch da waren die ersten versuche für die Tonne bzw. mussten noch nachbearbeitet werden. Und wenn uns das nicht ein alter Bauer mal richtig gezeigt hätte, würden wir wohl heute noch mit Räuchermehl und -chips viel Geld bzw. Arbeit verbrennen.
Kauf dir von uns aus das Teil, ist nicht unser Geld. Aber die Meinungen dazu sind wohl ziemlich einheitlich, oder?