Allgemeines zum Grillen

Tipps und Tricks zum Grillen

 


Zutaten
Sehr leicht

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Anweisungen
  1. Rund um das Grillzubehör: Holzkohlegrill: Ob eckig oder rund, groß oder klein ist dies der gebräuchlichste Grill. Für welchen Typ Sie sich entscheiden, ist eigentlich egal. In den letzten Jahren sind Kugelgrills wie in den USA beliebt geworden, die ein gleichmäßiges Garen ermöglichen sollen. Zur Not tut's aber auch ein einfacher Rost, den Sie über ein paar Steine am Strand legen. Wichtig ist nur, wo Sie Ihren Grill aufbauen: Es darf nichts Entflammbares in der Nähe sein!
  2. Grillkohle verteilen: Die Grillkohle sollte etwa 5 cm hoch und an allen Seiten 5 cm breiter verteilt werden, als die Fläche, die Sie auf dem Rost mit dem Grillgut belegen. Dabei gleichmäßig verteilen.
  3. Grillkohle anzünden: Um das Feuer zu entfachen benutzen Sie unbedingt die im Handel angebotenen Grillanzünder, aber niemals Brennspiritus oder Benzin! Wichtig: Grillen Sie mit guter Holzkohle, die lange Zeit die Glut hält. Die richtige Temperatur ist erst erreicht, wenn eine weiße Ascheschicht die völlig durchglühte Holzkohle überzieht. Deshalb den Grill mindestens 30 Minuten vorher in Betrieb nehmen.
  4. Holzkohle: Wird auch als Holzkohlenbriketts angeboten. Wichtig ist, dass immer genug Kohle bereit steht. Nicht immer ist sonntags eine Tankstelle in der Nähe, wo Sie eine Tüte nachkaufen können, wenn das Feuer für das ganze Grillgut nicht ausreicht. Ausgebrannte Holzkohle erst nach völligem Erkalten entsorgen. Die richtige Hitze beim Grillen.
  5. Hitze prüfen: Weil zum Grillen von Fleisch eine höhere Hitze als etwa für Fisch nötig ist, ein paar Anhaltspunkte zum Prüfen der Hitze: Halten Sie die flache Hand circa 12 cm über die glühenden Kohlen und zählen Sie die Sekunden, bis Sie sie wegziehen.
  6. Nach 1 - 2 Sekunden = hohe Hitze
  7. Nach 3 - 4 Sekunden = mittlere bis hohe Hitze
  8. Nach 5 - 6 Sekunden = mittlere Hitze
  9. Nach 6 - 7 Sekunden = niedrige bis mittlere Hitze
  10. Nach 8 - 9 Sekunden = niedrige Hitze
  11. Hitze regulieren: Die Hitze verringert sich, wenn Sie die Kohlen auseinander ziehen. Um die Hitze zu verstärken, die Kohlen zusammenschieben und neue Holzkohle außen an das Feuer legen.
  12. Elektrogrill: Für Liebhaber echten Grillaromas zwar kein Ersatz, dafür aber schneller einsatzbereit sind Elektro- oder Gasgrills. Wer auch in der Wohnung grillen möchte, greift auf elektrische Tischgrills zurück. In jedem Fall entfällt das Entsorgen der Holzkohle.
  13. Gasgrill: Diese Sorte Grills ist immer bliebter geworden. Unkomplierte Handhabung und Unabhängigkeit hat diese Grills so beliebt gemacht. Zudem sind sie sehr einfach in der Handhabung und Regelung der Temperatur. Neueste Modelle kommen mit einer sog. Sizzle Zone zum optimalen Zubereiten von Steaks. Diese werden bei ca 800 Grad sehr effektiv zubereitet. Es gibt Gasgrills von einem bis 6 Brenner von einer Reihe unterschiedlichen Herstellern. Die wohl bekanntesten sind Weber, Napoleon und Char Broil.
  14. Grillbesteck: Unbedingt benötigen Sie eine Zange mit langen Griffen, einen Metallspatel oder eine Schaufel zum Wenden und einen Küchenpinsel zum Einfetten und Bestreichen des Grillguts. Für Fischfreunde ist ein Grillrost zum Zusammenklappen praktisch, damit der Fisch beim Wenden nicht zerfällt. Beim Reinigen des Grills hinterher hilft eine Drahtbürste. Oft ist keine Zeit mehr, die Grillzange oder einen Teller aus der Küche zu holen, wenn das Fleisch gewendet werden muss oder bereits gar ist. Deshalb alles Nötige an Zubehör schon vor dem Grillen in Griffnähe platzieren.
  15. Grillarten: Je nach Temperaturbereich spricht man von unterschiedlichen Grillmethoden, obwohl das Wort Grillen nicht immer passt. Aber das Arbeitsgerät bleibt gleich. Nur die Anwendung ändert sich.
  16. Kalträuchern: bis ca. 25 Grad Celsius In diesem Fall wird das Gargut von kaltem Rauch eines Rauchgenerators (CSG = Cold Smoke Generator) zubereitet. Dieses Methode kann man beispielsweise bei Lachs oder anderen fetten Fischsorten anwenden. Auch Käse eignet sich gut.
  17. Warmräuchern: Hier geht der Temperaturbereich bis ca. 80-85 Grad Celsius. Man kann hier beispielsweise unter Buchenrauch Fleisch und Fisch zubereiten.
  18. Heißräuchern: Hier liegt die Arbeitstemperatur bei ca. 115-120 Grad Celsius. Diese Arbeitstemperaturen nutzt man bei Water Smokern oder Offset-Barrelsmokern. Man kann hier sehr schöne Effekte erzielen. Die Eingesetzten Holzsorten sind vielfältig. Es handel sich hierbei um Harthölzer wie Buche, Hickory, Kirschholz und andere. Bei diesen Temperaturen entsteht zum Beispiel der Klassiker Pulled Pork.
  19. Grillen oder Barbeque: Hier liegen die Temperaturen höher, in der Regel so bei 140 - 200 Grad. Steaks werden hern bei sehr hohen Temperaturen zubereitet. Genauso verhält es sich bei Pizza, die auf einem sehr heißen Stein zubereitet wird. Hier kommt man schon in Temperaturbereiche bis 400 Grad Celsius.
Kommentare

Gute Erfahrung habe ich beim Feuermachen mit einem "Grillstarter", einem Blechrohr mit Henkel, in welchen die Kohle rascher anbrennt und leicht auf den Griller geschüttet werden kann! Luft ist in jedem Fall ein Geheimnis beim Entzünden der Kohle!