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Ungarisches Kesselgulasch

Bratengriller

Grillkönig
Jetzt habe ich mich auch mal an ein Gulasch gewagt, genauer gesagt ein Kesselgulasch nach ungarischem Originalrezept.

Als erstes Zwiebeln und Rindfleisch anbraten. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass der Deckel vom Petromax ft6 genau in das Loch vom GBS-Rost passt und so eine praktische Bratpfanne ergibt?
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Jedenfalls kommen die Zwiebeln und das Fleisch zusammen mit Paprika, Paprikapulver, Salz, Tomaten und Wasser in den Topf. Deckel drauf und erst mal köcheln lassen.
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Wenn das Fleisch weich ist noch Kartoffeln dazu und weiter kochen bis auch die weich sind. Fertig ist eine leckere und sättigende Mahlzeit!
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Hallo,
ich will weiß Gott nicht kritisieren, nur meine Meinung sagen, aber ung. Kesselgulasch gehört am Dreibein im Kessel gemacht.
Ich habe in meinem Leben soooo viel mit Gulasch experimentiert und Rezepte bei ung. Zigeunern gesucht und auch gefunden (war eine Herausforderung). Habe ca. 100 Gulaschrezepte, aus ganz Europa, gesammelt und sicher auch fast alle nachgekocht.

Das geniale Raucharoma bekommt das Ungarische nur durch die Form des Kessels.
Da steigt der Rauch auf, durch die Form wird er seitlich weggeleitet und ein wenig davon verteilt sich auf der Oberfläche des Kessels (bei Windstille!)
Darum kochen Zigeuner, in der Pusta, meistens in der Nacht und das Fleisch ist auch meistens kein Rind. Da wird auch schon mal ein wildlebender Hamster zu Gulasch. *ggg* Wirklich und schmeckt gut.

Aber ich denke, dass es im DO fast genau so gut wird. Ich werde das mal testen.

Gulasch ist in allen Variationen ein absolutes perfektes Gericht. Ich liebe es!
Mein Favorit: Ungarisches Gulasch mit Rotwein und 24 Stunden - mit Pausen - gekocht. Werde bei Gelegenheit das Rezept mal hier einstellen.

Einen Teller würde ich, von dir, aber jetzt gerne nehmen.
 
@Bratengriller Einen Teller zu mir bitte :messer:

@Hubsy klingt ja sagenhaft! :o
Möchtest du nicht von deinen ca. 100 Rezepten vielleicht deine Top 3 verraten?
Aber ich gebe mich auch mit dem 24 Stunden Rezept zufrieden :pfeif:
 
[USER=47117 schrieb:
@Hubsy[/USER] klingt ja sagenhaft! :o
Möchtest du nicht von deinen ca. 100 Rezepten vielleicht deine Top 3 verraten?
Aber ich gebe mich auch mit dem 24 Stunden Rezept zufrieden :pfeif:


Genau @Hubsy lass uns nicht betteln
Liebe Grüße aus der Hauptstadt
 
Genau @Hubsy lass uns nicht betteln
Liebe Grüße aus der Hauptstadt
Brauchst nicht betteln, ich bin nur etwas Überfordert derzeit.
Heute - Reparatur im Geschäft meiner Frau,
Morgen - Vorbereitung für Arbeitsurlaub,
Sonntag - München zur Messe,
Montag - Kroatien, dort ein bis zwei Wochen am Boot arbeiten (Motor ausbauen - reparieren und wieder einbauen, einwintern).
Freuen - im Nachbarort gibt es das beste Pfeffersteaks von Europa!!!!!
Aber dann mach ich´s.
Versprochen!
 
Stimmt schon, ganz original war das Gulasch natürlich schon aufgrund der Zubereitungsart nicht. Natürlich macht man ein Kesselgulasch üblicherweise im Kessel und nicht im DO.

und das Fleisch ist auch meistens kein Rind
Das kann ich so nicht bestätigen. Ein ungarisches Gulyás besteht traditionell aus Rind. Es gibt allerdings viele andere Eintopfgerichte (z.B. Pörkölt, Paprikás), die dann aus allem möglichen gemacht werden: Schwein, Huhn, Wild, Innereien (z.B. Kutteln), Klauen, von mir aus auch Hamstern und Meerschweinchen...
 
Stimmt schon, ganz original war das Gulasch natürlich schon aufgrund der Zubereitungsart nicht. Natürlich macht man ein Kesselgulasch üblicherweise im Kessel und nicht im DO.


Das kann ich so nicht bestätigen. Ein ungarisches Gulyás besteht traditionell aus Rind. Es gibt allerdings viele andere Eintopfgerichte (z.B. Pörkölt, Paprikás), die dann aus allem möglichen gemacht werden: Schwein, Huhn, Wild, Innereien (z.B. Kutteln), Klauen, von mir aus auch Hamstern und Meerschweinchen...
Meist war falsch, sorry oft sollte es heißen, in den Turismuszentren ist es natürlich immer aus Rind (sonst wäre es nicht verkaufbar) - da hast du recht. Ich war aber auch in Orten die keinen Turismus kennen und da ist es so, dass selten ausschließlich Rind drinnen ist. Ung. Gulyás ist auch nur eine Gulaschsuppe.

DO ist sicher mal eine schöne Sache, da braucht man nicht aufpassen, dass was anbrennt. Und ist sicherlich auch lecker.
 
Ung. Gulyás ist auch nur eine Gulaschsuppe
Ja, das ist ein häufiges Missverständnis mit Gulasch und Gulyás. Gulyás kommt von dem Wort gulyá, Rinderherde, und bezeichnet:
a) Gulyásleves: Suppe mit Rindfleisch und Gemüse, kann einer Gulaschsuppe entsprechen oder auch einer klaren Rinderbrühe
b) Bográcsgulyás: Kesselgulasch, das was ich hier nachgekocht habe. (Mal abgesehen von dem Problem Kessel vs. DO).

Das was man hierzulande als Gulasch kennt ähnelt eher dem ungarischen Pörkölt. Dieses ist dicker und sämiger und kann wie gesagt aus allem möglichen bestehen.

In Südungarn (nicht gerade ein Tourismuszentrum) kenne ich es auch so, dass sehr genau zwischen (Rinder-) Gulyás und Pörkölt (häufig vom Schwein) unterschieden wird. Nur wenn Rind drin ist darf auf Gulyás drauf stehen.

P.S.: Wenn wir grad beim Thema Missverständnisse sind: Ein ungarisches Gulyás oder Pörkölt ist auch nicht scharf. Häufig wird scharfer Paprika zum nachwürzen an den Tisch gestellt - und nur von Touristen benutzt.
 
Jetzt habe ich mich auch mal an ein Gulasch gewagt, genauer gesagt ein Kesselgulasch nach ungarischem Originalrezept.
]

Könntest du bitte das Rezept abtippen bzw. einfach abschätzen wieviel von was du in den FT6 gepackt hast?

Ich will das nachbasteln, hab den gleichen DO - da wären die Mengenangaben echt von Vorteil.

Vielen Lieben Dank im Voraus :-)
 
Könntest du bitte das Rezept abtippen
Ja freilich. Ich hab das Rezept grad nicht zur Hand, aber ich hab da eh bei den Mengen improvisiert. Meine Zutaten für 5 (eher hungrige) Menschen (und einen gut halb vollen ft6 - es ist also noch erweiterbar):
- ca. 20g Fett (hier: Gänseschmalz, allgemein z.B. Schweine- oder Rinderfett, auch Pflanzenöl)
- 1kg Rindfleisch
- 2 mittlere Zwiebeln
- 2 Paprikaschoten
- 1 Dose Tomaten
- Salz und süßes Paprikapulver nach Gefühl, am Paprika nicht sparen
- Wasser bis alles bedeckt ist (hier ca. 800ml)
- gut 1kg Kartoffeln (ich hab's nicht gewogen)

Im Originalrezept steht übrigens statt der Tomatendose eine große Fleischtomate. Würzen kann man nach Belieben auch noch mit Pfeffer und Kümmel. Scharfer Paprika kommt wie gesagt nicht rein, damit kann man dann am Tisch individuell nachwürzen.
 
Dankeschön für die Tipparbeit :-) . Mein Oldtimer hat neulich gesagt das er gern mal Gulasch wie 'damals' im Urlaub am Balaton essen würde ..... und das sah schonmal rein optisch so aus.
 
Ja, das ist ein häufiges Missverständnis mit Gulasch und Gulyás. Gulyás kommt von dem Wort gulyá, Rinderherde, und bezeichnet:
a) Gulyásleves: Suppe mit Rindfleisch und Gemüse, kann einer Gulaschsuppe entsprechen oder auch einer klaren Rinderbrühe
b) Bográcsgulyás: Kesselgulasch, das was ich hier nachgekocht habe. (Mal abgesehen von dem Problem Kessel vs. DO).

Das was man hierzulande als Gulasch kennt ähnelt eher dem ungarischen Pörkölt. Dieses ist dicker und sämiger und kann wie gesagt aus allem möglichen bestehen.

In Südungarn (nicht gerade ein Tourismuszentrum) kenne ich es auch so, dass sehr genau zwischen (Rinder-) Gulyás und Pörkölt (häufig vom Schwein) unterschieden wird. Nur wenn Rind drin ist darf auf Gulyás drauf stehen.

P.S.: Wenn wir grad beim Thema Missverständnisse sind: Ein ungarisches Gulyás oder Pörkölt ist auch nicht scharf. Häufig wird scharfer Paprika zum nachwürzen an den Tisch gestellt - und nur von Touristen benutzt.
Super, du kennst dich ja wirklich gut im "Sisiland" aus.
Genau so ist es - aber nicht nur ung. Gulasch sondern fast alle Gulasch sind mild, speziell in der Wiener Küche ist es sogar ganz leicht süßlich (vom Zwiebel) - u.a. das Fiakergulasch.
Ein scharfes Gulasch gehört zum Frühstückstisch, nach anstrengender Nacht, dazu eine gute halbe Bier. *haha*
Die etwas Schärferen kommen fast alle aus den südlichen slawischen Ländern.
Sogar in Mexiko (dort wird das Gulaschfleisch bis auf Fassern zerkocht) - außerhalb von den Toristikzentren - ist für Europäer essbar, was bei andern Gerichten nicht immer der Fall ist.
 
HaHa, was ist denn ein Arbeitsurlaub, ich kenne nur entweder, oder... und wie bereitet man den vor? :hmmmm:
Ja das ist so eine Sache mit Arbeitsurlaub.
Erklärung: Wir haben ein Mototboot (ja, ich als alter Segler) in Kroatien liegen und das gehört wieder mal "überarbeitet" Ein Motor läuft nicht mehr richtig, die Relling gehört von Alu auf Niro ausgetauscht mech. Lenkung auf hydraulische umbauen usw. Vorbereitung heißt, das richtige Werkzeug einpacken, Ersatzteile besorgen.
 
Na das sind doch mal interessante Infos :)

Und Gulasch ist genau das Richtige für die herbstlich werdenden Tage...
 
her mit einer Schüssel davon......TOP
gruß Wolfgang
 
HaHa, was ist denn ein Arbeitsurlaub, ich kenne nur entweder, oder... und wie bereitet man den vor? :hmmmm:
ARBEISURLAUB verschoben - einige versprochene Ersatzteile dz. in Lieferrückstand. Also schaut es gut aus mit Rezept. Muss nur noch mal nachkochen, da ich die Mengenangaben immer "gefühlt" gemacht habe.
 
Jep, sieht gut aus. Kannst du das Rezept für das Sauerteigbrot reinstellen?
So mach ich das in etwa, da ich tw. auch nach Gefühl arbeite


ca. 350g Sauerteig
300g Roggenmehl, Type 1150
400g Weizenmehl, Type 1050 oder mit Vollkorn gemischt
Ein paar Sonnenblumernkerne o.ä.
40g Brotgewürz
ca. 40g Salz
ca. 400ml lauwarmes Wasser
1/2 Packerl Hefe, da ich meinen Sauerteig nicht mehr ganz traute
ca 10 Min. kneten, gehen lassen bis zur 1,5 fachen Menge, Kugel formen und noch mal ca 1 Stunde, im DO gehen lassen.


Der Teig sollte sehr klebrig sein.

Im 12er DO tief ca 75 Minuten mit 8 Brikets unten und 16 oben backen
 
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