Russische Grillspieße

Russische Spieße - eine deftige und leckere Sache.

 


Zutaten
15 Min.
4

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Anweisungen
  1. Russengrill (Geschichte) Das Wort „Russengrill“ ist eigentlich a bisserl falsch, da wir keine Russen grillen! Mein Schwiegervater erzählte mir immer, wie die Russen Schaschlik grillen. Ohne Gemüse und Innereien! Ich konnte mir das nie vorstellen. Schmeckt doch nix und ist trocken, dachte ich mir. Da ich aber weiß, dass Russen nichts schlechtes oder fades essen, dachte ich mir, das versuchen wir. Nach langem fragen und viel Zeichensprache - mein Russisch is schlecht bzw. nicht vorhanden haben wir ansatzweise rausbekommen, wie man „russengrillt“ Das Rezept wurde verfeinert und ist mittlerweile einer meiner liebsten Grillarten.
  2. Fleisch in ca. 4 cm große Würfel schneiden und in einen mindestens 5 Liter großen Eimer mit Deckel geben. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob schneiden, alles ab in den Eimer. Die Wacholderbeeren mit einem Löffel zerdrücken und mit den Lorbeerbättern auch in den Eimer geben. Die Gewürze nicht vergessen. Das ganze mit dem Selterswasser und dem Bier aufgießen. Gut mit den Händen durchmischen.
  3. 3 Tage im Kühlschrank stehen lassen, bitte nicht kürzer, sonst macht das Selterswasser das Fleisch nicht mürbe und es trocknet nachher beim Grillen aus!
  4. Nun das Fleisch locker auf die Flachspieße stecken, gibt so ca. 25 Stück.
  5. Bei starker Holzkohlenhitze schön hellbraun brutzeln. Dazu isst man am besten rohe grobe Zwiebeln und saure Sahne. Auch Ajvar ist erlaubt. Guten Appetit!
  6. Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, dass Fleisch in Selterswasser eingelegt schmeckt, aber es ist echt der Hammer! Total zart und saftig! Probiert es aus und ihr werdet begeistert sein. PS: Nicht zu viel Fett wegschneiden, das brät eh nachher raus! Fett = Geschmacksträger!